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Print-Medien weit abgeschlagen, Xing noch kein Faktor: die besten Anlaufstellen für Stellenanzeigen

Ein Bild mit Seltenheitswert. Immer seltener finden sich Job-Anzeigen in Zeitungen
Ein Bild mit Seltenheitswert. Immer seltener finden sich Job-Anzeigen in Zeitungen

Wo und wie soll man nach einem neuen Job suchen? Die Zeiten, in denen die Tageszeitung eine gute Anlaufstelle für freie Stellen war, scheinen unwiederbringlich vorbei. Zu diesem Ergebnis kommt der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) in seinem Job-Navigator.

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Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass nur noch fünf Prozent aller Stellenanzeigen in gedruckten Zeitungen zu finden sind. Nach Einschätzung der Macher ist Print damit “weit abgeschlagen”. “Betrachtet man die Jobangebote für Berufseinsteiger, so wurden diese nur zu drei Prozent in Zeitungen oder Zeitschriften inseriert”, heißt es vom BAP. Die größte Print-Abneigung in Sachen Stellenanzeigen gibt es übrigens in Hamburg (0,7 Prozent) und Berlin (0,9 Prozent).

Vor allem zwei Branchen glauben jedoch noch an Print: Die öffentlichen Verwaltungen (28 Prozent) und die Bergbau-Branche (25 Prozent) kommunizieren ihre offenen Jobs noch in gedruckten Zeitungen.

Wenig überraschend belegen die Online-Job-Portale im Ranking der beliebtesten Suchmedien die Spitzenposition. 35 Prozent aller Stellenangebote werden dort inseriert. Vor allem jungen Fachkräften steht hier eine große Auswahl an Jobangeboten zur Verfügung. “Im direkten Vergleich wurden die meisten Stellen über StepStone (77.370 Jobs) und Monster (31.450 Jobs) inseriert. Dabei sind es in erster Linie Stellenangebote aus dem Gastgewerbe (68 Prozent) und von Finanz- und Versicherungsdienstleistern (66 Prozent)”, schreiben die Macher der Studie.

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Interessant ist auch der Blick auf die Business-Netzwerke, den die Untersuchung wirft. So kommt die Analyse zu dem Schluss, dass bei Xing und LinkedIn zusammen, lediglich zwei Prozent aller Stellenanzeigen zu finden sind. Davon allerdings deutlich mehr bei Xing, als bei LinkedIn. Bei den jungen Arbeitnehmern, wird die Burda-Tochter allerdings bereits von 42 Prozent als Kommunikationsplattform genutzt.

Die Position zwei und drei in dem Ranking belegen die Info-Plattformen der Bundesagentur für Arbeit und die Webseiten der Firmen, die offenen Stellen ausschreiben.

Für die Untersuchung wurden im Dezember 2017 rund 853.000 Anzeigen von 109.130 Unternehmen ausgewertet. “Wir sind mit unserer Analyse der Frage nachgegangen, auf welche Kanäle die Unternehmen bei der Veröffentlichung ihrer Stellenausschreibungen setzen”, erklärt die stellvertretende BAP-Hauptgeschäftsführerin Julia Große-Wilde. “Die Ergebnisse zeichnen ein eindeutiges Bild vom Anzeigeverhalten der Unternehmen. Nicht nur für Bewerber, die auf Stellensuche sind, lohnt sich ein Blick auf die Details der Untersuchung.”

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