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Für mehr als 285 Millionen Euro: Axel Springer verkauft Aufeminin an französische TV-Gruppe TF1

Springer-CEO Mathias Döpfner will sich vom französischen Frauenportal trennen
Springer-CEO Mathias Döpfner will sich vom französischen Frauenportal trennen

Au revoir Aufeminin: Axel Springer trennt sich von seiner Beteiligung am französischen Online-Portal. Zehn Jahre nach dem Einstieg zu 78,41 Prozent, veräußert der Berliner Medienkonzern seine Anteile an der Aufeminin S.A. an die ebenfalls französische TV-Gruppe Télévision Française 1 (TF1). Der Verkauf steht kurz vor Abschluss und soll 286,1 Millionen Euro in die Kassen spülen.

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Die Aufeminin-Gruppe betreibt digitale Angebote zu Themen wie Mode, Beauty, Lifestyle, Kochen und Gesundheit. Sie richtet sich damit besonders an Frauen. Springer war 2007 groß bei dem Unternehmen eingestiegen und hatte damals den übrigen Aktionären ein Angebot von 32 Euro je Aktie gemacht und das Unternehmen schließlich für 215 Millionen Euro übernommen – nun verkauft der Konzern für 38,74 Euro je Aktie und wird voraussichtlich 286,1 Millionen Euro erlösen. Allerdings muss – nach französischem Gesetz – noch die Mitarbeitervertretung von Aufeminin angehört werden und die Kartellbehörden müssen zustimmen.

Springer hatte bereits am Vortag erklärt, exklusiv mit der Fernsehsender-Gruppe Télévision Française 1 (TF1) zu verhandeln. Aufeminin selbst ist an der Euronext notiert. Die Gruppe erzielte eigenen Angaben zufolge vergangenes Jahr einen Umsatz von 107 Millionen Euro und ein operatives Ergebnis (Ebitda) von 24,7 Millionen Euro und beschäftigt 470 Mitarbeiter.

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