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RTL mäßig erfolgreich mit der Neuauflage des „Comedy Grand Prix“, „Die Puppenspieler“ verliert Zuschauer

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„Der RTL Comedy Grand Prix“, Foto: MG RTL D / Patric Fouad

Zum sechsten Mal lud RTL am Freitagabend zum Wettbewerb der komischsten Nachwuchstalente, diesmal mit Mirja Boes, Bülent Ceylan und Chris Tall in der Jury. An die 2016er-Werte kam „Der RTL Comedy Grand Prix“ aber nicht mehr heran. Im Gesamtpublikum setzte sich der zweite Teil der „Puppenspieler“ im Ersten gegen das Staffelfinale von „Der Kriminalist“ im ZDF durch.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Freitag wissen müssen:

1. „Der RTL Comedy Grand Prix“ erreicht auf neuem Sendeplatz viel weniger junge Zuschauer als 2016

Ab viertel nach acht hatte „Der RTL Comedy Grand Prix“ zwar als einzige Sendung mehr als 1 Mio. junge Zuschauer (genau genommen: 1,10 Mio.). Ein herausragender Erfolg sind 13,4% Marktanteil aber freilich nicht, zumal die Show sich bis Mitternacht erstreckte. 2016 hatten noch 1,90 Mio. junge Zuschauer den „RTL Comedy Grand Prix“ verfolgt. Allerdings lief die Talentsuche damals Anfang Januar im Schlepptau der Staffelpremiere von „Deutschland sucht den Superstar“, also auch zu späterer Sendezeit (und holte dort starke 18,6%). Allzu sehr vermisst scheinen die Zuschauer den Wettbewerb in seiner ausstrahlungsbedingten Pause also nicht vermisst zu haben. Insgesamt schalteten in diesem Jahr 1,96 Mio. Zuschauer ein (7,5%). Ach so, und der Gewinner heißt: Der Storb.

2. „Die Puppenspieler“ verliert Zuschauer, kommt aber vor „Der Kriminalist“ ins Ziel

Fast 800.000 Zuschauer weniger als vor zwei Tagen sahen derweil das ARD-Historiendrama „Die Puppenspieler“, das beim Tagessieg wie bereits am Mittwoch der „Tagesschau“ (mit 5,52 Mio.) den Vortritt lassen musste. 4,55 Mio. Zuschauer ab 3 Jahren (14,8%) reichten dem zweiten Teil des Films aus der Welt des Jakob Fugger – diesmal unter dem Titel „Ans Licht“ – aber immer noch, um sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Auch wenn der Abstand ein knapper ist: Als „Der Kriminalist“ durfte Christian Merkel im ZDF zum Finale der aktuellen Staffel das erste Mal in Spielfilmlänge ermitteln und erreichte damit 4,28 Mio. „SOKO Leipzig“ war im Anschluss noch erfolgreicher und überzeugte 4,52 Mio. Der Marktanteil stieg im Laufe des Abends von 13,9% auf 16,2%. Im Ersten tat sich „Der Medicus“ erneut sehr viel schwerer und schaffte 9,2% mit 2,39 Mio.

3. „Wer weiß denn sowas?“ bringt den ARD-Vorabend in Führung, 20% sehen Vierschanzentournee-Qualifikation

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Fast 4 Mio. hatten das Erste bereits am Vorabend eingeschaltet, um gleich zwei Folgen „Wer weiß denn sowas?“ zu sehen. 3,82 und 3,83 Mio. (17,3% und 15,5%) wiesen selbst die Vorabendkönige aus Mainz in ihre Schranken (erst recht im jungen Publikum, wo die 19-Uhr-Ausgabe mit 8,9% überzeugte). „SOKO Kitzbühel“ und „Betty’s Diagnose“ landeten bei 3,73 und 3,39 Mio. (17,1% und 12,7%). Am Nachmittag verfolgten ab 16.30 Uhr außerdem schon 3,68 Mio. die Qualifikation für die bevorstehende Vierschanzentournee im Ersten, ein Fünftel aller Zuschauer (20,7%). Die erfolgreichsten Sendungen der Privaten waren „RTL aktuell“ (3,18 Mio.) und „GZSZ“ (2,64 Mio.).

4. Sat.1 glücklos mit „Peanuts“-Premiere, „Kitchen Impossible“ kann in der „Weihnachts-Edition“ nicht nochmal überzeugen

Wenn man schon mal dreieinhalb Stunden frisches Weihnachtsprogramm produziert hat, kann man’s ruhig auch zweimal innerhalb eines Monats in der Primetime zeigen – dachte sich Vox und ließ Tim Mälzer und Tim Raue bei „Kitchen Impossible – Die Weihnachts-Edition“ schon wieder gegen Roland Trettl und Christian Lohse antreten. Falsch gedacht: Den meisten Zuschauern kam die Sendung bekannt vor, nur 470.000 14- bis 49-Jährige blieben übrig und sorgten für 5,6% Marktanteil. Bei der Erstausstrahlung vor zweieinhalb Wochen waren noch mehr als doppelt so viele dabei gewesen: 1,19 Mio. bzw. 10,9%. Viel besser lief’s für die direkte Konkurrenz allerdings auch nicht: „Self/less – Der Fremde in mir“ kam bei RTL II auf 0,52 Mio. und 5,8%. „Navy CIS“, „Navy CIS: New Orleans“ und „The Mentalist“ (mit zwei Episoden) schafften bei kabel eins 4,7%, 4,7%, 5,5% und 6,1%. Gar nicht zufrieden sein kann auch Sat.1 mit der Free-TV-Premiere von „Die Peanuts – Der Film“, die lediglich 800.000 14- bis 49-Jährige sehen wollten, für „Die Muppets“ sah es danach richtig schlecht aus (0,27 Mio.). Von wenig überzeugenden 8,8% stürzte der Marktanteil auf 3,6% ab. ProSieben blieb mit Luc Bessons „Das fünfte Element“ am Abend immerhin zweistellig (10,3%, 0,91 Mio.), „Cowboys & Aliens“ gelang das später nicht mehr (7,7%).

5. „Neues aus Büttenwarder“ verpasst im NDR die Millionenmarke, SWR erfolgreich mit André Rieu

„Neues aus Büttenwarder“ heißt der Star im NDR Fernsehen – zumindest war das bisher am Jahresende in der Regel so. Die neuen Folgen, unterbrochen von einer alten, erreichten im Gegensatz zum Vorjahr aber nur unter 1 Mio. Zuschauer in der Primetime: 980.000 schalteten ab 20.15 Uhr ein, für die ältere Folge blieben 890.000 dran, bevor die Zuschauerzahl dann wieder leicht stieg (auf 930.000). Die Markanteile lagen bei 3,2%, 2,9% und 3,0%. Zum „NDR Quizshow“-Special anlässlich „20 Jahren Büttenwarder“ blieben später noch 0,97 Mio. Fans eingeschaltet (3,7%). Das „41. Internationale Zirkusfestival von Monte Carlo“ sammelt derweil in den Dritten weiter Zuschauer ein, diesmal war der MDR an der Reihe: 1,13 Mio. (3,8%). Und ein gewisser André Rieu hat dummerweise sein Herz in Heidelberg verloren, vielleicht findet’s ja einer der zahlreichen Zuschauer, die als Zeugen im SWR Fernsehen dabei waren. Bei 1,4 Mio. (4,6%) dürfte das doch kein Problem sein. Ebenfalls solide: „Lewis“ im Krimisender ZDFneo (1,0 und 0,98 Mio. bzw. 3,3% und 3,8%). Die Preimiere der neuen „Götz Alsmann Show“ lief im WDR indes eher vor kleinem Publikum um 23.30 Uhr, nämlich 340.000 Zuschauern (2,2%).

 

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