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Forsa-Jahresumfrage: Deutsche verlieren Vertrauen in die Medien – DJV fordert mehr Medienkompetenz an Schulen

Haben im Jahr 2017 an Vertrauen verloren: Presse, Fernsehen und Hörfunk
Haben im Jahr 2017 an Vertrauen verloren: Presse, Fernsehen und Hörfunk

Eine wieder zum Jahreswechsel veröffentlichte Umfrage des Forschungsinstituts Forsa zum Vertrauen der Deutschen in Institutionen zeigt einen Vertrauensverlust in die Medien. Das Radio, die Presse und das Fernsehen büßten 2017 jeweils vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr ein. Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) reagierte bereits mit einer Forderung nach mehr Medienkompetenz an Schulen.

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Die alljährlich zum Jahreswechsel veröffentlichte Forsa-Umfrage zum Vertrauen der Deutschen in Institutionen fällt für die Medien dürftig aus. Das Radio, die Presse und das Fernsehen verloren jeweils vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Radio liegt im Ranking mit insgesamt 56 Prozent Zuspruch auf dem achten Platz, die Presse auf Rang 15 mit 40 Prozent knapp vor dem Fernsehen, das mit 28 Prozent auf dem 17. Platz steht.

Ein Rückgang, der auch dem Deutsche Journalisten-Verband auffällt und beschäftigt. “Jetzt rächt sich die Untätigkeit der Kultur- und Bildungspolitiker in den letzten Jahren“, kommentiert DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall. Er fordert zudem, die Medienkompetenz an staatlichen Bildungseinrichtungen massiv zu stärken. “Aufklärung, Bildungsarbeit, Vermittlung von Medienkompetenz – all das findet nicht statt.”

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In der Umfrage abgeschnitten hat am besten die Polizei, 83 Prozent der Befragten gaben an, der Institution zu vertrauen. Das ist eine Steigerung von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ebenfalls machten die Gewerkschaften einen Sprung – von sechs auf 49 Prozent.

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