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Richtlinien-Änderung bei YouTube: Gut für Werbetreibende, schlecht für kleine Channels

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Im Dezember 2017 hatte YouTube angekündigt, neue Regeln zur Schaltung von Werbung einzuführen. Mit den jetzt veröffentlichten Änderungen will die Google-Tochter das Vertrauen der Werbetreibenden zurückgewinnen und weniger seriösen Anbietern die Monetarisierung erschweren. Das neue Regelwerk bringt aber auch Nachteile für kleinere YouTube-Kanäle.

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Susan Wojcicki, CEO von YouTube, kündigte Ende des Jahres auf dem Creator Blog von YouTube weitere Maßnahmen an, um gegen Missbrauch und richtlinienwidrige Inhalte vorzugehen. Einen Schwerpunkt bildeten die neuen Ansätze für Werbung auf dem Videoportal.

In dieser Woche informierte Paul Muret, Vice President of Display, Video und Analytics Google, auf dem Blog Think with Google über die konkreten Richtlinien-Änderungen. Bisher benötigten YouTuber insgesamt 10.000 Abrufe um in das YouTube-Partnerprogramm aufgenommen zu werden und Geld mit Werbung zu verdienen. Ab dem 20. Februar 2018 sind dafür mindestens 1.000 Abonnenten und eine Wiedergabezeit von 4.000 Stunden in den vergangenen zwölf Monaten notwendig. YouTube-Kanäle, die diese Kriterien nicht erfüllen, können damit keine Werbeeinnahmen mehr erzielen. Außerdem werden Spam- und Missbrauchsmeldungen künftig stärker beachtet.

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Werbetreibende sollen durch die Änderungen wieder an Vertrauen gewinnen. Problematisch war, dass Werbung bisher auch für richtlinienwidrige Inhalten geschaltet wurde – ohne Einflussnahme der Auftraggeber. Neue Kontrollmöglichkeiten sollen nun ermöglichen, die Platzierung der Werbung und ihre Reichweite mitzubestimmen. Auch die Bedingungen von Google Prefered werden zugunsten der Werbetreibenden geändert. Auf der Plattform sind die beliebtesten Kanäle übersichtlich zusammengestellt. Künftig sollen zusätzlich die Inhalte geprüft werden, damit Werbung nur für richtlinientreuen Videos geschaltet wird.

 

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