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Aktie plötzlich auf Allzeithochs: Analysten lösen bei HelloFresh Kursfeuerwerk aus

Hello Fresh schafft den Sprung an die Börse
Hello Fresh schafft den Sprung an die Börse

Schöne Bescherung beim Kochbox-Versender HelloFresh: Nachdem die Rocket-Internet-Beteiligung in ihrer kurzen Börsenkarriere bislang nicht durchgestartet war, zündete heute der Turbo. Um 15 Prozent schoss das sechs Jahre alte Berliner Internet-Unternehmen heute nach oben und ließ mit dem üppigen Kursplus nicht nur den Ausgabekurs hinter sich, sondern stellte gleichermaßen neue Allzeithochs auf. Auslöser für die Kursexplosion war die traditionell sechs Wochen nach dem IPO einsetzende Berichterstattung durch Analysten.

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Die Wochen der Schmach sind vorerst zu Ende. Seit dem Börsengang Anfang November hat HelloFresh trotz des deutlich ermäßigten Ausgabekurses, der zudem mit 10,25 Euro gerade mal in der Mitte der Bookbuildingspanne lag, mit positiven Notierungen zu kämpfen – und das trotz des zuletzt sehr positiven Umfelds für Internetaktien.

Doch wie eine dunkle Wolke lag der vollkommen verpatzte Börsengang des amerikanischen Kochboxen-Versenders Blue Apron über HelloFreshs eigenen Börsenambitionen – die New Yorker waren Ende Juni zu einem Ausgabekurs von 10 Dollar an der NYSE gestartet und notieren heute bei gerade mal 4 Dollar.

Kursexplosion befördert HelloFresh auf neues Allzeithoch

Ebenfalls Bekanntschaft mit zeitweisen Kursverlusten mussten HelloFresh-Aktionäre in den vergangenen Wochen machen: Lediglich am ersten Handelstag und für eine Handelswoche im November bewegten sich die Anteilsscheine der Rocket-Internet-Beteiligung in der Nähe des Ausgabekurses – bis jetzt.

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Nach einer wahren Kursexplosion von 15 Prozent im heutigen Handelsverlauf verließen die Aktien von HelloFresh die negativen Notierungen und schossen bis auf 11,55 Euro auf neue Allzeithochs. Auslöser der Kursexplosion war die Aufnahme der Analystenberichterstattung, die traditionell sechs Wochen nach dem Börsengang erfolgt.

Deutsche Bank und Berenberg Bank starten Berichterstattung mit Kaufempfehlungen

Gleich vier Banken nahmen heute die Berichterstattung auf: Während die Wall Street-Institutionen Morgan Stanley und J.P. Morgan unisono mit neutralen Einschätzungen und ähnlichen Kurszielen von 10,70 Euro und 11 Euro starteten, empfahlen die Deutsche Bank und vor allem die Berenberg Bank die HelloFresh-Aktie zum Kauf.

Während die Deutschbanker 12 Euro als Kursziel ausrufen, sehen die Analysten der Hamburger Privatbank sogar ein Kurspotenzial bis 14 Euro. Alle Kreditinstitute, die heute die Berichterstattung aufnahmen und mit ihren teilweise positiven Analysen den Kurs nach oben beförderten, waren als konsortialführende Banken am IPO der Berliner beteiligt.

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