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Für den Kinofilm “Aus dem Nichts”: Regisseur Fatih Akin kann sich Oscar-Hoffnungen machen

Diane Kruger in Fatih Akins Drama “Aus dem Nichts”
Diane Kruger in Fatih Akins Drama "Aus dem Nichts"

Fatih Akin kann auf eine Oscar-Nominierung hoffen: Sein Kinofilm "Aus dem Nichts" mit Diane Kruger in der Hauptrolle ist mit neun anderen Filmen im Rennen um den "besten nicht-englischsprachigen Film". Schlussendlich nominiert werden fünf Produktionen. Im letzten Jahr war mit "Toni Erdmann" ebenfalls ein deutscher Film in der Kategorie nominiert. Zuletzt gewann 2006 ein deutscher Film einen Oscar.

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Nuri Sekerci ist Kurde und kommt gemeinsam mit seinem fünfjährigen Sohn bei einem Anschlag ums Leben. Seine Ehefrau (gespielt von Diane Kruger) versucht verzweifelt, die Schuldigen zur Rechenschaft zu ziehen. Die Handlung des Kinofilms “Aus dem Nichts” erinnert an die NSU-Morde in Deutschland.

Jetzt ist der Film von Fatih Akin, der sowohl Regie führte als auch gemeinsam mit Hark Bohm Drehbuch schrieb, im Rennen um den Oscar als bester nicht-englischsprachiger Film. Insgesamt stehen neun ausländische Produktionen auf der Oscar-Shortlist, von denen fünf nominiert werden. Die finalen Nominierungen aller Kategorien werden am 23. Januar 2018 bekanntgegeben, die Verleihung der Oscars findet am 4. März in Hollywood statt.

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“Aus dem Nichts” feierte 2017 in Cannes Premiere und Diane Kruger gewann dort die Goldene Palme als beste Darstellerin. Der Film ist ebenfalls als “Bester fremdsprachiger Film” für die Golden Globes 2018 nominiert.

Neben “Aus dem Nichts” waren bisher insgesamt zehn deutsche Filme in der Kategorie “Bester nicht-englischsprachiger Film” nominiert, darunter als erster “Jakob der Lügner” im Jahr 1975 und zuletzt “Toni Erdmann” 2017. Tatsächlich ausgezeichnet wurden bislang drei Produktionen: “Die Blechtrommel” (1979), “Nirgendwo in Afrika” (2001) und “Das Leben der Anderen” (2006).

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