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“Werteschwund, Tabubrüche und Grenzverschiebungen”: die düstere Amtsbilanz von ARD-Chefin Karola Wille

Die ARD-Vorsitzende Karola Wille tritt nach zwei Jahren im Amt turnusgemäß in dieser Woche ab. Zum 1. Januar übernimmt BR-Intendant Ulrich Wilhelm den Posten
Die ARD-Vorsitzende Karola Wille tritt nach zwei Jahren im Amt turnusgemäß in dieser Woche ab. Zum 1. Januar übernimmt BR-Intendant Ulrich Wilhelm den Posten

Zwei Jahre lang war Karola Wille ARD-Vorsitzende. Am Jahresende ist Schluss. Die MDR-Intendantin macht keinen Hehl daraus, dass manches schwieriger war als erwartet. Und dass sie an manchen Stellen gerne noch weiter gekommen wäre, im Streit mit den Verlegern etwa. Die Bilanz ihrer Amtszeit klingt eher düster. So beklagt Wille die "Staatsrundfunk"-Debatte sowie eine "Ignoranz gegenüber Fakten".

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Als MDR-Intendantin Karola Wille vor zwei Jahren ARD-Vorsitzende wurde, wusste sie im Groben, was auf sie zukommt. Aber sie hat kaum ahnen können, wie stark der Wind von vorn sein würde. Bei den Diskussionen über die Glaubwürdigkeit der Medien etwa, beim Streit um den Rundfunkbeitrag, gegen den einige Kritiker bis vors Bundesverwaltungsgericht zogen. Und bei der Auseinandersetzung mit den Verlegern, der in den vergangenen Monaten noch einmal an Schärfe zugenommen hat. Nun gibt Wille den ARD-Vorsitz wieder ab.

Sie erwarte eine Zeit enormer Herausforderungen, für die Politik, die Gesellschaft und für die ARD, hatte sie im Januar 2016 gesagt. “Und genauso ist es gekommen. Ich habe damals auch gesagt ‘Die See ist rau geworden.’ Aber sie wurde dann noch rauer, als ich gedacht hatte.”

Die Zeit sei insgesamt schwieriger geworden als erwartet. “Das spiegelt sich auch darin wider, dass wir Tabubrüche und Grenzverschiebungen erlebt haben”, sagt Wille. “Dazu gehört für mich auch das Thema Staatsrundfunk, das ein Teil der öffentlichen Debatte geworden ist. Wir haben auch einen Werteschwund. Mich beschäftigt schon, was in den sozialen Netzwerken teilweise los ist. Und wir erleben auch eine Ignoranz gegenüber Fakten.”

Manches hat Wille erreicht, bei manchem wäre sie gerne weiter gekommen. Kritisch sieht sie die Reaktionen auf den Bericht, den die ARD im September an die Rundfunkkommission der Länder überreicht hat: “Das Papier ist in der öffentlichen Wahrnehmung ein Einsparpapier, was ihm nicht gerecht wird”, sagt sie. “Weil sich dahinter ein Diskussionsprozess verbirgt, bei dem am Anfang die Frage steht, was sich in der Kommunikationswelt verändert, und die nächste Frage ist, wofür stehen wir und welche Verantwortung tragen wir?” In den öffentlichen Debatten hätten aber nur die Einsparpotenziale im Vordergrund gestanden.

Positive Entwicklungen sieht sie beim Thema Vertrauen in die Medien: “Wir müssen uns immer vergegenwärtigen, dass demokratische Gesellschaften das Vertrauen ihrer Bürger brauchen – und das gilt genauso für das Verhältnis der Bürger zu den Medien”, betont sie. “Vertrauen ist das Grundkapital in demokratischen Prozessen.” Nach den Kölner Silvesterereignissen habe es intensive Diskussionen zu Qualitätsfragen im Journalismus gegeben. “Wir haben uns in der ARD kritisch hinterfragt: Trennen wir immer sauber zwischen Nachricht und Kommentar, zwischen Fakten und Meinung?”

Es sei richtig gewesen, diese Qualitätsdiskussion öffentlich und intensiv zu führen. “Wir haben versucht, transparenter in der journalistischen Arbeit zu werden und zu erläutern, was wir wie warum machen.” Wichtig sei auch ein offener Umgang mit Fehlern. “Es ist aus meiner Sicht sogar demokratieförderlich, wenn man sagt, was man falsch gemacht hat”, betont die ARD-Vorsitzende. “Transparenz in der journalistischen Arbeit halte ich auch in der Zukunft für einen entscheidenden Punkt, mit dem wir deutlich machen: Wo verorten wir uns, wie arbeiten wir?”

Wille sieht sich durch aktuelle Studien zum Thema Glaubwürdigkeit bestätigt, die zeigten, dass das Vertrauen in die Medien nach wie vor hoch sei, insbesondere gegenüber dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk und den Tageszeitungen. “Eine Studie der Universität Würzburg zeigt außerdem, dass es den Medien ein Stück besser gelungen ist, dem von rechtspopulistischen Parteien verbreiteten Eindruck entgegenzutreten, ihre Berichterstattung sei politisch gefärbt und von oben gesteuert”, erklärt Wille. “Das heißt, die Debatten, die wir auch als ARD geführt haben, waren wichtig, um hier entgegenzuwirken.”

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Zur Glaubwürdigkeit gehöre die differenzierte Abbildung der Lebenswirklichkeit, auch der im Osten Deutschlands: “Man kann sie nicht auf Rechtsradikalismus und Kriminalität reduzieren. Sie ist vielfältiger und facettenreicher, mit Blick auf Themen, auf die Leistungen der Menschen und ihre Meinungsbilder”, betont die MDR-Intendantin. “Wir sind hier noch nicht am Ende des Weges angekommen, sondern sollten daran arbeiten, dass die Lebenswirklichkeit im Osten bundesweit stärker reflektiert wird.”

Das bleibe eine ständige Aufgabe. “Und wir sind noch nicht so weit, wie ich mir das gewünscht hätte.” Die Rede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum 3. Oktober habe sie persönlich berührt: “Er hat einen entscheidenden Satz gesagt: Dass die Geschichten aus dem Osten Deutschlands zu unserem Wir gehören sollten. Darüber nachzudenken, diese Geschichten zu erzählen und sich dafür zu interessieren, ein differenziertes Bild aus dem Osten Deutschlands zu zeichnen, darum geht es.”

Nicht zufrieden ist Wille mit den Diskussionen mit den Zeitungs- und Zeitschriftenverlegern. Die Positionen etwa im Streit um die Frage, was die ARD in ihren Apps und im Internet darf und was nicht, haben sich eher verhärtet. Es sei ihr Ziel gewesen, die Kooperationen mit anderen Qualitätsmedien zu stärken. “Und dazu gehörte dann auch, den Streit mit den Verlegern zu beenden”, sagt Wille. Nach einer langwierigen Diskussion mit Höhen und Tiefen sei es leider nicht gelungen, den gordischen Knoten durchzuhauen. Wille plädiert aber dafür, die Gespräche fortzusetzen und bietet den Verlagen an, sie in der Auseinandersetzung mit Internet-Giganten wie Google beim Thema Leistungsschutzrecht zu unterstützen.

Im neuen Jahr übernimmt der Intendant des Bayerischen Rundfunks (BR), Ulrich Wilhelm, den ARD-Vorsitz. Karola Wille ist all die Themen, die sie zuletzt beschäftigt haben, damit nicht los. Als MDR-Intendantin bleibt sie an vielen Diskussionen weiterhin beteiligt.

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Alle Kommentare

  1. Welche “Glaubwürdigkeit” der Medien, speziell des Staatsfunks?
    Umfragen liefern mir immer das, was ich bekommen möchte.
    Und welche “Debatte der ARD”? “Wir sind die Guten und die anderen sind die Rechtspopulisten” – diese Debatte?

  2. Es gibt in der Tat eine große Vertrauenskrise. Die Eliten haben das Vertrauen in das eigene Volk verloren, die Bevölkerung entzieht als Reaktion den Regierenden und den diese stützenden Medien das Vertrauen. Die Medienschaffenden haben diese Kluft zwischen unten und oben massgeblich mitverursacht und sollten in Zukunft ihrem Auftrag als Vierte Gewalt endlich wieder nachkommen. Ansonsten sind sie überflüssig.

  3. Der Eindruck, die ÖR-Berichterstattung habe eine politische Faerbung, wird aber gar nicht von rechtspopulistischen Parteien verbreitet. Ein Eindruck ist ein erkenntnistheoretisches Phaenomen, welches nicht verbreitet werden kann. Lediglich ein daraus entstehender Ausdruck kann verbreitet werden.

    An AfD und aehnlichen Gruppierungen gibt es viel kritikwuerdiges und nicht selten trifft man dort auf Rassisten, Narzisten und Eltaere. Sich allerdings an der kritischen Haltung den Massenmedien gegenueber dermassen abzuarbeiten, wie es die ÖR-Sendeanstalten tun, ist nicht nur Zeitverschwendung, sondern der Kampf um die eigene Marktmacht.

    Ums mal klar zu sagen: ARD, ZDF, NDR, MDR, WDR usw. usf. sind fuer die Informationen, die sie verbreiten verantwortlich. Und wenn der Zuseher und -hoerer diese Informationen einer Pruefung unterzieht und sich dabei herausstellt, dass sie mangelbehaftet sind, z.B. wegen Einseitigkeiten, wie man sie in Nachrichten wie auch Talkshows taeglich sehen und hoeren kann, entsteht beim Informations-Konsumenten der vollkommen berechtigte Eindruck der Manipulation. Erschwerend kommt die ‘Arbeit’ der Rundfunkraete hinzu, die kaum etwas anderes tun als Beschwerden abzuschmettern und den ÖR-Sendern dadurch regelmaessig Unfehlbarkeit attestieren. Egal wie hahnebuechen die Berichterstattung auch sein mag, fuers Praedikat ‘Alle Richtlinien wurden einhundertprozentig eingehalten, es gibt nichts zu beanstanden.’ reicht es immer.

    Dafuer rechtspopulistische Kraefte oder gar das Internet verantwortlich zu machen, ist nicht nur einfach schaendlich, sondern ein Versuch, sich aus der Affaere zu ziehen. Der Narrativ aehnelt doch sehr dem seibertschen der BPK -> “Wir machen immer alles richtig und basta!”

    Also, Karola Wille, Schaetzchen, Du hattest ausreichend Zeit die Chance wahrzunehmen, mal die Augen auf zu machen und die Dinge anzupacken, die zu bemaengeln sind, doch du hast sie offensichtlich lieber genutzt, um alte Maerchen zu verteidigen und dich in Unschuld zu waschen. Und es hat sich finanziell ausgesprochen gelohnt fuer dich. Die NATO-Presse laesst sich nicht lumpen fuer das Verbreiten einseitiger Nachrichten.

    Boeser boeser Putin. Gute gute NATO. Auf auf in den Krieg, ihr wackeren Gesellen in der Propagandaschlacht, wir brauchen wieder deutsche Soldaten an der Ostfront.

  4. Die “öffentliche Qualitätsdiskussion” ist ein PR-Instrument oder ein Baustein um die Zwangsgebühren zu legitimieren. Die Qualität kann sich im Nullrauschen bewegen ohne dass sich am Gebührenzwang etwas ändert. Die Qualitätsdiskussion kostet Gebührengelder. Lass doch den Bürger selbst demokratisch entscheiden, ob er das Angebot sehen möchte und stellt das Ganze auf ein pay-tv bzw. pay-radio-Modell um. Wer andauernd neue Hardware neben den Zwangsgebühren fordert, um Empfang der Zwangsbeglückten zu ermöglichen (DVBT zu DVBT2), der kann auch eine pay-TV-Karte anbieten.
    Dann erst werden wir sehen, welche Qualität und welches Einsparpotential möglich ist. Das meiste wird allerdings für die üppigen Renten und Pensionsansprüche draufgehen.

    1. Damit würden sich die ÖR das Wasser abgraben, deshalb machen sie es nicht. Die Zahl der Empfänger würde sich in kürzester Zeit mehr als halbieren…

    2. Es wäre ausreichend die Angebote europaweit auszuschreiben. Das ist bei Projekten dieser Größenordnung üblich.

      Das abspielen von Konserven kann auch ein IT affiner Schüler oder meinetwegen auch ein Student der Fachrichtung Medieninformatik programmieren und warten. Da kann man auch die Rentner und Rest-konsumenten die sich das
      “AppStimmen” lassen.

      Die dazugehörige Infrastruktur wird eh von dritten Betrieben und kostetet einen winzigen Bruchteil der Gebühren. Da findet sich sicher auch ein Unternehmen das den Staatsfunk für lau verteilt.

      Ist aber absurd das auch nur zu fordern. Dieses Land ist längst ein Feudalstaat. Den Konsumenten selbst ist das egal. So wie Kriegslügen und Russlandgebashe. Das ist wie bei der Weihnachtsgans. Einer muss die Drecksarbeit machen, das Vieh schlachten und ausnehmen, ein anderer das moralisch verklären.

  5. Nur zur Richtigstellung:
    Das BVerwG befasst sich zwar auch mit dem RBStV, mittlerweile ist aber auch das oberste Verfassungsorgan (BVerfG) mit diesem Thema beschäftigt, Anfang nächsten Jahres soll über nunmehr über 130 Verfassungsbeschwerden zu diesem Thema entschieden werden und auch der EUGH beschäftigt sich mit dem Thema.
    Es bleibt zu hoffen, dass hier noch ein wenig Rechtsstaatlichkeit herrscht und dementsprechend entschieden wird, dass der Rundfunkbeitrag in seiner jetzigen Form nicht dem Grundgesetz vereinbar ist.

    Tabubrüche seitens der ÖRR gibt es zu Hauf – in der Tat – es ist eine Schande, dass in einem angeblich so reichen Land wie ‚Good old Germany‘ Menschen zwangsvollstreckt oder gar inhaftiert werden, weil sie sich berechtigterweise gegen die Zwangsabgabe wehren. Nur ein Beispiel:
    Einer Rentnerin in hohem Alter, die noch nie einen Fernseher besaß, wird seitens der ‚Gutmenschen‘ von ÖR die Rente weg gepfändet.
    Und das alles nur, damit Herr Marmor und Co sich weiter damit rühmen können, wie sie einmal im Jahr zu Weihnachten mit ihren ‚mildtätigen‘ Aktionen wie ‚Hand in Hand ‘ helfen können.
    Das ist wahrlich einfach nur geschmacklos und widerlich!

    Werteschwund, Grenzverschiebungen und die Ignoranz gegenüber Fakten sind Auswüchse der neoliberalen Politik der letzten Jahre, die gerade von den ÖRR durch ihre ‚Berichterstattung‘ unterstützt und gefördert wurden und so sollte es ja auch sein, denn die Titulierung ‚Staatsrundfunk‘ hat ihre Berechtigung, man schaue sich nur an, wer wo in den Verwaltungs- und Rundfunkräten sitzt.

    Also Frau Wille : Wo bleibt die Wahrheit? Propaganda war Gestern!

  6. Die vorgegebenen Antworten bei der Umfrage oben sind wie fast immer bei diesen Rädchendrehern Schwachsinn.
    Was wenn es nicht an Google liegt, sondern an der Verbreitung von zu vielen FakeNews, dass die Verlage untergehen?
    Sie unterstellen auf der einen Seite, wie toll die Verlage sind und auf der anderen Seite, dass, wenn sie doch nicht so toll sind, andere Schuld haben.
    Das ist schon dreist …

  7. Was haben immer alle gegen die Zwangsabgabe die einen alleinlebenden Mindestlohnempfänger genau so belastet wie den Wohlstandsbürger der von ihnen lebt. Besser kann man doch gar nicht jeden Betrug und Hinterziehung von allem was diesem ungerechten System an Abpressungen einfällt begründen.

    Recht und Gerechtigkeit sind denen völlig egal, warum sollen die Opfer anders denken? Ablasshandel, bereichert euch wo ihr könnt. Sollten Gewissensbisse aufkommen denkt nur an solche Aussagen wo von Moral geredet wo selber keine vorhanden ist.

  8. Gabs im 3.Reich eigentlich auch einen Zwangsbeitrag für die Stürmer-Presse?
    Dort war man schon fortschrittlicher als in den Propagandaabteilungen des Staatsfunks. Ob die Tante auch ihren Rentenanspruch und ihre Einkommen veröffentlichen würde, statt hier dümmlichpopulistische Töne zu spucken?

  9. Eine Quotenfrau, die sich die Taschen vollgestopft hat und zum Abgang nochmal was moralisch Wertvolles absondern will.
    Außer Hetze gegen den Osten und dümmliche Überheblichkeit fernab der Faktenlage kommt selbstredend nicht dabei raus.
    Hoffentlich bejubeln sie dafür wenigstens das Kanzleramt, die zugedröhnten Jusos und die bekiffte Antifa.

  10. Der absurde Streit zwischen Verlegern und öffentlich-rechtlichen Anstalten in Deutschland ist vergleichbar mit dem Streit zwischen zwei Fischen um ein paar Brotkrumen in einem Krokodilbecken. Gelegentlich lassen es die “Crocs” sogar zu, dass die Fischlein direkt vor den breiten Mäulern herumtollen, bevor sie dann einfach verschlungen werden. Wer sind wohl die “Crocs”?

  11. Könnte es sein dass Sie diesen Werteschwund meintb?

    Die Medziner stellten fest, dass die vorgeblichen Rettungsmaßnahmen in den beiden Weißhelm–Videos höchst bizarr waren, keinerlei medizinischen Standards entsprachen und potentiell lebensgefährlich waren. Die Ärztevereinigung ließ auch das Gesprochene in den Videos übersetzen. Dabei stellte sich heraus, dass eine arabischsprachige Regieanweisungen zur Positionierung der Opfer enthalten war. Die Videos wurden im UN-Sicherheitsrat vor verschlossenen Türen vorgeführt, ohne Übersetzung oder Untertitelung …”

    ” … Die ARD wusste also von den schweren Verbrechen der Weißhelme, verlor aber in der Folge kein Wort darüber. Ferrada de Noli beklagte danach, dass sich die ARD nur für mögliche Fake-News durch RT interessiert habe, aber nicht für den eigentlichen Skandal.”

    http://blauerbote.com/2017/11/14/weisshelme-in-syrien/

    1. Wenn es transatlantische Kriegspropaganda geht, gehen die gutmenschlichen Öffis über Leichen. Da kann lange drauf warten, dass der überbezahlte Claus Kleber ein Tränchen verdrückt. Das tut er nur, wenn die Regierungsregie ihm entsprechende Anweisungen gibt.

  12. “Die Rede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum 3. Oktober habe sie persönlich berührt: „Er hat einen entscheidenden Satz gesagt: Dass die Geschichten aus dem Osten Deutschlands zu unserem Wir gehören sollten.”

    Hat Wille nicht schon oft genug Ihre Geschichten aus der SED zu unserem WIR gemacht, indem sie unbescholtene Bürger inhaftieren ließ, um Ihre eigenen Interessen (z.B. mtl. Pension i.H.v. 17.000€) durchzusetzen? Wer es bisher nicht merkwürdig fand, auf flüchtende Menschen schießen zu lassen, wird kaum einen klaren Verstand haben, auch heute noch verhältnismäßig mit Beitragsgegnern umzugehen.

    “Die See ist rau geworden.‘ Aber sie wurde dann noch rauer, als ich gedacht hatte.”

    Wer Wind säht, wird Sturm ernten! Darauf sollte man gefasst sein!

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