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4,21 Mio. sehen die "Fastnacht in Franken" im BR Fernsehen, 1,55 Mio. Eurosports Bundesliga-Übertragung

"Fastnacht in Franken"

Kein Rekord, aber wieder ein herausragender Zuschauererfolg für die „Fastnacht in Franken“ des BR Fernsehens: 4,21 Mio. sahen am Freitag ab 19 Uhr zu – nur 2017 waren es mit 4,50 Mio. noch mehr. Die 4,21 Mio. reichten für Platz 4 der Tages-Charts, geschlagen nur vom RTL-Dschungel und den beiden ZDF-Krimis. Gute, aber keine sensationellen Zahlen erreichte Eurosport mit seiner Bundesliga-Übertragung des Spiels zwischen Köln und Dortmund: 1,55 Mio. Fans sahen im Free-TV zu.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Freitag wissen müssen:
1. „Fastnacht in Franken“ holt mit zweitbester Zuschauerzahl der Geschichte Platz 4 der Tages-Charts
4,21 Mio. Neugierige sahen also am Freitagabend ab 19 Uhr die 3:45 Stunden lange Karnevalsshow „Fastnacht in Franken“ im BR Fernsehen. Der Marktanteil lag während dieser langen Sendezeit bei herausragenden 13,6%. Zum Vergleich: Normal sind für den BR 1,8%, also etwa ein Siebtel bis ein Achtel der nun erreichten Marke. Nur einmal in der Historie der „Fastnacht in Franken“ lief es noch besser: 2017 mit 4,50 Mio. Sehern und 14,7%. Spannend: Auch im jungen Publikum war die Sendung erfolgreich. Zwar landete sie hier nicht auf Platz der Tages-Charts. mit 650.000 14- bis 49-Jährigen und grandiosen 7,1%, aber immerhin auf Rang 15.
2. Eurosport punktet mit der Free-TV-Bundesliga, die ganz großen Quoten bleiben aber aus
Und noch ein sonst kleiner Sender mit tollen Quoten: Eurosport bewarb seine sonst nur gegen Bezahlung verfügbaren Bundesliga-Übertragungen am Freitagabend mit dem Free-TV-Spiel zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Dortmund: 1,55 Mio. Fans waren ab 20.35 Uhr dabei, der Marktanteil lag bei 4,8%. Das sind für den kleinen Sender, dessen Durchschnitts-Marktanteil sonst bei 0,6% liegt zwar tolle Zahlen, sensationell sind sie aber nicht gerade. Insbesondere, wenn man sich erinnert, wie viele Millionen die Free-TV-Spiele bei ARD und ZDF in den vergangenen Jahren eingeschaltet haben. Das Rückrunden-Eröffnungsspiel zwischen Leverkusen und Bayern München sahen am 12. Januar im ZDF beispielsweise 7,37 Mio. Fans. Bei den 14- bis 49-Jährigen lief es noch besser für Eurosport: Dort sorgten 580.000 Fans für Rang 22 der Tages-Charts und einen Marktanteil von 5,7%.
3. RTL-Dschungel bewegt sich auf unspektakulären Quotenniveau dem Ende entgegen
Ja, es sind natürlich keine schlechten Zahlen: 5,23 Mio. Gesamt-Zuschauer und 2,72 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen am Freitagabend ab 22.15 Uhr „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ bei RTL. Die Marktanteile lagen bei 19,1% und 30,1%, in beiden wichtigen Zuschauergruppen gewann die Show den Tag. Aber: Die Show bewegt sich nicht mehr nach oben, die Zahlen der vergangenen Tage reichen nicht aus, um an die Staffeln der vorigen Jahre anzuknüpfen. Der 2018er-Durchgang wird als schwächste Staffel seit 2008 oder 2009 in die Dschungel-Geschichte eingehen. „Big Bounce“ fiel vorher um 20.15 Uhr von den grandiosen Premieren-Zahlen (2,16 Mio. 14- bis 49-Jährige / 22,9%) auf immer noch tolle 1,83 Mio. und 18,2%, „Markus Krebs – Die Show“ überzeugte im Anschluss an den Dschungel mit 1,17 Mio. und 18,7%.
4. ZDF-Krimis besiegen ARD-Film deutlich
Den Tagessieg holte sich im Gesamtpublikum wie erwähnt „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“. Direkt dahinter und damit vor der „Fastnacht in Franken“ folgen die beiden ZDF-Prime-Time-Krimis. „Der Staatsanwalt“ sahen ab 20.15 Uhr 4,99 Mio. Menschen (15,0%), die „SOKO Leipzig“ ab 21.15 Uhr noch 4,59 Mio. (14,0%). Damit liefen die beiden Serien deutlich besser als die parallele Premiere des ARD-Films „Die vermisste Frau“, die nur 3,77 Mio. (11,3%) einschalteten. Die „heute-show“ litt später wieder etwas unter dem Dschungel: 3,93 Mio. Seher entsprachen 14.5%.
5. „Genial daneben“ steigert sich, ProSieben versagt mit dem „Terminator“
Etwas besser als vor einer Woche lief es für Sat.1: „Genial daneben“, das vor sieben Tagen mit schwachen 7,1% bei den 14- bis 49-Jährigen in die neue Staffel gestartet war, kam diesmal mit 870.000 jungen Zuschauern auf bessere 8,6%. „Paul Panzers Comedy Spieleabend“ hingegen hing bei unschönen 6,9% fest. Noch unschöner sah es um 20.15 Uhr bei ProSieben aus: Ganze 600.000 14- bis 49-Jährige interessierten sich für „Terminator – Die Erlösung“ – ein miserabler Marktanteil von 6,0%. Beinahe hätte ProSieben damit auch noch gegen RTL II verloren, wo „Der Staatsfeind Nr. 1“ bei 580.000 und 5,9% landete. Vox und kabel eins blieben mit ihren Serien in der Prime Time unter ihrem Soll.

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