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Kurzes Gastspiel: ProSiebenSat.1-Sprecher Merlin Koene verlässt Konzern nach nur drei Monaten

Merlin Koene war von CEO Thomas Ebeling geholt worden und verlässt das Haus nun wieder
Merlin Koene war von CEO Thomas Ebeling geholt worden und verlässt das Haus nun wieder

Erst im Oktober übernahm Merlin Koene als Executive Vice President und Konzernsprecher die Kommunikation der ProSiebenSat.1 Group von Ralf Peter Gierig. Doch zum Jahreswechsel hat der 47-jährige das Münchener Unternehmen bereits wieder verlassen. Das Gastspiel des Kommunikationsexperten, der von Unilever nach Unterföhring gewechselt war, dauerte damit nur drei Monate. Wohin es ihn zieht – unklar.

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Thomas Ebeling, der scheidende Vorstandsvorsitzende der ProSiebenSat.1 Media SE, hatte Merlin Koene bei der Bekanntgabe der Verpflichtung im vergangenen Sommer als „leidenschaftlichen Kommunikator“ begrüßt. Koene sei durch seine „langjährige Führungserfahrung und sowie seines ausgezeichneten Netzwerks“ die ideale Besetzung als Unternehmenssprecher.

Zum 31. Dezember habe Koene die ProSiebenSat.1 Group nun „auf eigenen Wunsch verlassen“, teilte das Unternehmen auf Anfrage von MEEDIA mit. Zuvor hatte der Mediendienst DWDL den Abgang bereits vermeldet.

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Der internationale Kommunikationsexperte war zu P7S1 von Unilever gekommen, wo er zuletzt in London interimistisch die weltweite Medienarbeit und die Finanzkommunikation geleitet hatte und zudem für die digitale Kommunikationsstrategie mitverantwortlich war. In seine kurze Amtszeit fiel der legendäre Spruch seines Vorstandsvorsitzenden im Rahmen eines Analystencalls, der die Senderzielgruppe als “ein bisschen fettleibig und ein bisschen arm” charakterisiert hatte.

Die Unternehmenskommunikation leitet nun vorerst die bisherige Stellvertreterin Koenes und Leiterin der Abteilung „Kommunikation Unternehmen und Finanzen“ Stefanie Rupp-Menedetter.

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Alle Kommentare

  1. Wird aufgeräumt damit der neue Chef seinen Hofstaat, Pöstchen an Verwandte und Bekannte und seine Praktikantinnen mitbringen kann ?

    Kann ja sein das der neue Chef klar ist (oder ich die Meldung vergessen habe) und schon aus dem Hinterzimmer mit-entscheidet. Der neue Hinterzimmer-Trainer befiehlt ja auch schon vor Ende der Saison welche Spieler sich woanders einen neuen Vertrag suchen sollen damit er seine Lieblinge einkaufen kann.
    Alle Aufsichtsräte müssten im Bilanzrecht unterm Lügendetektor aussagen. Der Bayrische Finanzminister sollte es befehlen. Es wären ja bayrische Jobs die beim Untergang weg sind und Nürnbergs Grundig gehört schon einer türkischen Familie: http://de.wikipedia.org/wiki/Grundig_(Unternehmen)#Niedergang_und_Konkurs Das waren mal achtundzwanzig-tausend (wohl überwiegend bayrische) Arbeitsplätze.

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