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Schwäche im Werbemarkt: ProSiebenSat.1 senkt Umsatz- und Ergebnisprognose für 2017

Der scheidende ProSiebenSat.1-CEO Thomas Ebeling
Der scheidende ProSiebenSat.1-CEO Thomas Ebeling

Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 hat seine Erwartungen an die Geschäftsentwicklung wegen Herausforderungen im TV-Bereich gesenkt. Der Umsatz werde nun um einen mittleren statt hohen einstelligen Prozentbereich steigen, teilte das Dax-Unternehmen mit. Zudem solle das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) leicht über dem Vorjahresniveau liegen.

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Zuvor war das Unternehmen noch davon ausgegangen, dass beide Kennziffern den Vorjahreswert übertreffen würden. Zu schaffen machten ProSiebenSat.1 weiter Probleme in Teilen des Segments Digital Entertainment, in dem das Unternehmen sein Geld unter anderem mit digitaler Werbung verdient. Im TV-Bereich wurden Produktionen teilweise ins kommende Jahr verschoben. Zudem steigen die Programmkosten stärker.

Im dritten Quartal legten die Umsätze von ProSiebenSat.1 um 3 Prozent auf 883 Millionen Euro zu, was die Erwartungen der Analysten leicht übertraf. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen 99 Millionen Euro und damit eine Million mehr als ein Jahr zuvor.

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