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Von Spiegel Online zu Ströer: Bento-Vize Gesa Mayr wird Chefredakteurin des deutschen Watson-Ablegers

Wechselt vom Spiegel-Online-Ableger zu Ströer: Gesa Mayr wird Chefredakteurin von Watson Deutschland
Wechselt vom Spiegel-Online-Ableger zu Ströer: Gesa Mayr wird Chefredakteurin von Watson Deutschland

Der Markt der so genannten Jugendportale ist in Deutschland bereits stark umkämpft. Ab dem kommenden Jahr will mit dem deutschen Ableger von Watson.ch auch die Ströer Content Group mitmischen. Von der Konkurrenz aus den Häusern Zeit, Vice oder Spiegel lässt man sich dabei nicht beeindrucken – im Gegenteil. Ströer bedient sich an den Wettbewerben. So wird Gesa Mayr, bislang Redaktions-Vize bei Bento, Watson Deutschland als Chefredakteurin aufbauen.

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Die Personalie ist nach MEEDIA-Informationen bereits beschlossene Sache.  Auf Nachfrage hat Ströer die Personalie mittlerweile auch bestätigt. Mayr wird im März  2018 ihre Stelle antreten. Start des Deutschlandablegers von Watson soll im April sein. In den Wochen zuvor gilt es, ein 20-köpfiges Redaktionsteam in Berlin aufzubauen.

Mit Mayr verpflichtet Ströer eine Journalistin, die mit der Führung einer jungen Redaktion und der Ausrichtung eines Portals für die junge Zielgruppe bestens vertraut ist. Mayr ist seit Mitte vergangenen Jahres bei Bento, wurde erst in diesem Jahr zur stellvertretenden Redaktionsleiterin befördert. Davor arbeitete sie drei Jahre lang bei Spiegel Online, der Mutter-Seite von Bento.

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Mit dem Wechsel zu Ströer folgt die Journalistin ihrem ehemaligen Chefredakteur Florian Harms, der mittlerweile Chefredakteur des Ströer-Portals T-Online ist, das ambitionierte Pläne verfolgt. Das Konzept des Konzerns sieht vor, dass T-Online und Watson zukünftig eng zusammenarbeiten sollen. Als Harms noch Chefredakteur bei Spiegel Online war, soll es schon einmal Gespräche über eine Kooperation zwischen SpOn und Watson.ch gegeben haben. Man fand dann aber nicht zueinander, stattdessen gründete man beim Spiegel mit Bento eine eigene Marke.

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Alle Kommentare

  1. „Mit der Führung einer jungen Redaktion bestens vertraut”, weil vor ein paar Monaten zur „stellvertretenden Leiterin” befördert? Das ist doch ungefähr so, als wäre jemand eine halbe Saison lang Assistent/in des U-18-Trainers beim HSV gewesen.

    Etwas Distanz kann nicht schaden.

    1. Blick auf die ivw-Zahlen: Bento führendes Jugend-news-Portal. seit Februar des Jahres von 9,3 Mio. views auf 13,6 Mio. im Oktober. d.h. Wachstum um 46% mit Mayr als stellv. Leiterin. 17% Wachstum in ihrem ersten Monat als textchefin im Juni ’16.
      Wenn der HSV so eine Personalie als Trainer-Assistentin in der u18 lassen würde, wäre das fatales Personalmanagement. Würde aber einiges erklären…
      Ströers Besetzung absolut nachvollziehbar.

      1. Es ging nicht um Frau Ströers eventuelle Meriten um bento-Klicks. „Bestens vertraut mit Führung” nach neun Monaten ist schlichtweg übertrieben.

      2. bento= clickbait, teils äußerst schwache, oft indoktrinierende, ideologisch gefärbte Texte nach dem Motto “Wir wollen die Jugend formen”.
        Manchmal sind die Artikel so gut in Spiegel Online eingewoben das man erst merkt was es ist wenn man bereits drauf geklickt hat.
        Es ist mir ein Rätsel wer sowas freiwillig und gerne liest.

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