Partner von:
Anzeige

Online-Themen sind Offline-Ladenhüter: Spiegel und stern liefern mit Amazon-Titeln keine Top-Seller

Cover-Check-09-01-2018.jpg

Duell der Amazon-Cover: stern und Spiegel machten bei ihren Ausgaben 50 mit der Macht von Amazon und dem Einfluss des Online-Handels auf. Beide konnten damit keine Verkaufserfolge erzielen. Etwas besser lief es für den Focus und seiner Aufmacherstory über den letzten Willen.

Anzeige
Anzeige

Der Spiegel titelte “Das gelieferte Fest: Wie der Online-Handel unser Leben revolutioniert”. Bebildert war die Story mit einer Darstellung von Maria und Josef, die vor dem Jesuskind knien, das in einem Amazon-Paket, statt einer Krippe liegt.

Im Einzelverkauf griffen 176.340 Personen bei diesem Titel zu. Kein guter Wert. So liegt der 12-Monats-Durchschnitt des Spiegels im Einzelverkauf bei rund 204.000 Exemplaren, der 3-Monats-Durchschnitt bei 199.000. Die Abonnentenzahl lag für die Nummer 50 bei 362.427 und für die E-Paper-Käufer bei 30.813. Im Gesamtverkauf bedeutet dies einen Wert von 722.211 Exemplaren. In der Woche zuvor schaffte der Spiegel noch 724.945.

Anzeige

Der stern erklärte auf seiner Titelseite Amazon-Chef Jeff Bezos zum “Herr der Dinge”. Die Folge war ein Einzelverkauf von 143.300 Heften . Das ist der drittschlechteste Verkauf des Jahres. Der Durchschnitt der Hamburger liegt im Jahresvergleich bei rund 171.000 Exemplaren. Insgesamt erreichte der stern einen Gesamtverkauf von 545.574.

Der Focus traute sich dagegen an ein sehr ernstes Thema. “Der letzt Wille: Die 25 Regeln des Erbens”, gingen am Kiosk nicht unter. Im Einzelverkauf setzte das Nachrichtenmagazin 59.208 Exemplare ab. Insgesamt kamen die Münchner so auf einen Gesamtverkauf von 422.274 Exemplaren.

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige
Meedia

Meedia