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Mit der Milka auf dem Klo: Nutzer veralbern fragwürdige Instagram-Kampagne der Schokoladen-Marke

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Nova Lana Love sitzt mit einer Milka-Tafel in einem Taxi in Dubai. Die Schokolade schmilzt natürlich nicht. Auch Fashion Bloggerin Sophia hat beim Spaziergang immer eine Tafel Schokolade dabei. Nur die Coral-Kampagne auf Instagram vergangenes Jahr war noch skurriler als die aktuelle Milka-Werbung. Fans waren und sind genervt.

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Obwohl die Coral-Kampagne im vergangenen Jahr für Wirbel und reichlich Hasskommentare unter den Posts der beteiligten Influencer gesorgt hat (damals saß Influencerin Fiona Erdmann mit Schlamm beschmiert vor einer Waschmaschine. Coral neben ihr), scheint die Kampagne nun einen Nachahmer gefunden zu haben: Milka setzte die Kampagne #milkaschmecktwie mit vielen bekannten Influencern, einem Gewinnspiel und  6-Sekündern bei YouTube um. Und langsam zeigen sich erste Erfolge, vor allem auf Instagram. Es präsentieren sich Influencer wie Soapdarstellerin Valentina Pahde, Influencerin Farina Opoku und Lou Beyer und Papa Matthias Burock mit Milka-Tafeln. Wie authentisch die Influencer-Beiträge sind? Nun, die Meinungen gingen damals schon bei Coral-Kampagne weit auseinander.

Kritik an Strategie

Die Fans schauen auch jetzt genau hin und schreiben in den Kommentaren zum Beispiel bei Farina Opoku: “Bin ich eigentlich die Einzige, die sich fragt, ob die Schokolade bei den Temperaturen in Dubai nicht schmilzt, wenn man die den halben Tag mitschleppt!?”

Unter den Posts hagelt es auch Kommentare wie “Sie machen für Geld alles?” oder “Milka darf auf meiner Reise nie fehlen hahah als nächstes kommt ein Sponsored Waschmittel Post”.

Witzige Reaktionen auf diese Kampagne gibt es auch schon:
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Überall dabei. 💜 #Milka #milkaschmecktwie #Lifestyle #Yolo #Sexy

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Kennzeichnung noch immer nicht einwandfrei

Bei der Milka-Werbung gibt es bei jedem Post eine Werbe-Kennzeichnung der Influencer. Doch Anwälte beklagen immer wieder, dass mit solchen Benennungen generell zu sparsam umgegangen wird. Die Kennzeichnung von bezahlten Postings mit #ad oder auch #advertisement und #sponsored hat sich zwar eingebürgert, wird aber oft unter anderen Hashtags versteckt. Auf der sicheren Seite ist, wer oben im Post die “Partnerschaft” mit einem Unternehmen tagged.

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