Partner von:
buzzer-das-letzte-aus-dem-netz
Anzeige

“Coolest Monkey in the Jungle”: Rassismus-Vorwürfe gegen H&M wegen Kinderbild mit schwarzem Jungen

Für ein Werbefoto mit einem schwarzen Jungen kassierte H&M einen Shitstorm
Für ein Werbefoto mit einem schwarzen Jungen kassierte H&M einen Shitstorm

Aufregung um ein Werbefoto von H&M: Der schwedischen Modekette wird Rassismus vorgeworfen, da sie auf einem Werbefoto einen schwarzen Jungen zeigt, der einen Pullover mit der Aufschrift "Coolest Monkey in the Jungle" trägt. H&M hat sich mittlerweile entschuldigt, doch in den sozialen Netzwerken wird zum Boykott der Marke aufgerufen.

Anzeige

Als erster wurde Charles Blow auf die Werbeanzeige der schwedischen Modemarke H&M aufmerksam. Blow ist CNN-Redakteur und Kolumnist bei der New York Times. Er twitterte in Richtung H&M, ob “sie ihren verdammten Verstand verloren” hätten:

Charles Blow löste damit einen Entrüstungssturm in den sozialen Netzwerken aus. Zahlreiche Nutzer meldeten sich zu Wort und zeigten sich entsetzt über die Entscheidung der Modekette, den schwarzen Jungen einen “Affen”-Pulli tragen zu lassen. Zumal ein weißes Kindermodel ein Shirt mit dem Aufdruck “Survival Expert” (zu Deutsch: “Überlebensexperte) trägt.

Auch der kanadische Musiker The Weekend äußert sich zu dem Vorfall und beendet entsetzt seine Zusammenarbeit mit dem Modelabel. “Ich war diesen Morgen geschockt und beschämt von diesem Foto. Ich bin zutiefst beleidigt und werde nicht mehr mit H&M zusammenarbeiten”, schreibt der Sänger auf Twitter.

H&M hat mittlerweile ein Statement zu den Vorwürfen abgegeben und sich bei “jedem, den dies verletzt hat” entschuldigt. Das Foto wurde daraufhin von der Webseite der Marke entfernt. Weiter heißt es in dem Statement: “Wir glauben bei allem, was wir machen, an Vielfalt und Inklusion”. Man wolle außerdem “interne Strategien überprüfen, um künftig Probleme zu verhindern”.

Anzeige

In den sozialen Netzwerken zeigte diese Entschuldigung kaum Wirkung. Zahlreiche Nutzer rufen zum Boykott der Marke H&M auf:

Doch mittlerweile werden auch gegenteilige Stimmen laut, die anmerken, bei dem Foto handele es sich nicht um Rassismus – und die problematische Denkweise sei eher bei denjenigen zu finden, die die Assoziation zwischen dem schwarzen Jungen und “Affen” überhaupt erst herstellen:

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige
Werben auf MEEDIA
 
Meedia

Meedia