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Journalisten Barometer 2017: Die Zeit ist die Traum-Redaktion und Kim Jong-un der Wunsch-Interviewpartner Nummer eins

Wunsch-Partner: Kim Jong-un (li.) würden viele Journalisten gerne mal interviewen und mit Giovanni di Lorenzo würde viele gerne mal tauschen
Wunsch-Partner: Kim Jong-un (li.) würden viele Journalisten gerne mal interviewen und mit Giovanni di Lorenzo würde viele gerne mal tauschen

Und, liebe Kollegen und Kolleginnen, welches Medium würden Sie wählen? Für das Journalisten Barometer 2017 fragten die Marktforscher von Marketagent.com österreichische und deutsche Medienvertreter bei welchem Titel sie für eine Woche gerne mal das Regiment übernehmen würden. Traum-Station Nummer eins: Die Zeit. Wunsch-Interviewpartner Nummer eins: Der nordkoreanische Diktator.

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Von den befragten deutschen Medienschaffenden würden 18,1 Prozent gerne einmal den Job von Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo machen. Bei den Kollegen aus Österreich sind es gar 22 Prozent. Überraschend schaffte es der National Geographic mit 13,1 Prozent auf Position zwei des Rankings. Gut jeder zehnte Befragte wünscht sich dagegen auf den Chefsessel der Bild.

Eine zweite interessante Wunsch-Frage, die Marketagent.com mehr als 630 Journalisten stellte, war, welche Person sie gerne mal für ein Exklusiv-Interview treffen würden. Top-Nennung: Kim Jong-un. Für 23,7 Prozent der Männer und 10,1 Prozent der Frauen ist der nordkoreanische Diktator aktuell der spannendste Gesprächspartner. Donald Trump kommt dagegen nur auf 5,2 Prozent. Damit liegt der US-Präsident noch weit hinter Queen Elizabeth II. und Angela Merkel (18,3 Prozent bzw. 15,1 Prozent).

Die dritte Wunsch-Frage der Marktforscher beschäftigt sich mit dem Ereignis, über das man gerne berichtet hätte. Dabei nannten 23,6 Prozent die Snowden-Enthüllungen und 20,6 Prozent den VW-Abgas-Skandal.

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Neben den Interview- und Titel-Träumen fragte die Studie auch nach den Ängsten. So ist es für 52,7 Prozent das größte berufliche Horrorszenario, aufgrund mangelnder Recherche falsch zu berichten. 43,4 Prozent sorgen sich zudem darum, einer falschen Quelle zu vertrauen und Fake News zu verbreiten.

Auch mit den wichtigsten Eigenschaften für Journalisten beschäftigte sich das Journalisten Barometer: “Um den Job als Journalist erfolgreich ausüben zu können, bedarf es für mehr als die Hälfte der befragten Medienvertreter einer großen Portion Wissensdurst sowie einer guten sprachlichen Ausdrucksweise. Vor allem aber sollte man laut 36 Prozent nicht allzu zart besaitet sein und ein gutes Maß an Stressresistenz mitbringen“, fasst Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent.com, die wesentlichsten Eigenschaften zusammen.

Nur die wenigsten Journalisten bereuen die Entscheidung für die Presse zu arbeiten. „Stünden sie heute noch einmal vor der Berufswahl, würden sich 83,3 Prozent erneut für den Journalismus entscheiden. Das ist eine positive Entwicklung, wenn man bedenkt, dass bei unserer Befragung im Jahr 2015 lediglich 7 von 10 Journalisten ihren Beruf erneut ergriffen hätten“, erklärt Schwabl.

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Alle Kommentare

  1. „Stünden sie heute noch einmal vor der Berufswahl, würden sich 83,3 Prozent erneut für den Journalismus entscheiden.”

    Das ist selten Journalismus, sondern meistenteils nurmehr Aktivismus. Insbesondere seit 2015. Und Überzeugungstäter fühlen sich nun mal berufen und machen ungeachtet ihres miserablen Rufes immer weiter und weiter. Siehe Merkel.

    1. “… fühlen sich nun mal berufen und machen ungeachtet ihres miserablen Rufes immer weiter und weiter.”

      Jetzt haben Sie sich aber selbst überidentifiziert mit der bösen Frau Merkel und den bösen Journalisten, gell?

      1. Oder Sie mit der lieben Merkel und ihrer liebreizenden Sprecherinnenschar – von Chebli über Kleber, U. Wilhelm, Prantl, di Lorenzo… bis Will.

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