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Wegen Schwangerschaftsspekulationen in der Neue Woche: Burda muss Helene Fischer 47.000 Euro überweisen

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Helene Fischer ist medial so omnipräsent wie kaum ein anderer Promi – dafür versucht die Sängerin umso mehr, ihr Privatleben unter Verschluss zu halten. Gar nicht dulden will die 33-Jährige Schwangerschaftsspekulationen, gegen die sie auch mithilfe ihrer Anwälte vorgeht – wie am Landgericht in Hamburg, das nun die zu Burda gehörende Neue Woche in drei Fällen zu insgesamt 47.000 Euro verurteilt hat.

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Selbstverständlich war sie auch in diesem Jahr einer der großen Stars auf einer der wichtigsten Mediengalas der Republik. Im weißen Abendkleid vor einem weißen Flügel, auf dem sie ihre – mal wieder gewonnene – goldene Trophäe platziert hat, lieferte Helene Fischer eine “unglaubliche Show” ab, wie die Bunte danach in ihrer Spezial-Ausgabe zum Bambi auf der ersten Seite geschrieben hat. Helene Fischer ist in den Medien und Veranstaltungen ein gern gesehener Gast und kommt – na klar – wegen der großzügigen medialen Behandlung ebenso gerne.

Doch wirft jeder Promi im Scheinwerferlicht auch einen (medialen) Schatten – Liebes-Glück, Trennungsgerüchte, depressive Phasen, Beziehungskrisen, Schwangerschaft, Babyglück. Die deutsche Klatschpresse wirft auch einen Blick hinter die Bühne, oftmals höchst spekulativ. Helene Fischer gefällt das nicht. Wie zahlreiche Prominente oder Adelige setzt sich auch die Sängerin juristisch zur Wehr, wenn sie ihre Privatsphäre oder Persönlichkeitsrechte verletzt sieht. Und so kommt es, dass während Helene Fischer auf Burdas Bambi-Bühne glänzt, ihre Anwälte vor deutschen Pressekammern gegen den selben (und einige weitere Verlage) Unterlassungsklagen noch und nöcher einreichen.

Am Freitag vergangener Woche verkündete das Landgericht Hamburg ein weiteres Urteil, das die so genannte Regenbogenpresse in die Schranken weisen soll. Darin wurde die Neue Woche, die im zu Hubert Burda Media gehörenden Burda Senator Verlag (u.a. Freizeit Revue, Glücks Revue) erscheint, zu insgesamt 47.000 Euro Geldentschädigung verurteilt. Der Klage zugrunde lagen drei Berichterstattungen aus den Jahren 2015, 2016 und 2017, in denen das Klatschblatt über eine Schwangerschaft der Sängerin spekuliert hatte.

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Grund der Berichterstattungen waren – in der so genannten Yellowpresse ein Klassiker – Auftritte bzw. Situationen, in denen die Sängerin weit geschnittene Kleidung  getragen oder einen Schal über ihren Bauch “drapiert” hatte. In einem dritten Fall stellte die Zeitschrift die Frage, ob eine im Gesicht etwas fülliger wirkende Helene Fischer sich habe Botox spritzen lassen oder “Baby-Pfündchen” zugelegt habe, weil sie eben schwanger sei.

Immer wiederkehrende Spekulationen wie diese will die Sängerin sich nicht gefallen lassen, sie sieht sich in ihrem Persönlichkeitsrecht verletzt. Die Hartnäckigkeit der Medien kommt aus ihrer Sicht erschwerend hinzu. Eine Ansicht, die die Pressekammer des Landgerichts in Hamburg nun bestätigt hat. Die ausgeurteilte Geldentschädigung übertrifft sogar noch die von Fischers Anwälten Schertz Bergmann geforderten 30.000 Euro. Noch ist das Urteil nichts rechtskräftig.

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