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Nach einem Jahr als Herausgeber: Jürgen Todenhöfer und Der Freitag trennen sich wieder

Der Publizist Jürgen Todenhöfer wurde 2017 Herausgeber bei Der Freitag – nun ist er zurückgetreten.
Der Publizist Jürgen Todenhöfer wurde 2017 Herausgeber bei Der Freitag – nun ist er zurückgetreten.

Die Berufung Jürgen Todenhöfers vor etwas mehr als einem Jahr sorgte für Erstaunen und auch in der Redaktion des Freitag soll der neue Herausgeber mit gemischten Gefühlen empfangen worden sein – nun wird der Posten wieder frei. Todenhöfer, ehemaliger Burda-Vorstand und Ex-CDU-Politiker, habe am heutigen Dienstag seinen Rücktritt bekannt gegeben, teilte das Unternehmen mit.

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Die Entscheidung, so heißt es in einer Mitteilung des Verlages, gehe von Todenhöfer aus. Gegenüber den Mitarbeitern habe er erklärt, neben seiner publizistischen Tätigkeit, Reisen in Krisengebiete und weiteren sozialen Engagements zu wenig Zeit habe, um der Aufgabe des Freitag-Herausgebers gerecht zu werden.”

Jakob Augstein, Verleger der Wochenzeitung, lässt sich mit den Worten zitieren: „Wir verlieren Jürgen Todenhöfer als Herausgeber, aber behalten ihn als Freund.“ Todenhöfer wolle dem Freitag weiterhin “eng verbunden” bleiben, ergänzte dieser.

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Der Publizist hatte den Job erst im Januar vergangenen Jahres angetreten. Seine Berufung sorgte für Erstaunen. Als ehemaliger Politiker der CDU und konservativer Geist sollte Todenhöfer nicht so recht zur Blattlinie des linksorientierten Freitag passen. Auch in der Redaktion sei der neue Herausgeber mit gemischten Gefühlen empfangen worden, hatte es damals geheißen.

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