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“Tannbach” gewinnt Zuschauer hinzu, “Bachelor” startet besser als 2017, “Zoo” hingegen katastrophal

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Der 2018er-"Bachelor" von RTL: Daniel

Starker Abend für das ZDF und RTL: Im ZDF steigerte sich die zweite Folge des neuen "Tannbach"-Dreiteilers auf 5,73 Mio. Zuschauer und einen Marktanteil von 18,0%, gewann damit souverän den Tag. Im Ersten blieb "Herrgott für Anfänger" hingegen unter der 10%-Marke hängen. Bei den 14- bis 49-Jährigen gewann hingegen "Der Bachelor" den Mittwoch - mit besseren Zahlen als beim Auftakt der 2017er-Staffel. Einer der Verlierer des Abends: ProSieben-Serie "Zoo".

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Mittwoch wissen müssen:

1. “Tannbach” gewinnt fast eine halbe Million Zuschauer, bleibt aber hinter dem 2015er-Dreiteiler

Die Nummer 1 des deutschen Fernsehens hieß am Mittwoch eindeutig “Tannbach”. Folge 2 des neuen Dreiteilers schalteten 5,73 Mio. ein – ein toller Marktanteil von 18,0%. Im Vergleich zum Montag (5,29 Mio. / 16,3%) ging es damit um 440.000 Seher und 1,7 Marktanteilspunkte nach oben. Trotz der guten Zahlen: An den ersten “Tannbach”-Dreiteiler des Jahres 2015 kommt der neue weiterhin nicht heran. Damals sahen zwischen 6,49 Mio. und 6,73 Mio. zu. Das Marktanteilsniveau von damals – 17,4%, 18,7% und 20,9% wurde am Mittwoch hingegen schon halbwegs erreicht. Ein Grund für den “Tannbach”-Rückgang gegenüber 2015 ist das fehlende junge Publikum. 2015 sahen noch 1,02 Mio. bis 1,25 Mio. 14- bis 49-Jährige (9,0% bis 9,9%) zu, am Mittwoch waren es nur 630.000 (6,2%).

2. “Der Bachelor” startet stark, “Zoo” schwach

Bei den 14- bis 49-Jährigen gewann “Der Bachelor” den Tag. 1,94 Mio. junge Menschen sahen die Staffel-Premiere bei RTL, der Marktanteil lag bei eindrucksvollen 19,6%. Damit landete die Reihe auch über den Zahlen der ersten 2017er-Folge (1,84 Mio. / 16,8%). 2014, 2015 und 2016 startete “Der Bachelor” aber mit jeweils mehr als 20%. Einen völligen Fehlstart erwischte am Abend hingegen ProSiebens “Zoo”. Den Auftakt der dritten und letzten Staffel sahen nur 660.000 14- bis 49-Jährige – ein schwacher Marktanteil von 7,2%. Die neue Comedyserie “Superior Donuts” kam ab 23.55 Uhr gar nur auf 3,6% und 4,0%.

3. Blasse Zahlen für Das Erste und Sat.1

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Nichts mit dem Geschehen auf den ersten Plätzen zu tun hatten am Mittwochabend die Filme des Ersten und von Sat.1. Im Ersten kam die Komödien-Premiere “Herrgott für Anfänger” auf 3,11 Mio. Seher und schwache 9,8%. Im Anschluss kletterte der Marktanteil des Senders am gesamten Abend nicht mehr auf 10%. Sat.1 erreichte mit “Ein Chef zum Verlieben” insgesamt 1,82 Mio. und 6,0%, bei den 14- bis 49-Jährigen 860.000 und zumindest solide 8,9%.

4. Starke “Wollnys” bei RTL II, noch stärkerer John McClane bei kabel eins

In der zweiten Privat-TV-Liga hießen die Gewinner des Abends “Die Wollnys” und “Stirb langsam 2”. “Die Wollnys” schalteten bei RTL II um 20.15 Uhr immerhin 670.000 14- bis 49-Jährige ein, der Marktanteil lag bei guten 6,8%. Im Anschluss erreichten die “Teenie-Mütter” noch 5,8%. kabel eins startete hingegen etwas schwach in den Abend: mit 450.000 jungen Zuschauern und 4,8% für “Falling Down”. Ab 22.45 Uhr verdoppelte sich der Marktanteil aber fast: 390.000 14- bis 49-Jährige bescherten “Stirb langsam 2” grandiose 9,1%. Vox blieb den gesamten Abend lang blass: “Rizzoli & Isles” erzielten beispielsweise nur 5,2% und 4,8%.

5. zdf_neo besiegt mit “Ein starkes Team” Sat.1, ProSieben, Vox & Co.

Zu den ganz Großen gehörte um 20.15 Uhr zdf_neo: Sagenhafte 2,53 Mio. entschieden sich da für eine Wiederholung aus der Krimireihe “Ein starkes Team”, der Marktanteil lag bei grandiosen 7,9%. Nur das ZDF, RTL und Das Erste lockten um 20.15 Uhr mehr Zuschauer. Im Anschluss bestätigte “Wilsberg” die Top-Quoten: 1,83 Mio. entsprachen ab 21.40 Uhr ähnlichen 7,5%. Über die Mio.-Marke sprang in der Prime Time auch noch das NDR Fernsehen: mit den “Expeditionen ins Tierreich” und 1,30 Mio. Neugierigen, bzw. 4,1%.

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Alle Kommentare

  1. Na, wenigstens wurde erwähnt, dass Das Erste ausgefallen ist. Mir war gestern schon klar, dass Tannbach zulegt, weil es keine ernsthafte Konkurrenz gab. Dieses Auswringen von Storys aus “unserer” Geschichte, um über Jahre “Event-Schmonzetten” zu produzieren und Milliarden Gebühren zu versenken ist die typische Faulheit und Risikovermeidungs-Angst des ÖR-Personals. Ku’Damm und Unsere Mütter unsere Väter gehören dazu und natürlich Deutschland 83, 89, 99, 100, die alle auf Nazithemen-Basis ja angeblich “erfolgreich” in USA sind (wo Nazi-Filme rauf und runter laufen). Dafür stehen diese Schmonzetten auf immer und ewig in der Vita und in jedem Text direkt hinter dem Namen hahahaha… Die vielen schlechten Filme, Serien und Mega-Flops werden natürlich aus Vita und Gedächtnis gestrichen und auch, wie viele Milliarden sie und das Personal mit horrenden Pensionen den Bürger kosten.

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