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Starke Premiere für “Big Bounce”, miese Rückkehr für “Genial daneben”, Dschungel hängt unter der 6-Mio.-Marke fest

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RTLs "Big Bounce - Die Trampolinshow" mit Moderator Matthias Opdenhövel (l.) und Kommentator Wolff-Christoph Fuss

Erfolgreicher Freitagabend für RTL: Die neue "Trampolin-Show" "Big Bounce" bescherte dem Sender 2,16 Mio. 14- bis 49-jährige Zuschauer und einen glorreichen Marktanteil von 22,9%. Danach sahen 3,22 Mio. junge Menschen (37,9%) "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus". Der Dschungel hängt damit aber weiter unter den Vorjahren fest - auch im Gesamtpublikum, wo die Show mit 5,60 Mio. und 23,5% siegte.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Freitag wissen müssen:

1. RTL triumphiert mit “Big Bounce” und “Ich bin ein Star”

Die Idee, mit einer ähnlichen Show an das erfolgreiche Format “Ninja Warrior” anzuknüpfen, war offenbar eine gute Idee: Die 2,16 Mio. 14- bis 49-Jährigen, die “Big Bounce” auf 22,9% hievten, sind ein eindrucksvoller Beleg dafür. Nun muss es nur in den kommenden fünf Wochen ähnlich gut weiterlaufen für die neue Show. Ab 22.15 Uhr schalteten dann 3,22 Mio. 14- bis 49-Jährige “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!” ein, sorgten für 37,9%. Die Zuschauerzahl war die beste seit vergangenem Samstag, der Marktanteil lag hingegen unter der einen Tick kürzeren Donnerstags-Ausgabe. Im Gesamtpublikum gewann der Dschungel ebenfalls den Freitag: mit 5,60 Mio. Sehern und 23,5% gab es hier ein paar Zuschauer mehr als Donnerstag, aber ebenfalls einen geringeren Marktanteil. Vergleichen mit den Vorjahren bleibt “Ich bin ein Star” 2018 weiterhin schwächer. Seit vergangenem Samstag gab es keine Ausgabe mit mehr als 6 Mio. Zuschauern. Noch 2017 sahen nur zweimal weniger als 6 Mio. zu.

2. Erfolgreiche “Inselärztin”, noch erfolgreichere ZDF-Krimis

Im Gesamtpublikum gewann “Ich bin ein Star” zwar den Tag, doch um 20.15 Uhr musste sich RTL dem ZDF und dem Ersten geschlagen geben. RTLs “Big Bounce” schalteten immerhin 3,70 Mio. ein – gute 12,1%. Der zweite Film der neuen ARD-Reihe “Die Inselärztin” steigerte sich aber parallel dazu auf 4,33 Mio. Seher und 14,1%. Ein noch größeres Publikum sammelte das ZDF mit seinen Krimiserien ein: “Der Staatsanwalt” kam auf 5,33 Mio. Zuschauer und 17,4%, die “SOKO Leipzig” danach immerhin noch auf 4,95 Mio. und 16,1%. Die erste “heute-show” nach der wie immer viel zu langen Pause lief um 22.30 Uhr dann noch bei 3,83 Mio. Menschen (14,6%). Für “heute-show”-Verhältnisse etwas blasse Zahlen, die aber natürlich mit dem parallel laufenden “Ich bin ein Star” zu erklären sind.

3. Enttäuschender Abend für Sat.1 mit “Genial daneben”

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Die schärfsten RTL-Konkurrenten in der jungen Zielgruppe kamen von unterschiedlichen Sendern – wobei das Wort “scharf” angesichts des großen Rückstandes etwas Fehl am Platz ist. Die 20-Uhr-“Tagesschau” sahen im Ersten beispielsweise 990.000 14- bis 49-Jährige (11,3%), die “heute-show” im ZDF später 940.000 (10,5%). Um 20.15 Uhr kam ProSieben RTL am nächsten: 900.000 junge Menschen bescherten dem “Man of Steel” halbwegs solide 9,6%. Zu den Verlierern des Abends gehört eindeutig Sat.1: “Paul Panzers Comedy Spieleabend” und “Genial daneben” kehrten dort mit unbefriedigenden Zahlen zurück: 630.000 14- bis 49-Jährige und 6,9% sind für Paul Panzer schon unterdurchschnittliche Werte, 690.000 und 7,1% für “Genial daneben” aber ein echter Rückschritt. Im vergangenen Herbst gab es noch 9,7% zur Staffel-Premiere, danach bis zu 11,4% und nur einmal mit 7,9% weniger als 8%.

4. Miserable Prime-Time-Zahlen für Vox, RTL II und kabel eins

Überhaupt nicht mit den größeren Sendern mithalten konnten am Freitagabend die Kanäle der zweiten Privat-TV-Liga. Vox, RTL II und kabel eins blieben klar unter ihrem Normalniveau. So gab es für die Vox-Serie “Law & Order: Special Victims Unit” um 20.15 Uhr und 21.10 Uhr nur miese Marktaneile von 4,3% und 4,0% bei den 14- bis 49-Jährigen. Für kabel eins lief es mit jeweils 4,1% für “Navy CIS” und “Navy CIS: New Orleans” ähnlich. Noch dahinter landete RTL II mit “3 Engel für Charlie – Volle Power”: 340.000 14- bis 49-Jährige entsprachen hier 3,6%.

5. BR jubelt “Helau”, mdr freut sich über den “Semperopernball”

Starke Zahlen gab es am Freitagabend u.a. noch für zwei Dritte der ARD: Im BR Fernsehen entschieden sich zwischen 20.15 Uhr und 23.25 Uhr 1,39 Mio. Menschen für “Schwaben weiß-blau, hurra und helau”, der Marktanteil lag bei grandiosen 4,8%. Nicht weit dahinter landete die Übertragung des “Semperopernballs” im mdr Fernsehen: 1,29 Mio. sahen zwischen 20.15 Uhr und 0.15 Uhr zu – 4,9%.  Über die Mio.-Marke sprang in der Prime Time auch noch zdf_neo: mit zweimal “Lewis” und 1,35 Mio. (4,4%), sowie 1,12 Mio. (4,1%).

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Alle Kommentare

  1. Panem et circenses.

    “Der Ausdruck bezeichnet auch heute noch die Strategie politischer (oder industrieller) Machthaber, das Volk mit Wahlgeschenken und eindrucksvoll inszenierten Großereignissen von wirtschaftlichen oder politischen Problemen abzulenken.”

    Quelle: Wikipedia

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