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iPhone X: Apple kann bis Jahresende wohl nur 20 Millionen Geräte ausliefern – Mitbegründer Wozniak will keins wegen Face ID-Bedenken

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iPhone X: Alle Hoffnungen ruhen inzwischen auf einer günstigeren LCD-Version © Apple

Am Freitag ist es so weit: Das mit Spannung erwartete iPhone X kann endlich vorbestellt werden. Wegen der angespannten Produktionssituation müssen viele Käufer jedoch wohl bis zum nächsten Jahr auf ihr Gerät warten. Wie die japanische Tageszeitung Nikkei Times berichtet, dürfte Apple lediglich in der Lage sein, bis zum Jahresende 20 Millionen Geräte auszuliefern – die Hälfte des ursprünglich anvisierten Absatzziels. Freiwillig auf sein iPhone X verzichtet unterdessen Apple-Mitbegründer Steve Wozniak – wegen Bedenken zur neuen Gesichtserkennung Face ID.

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Steve Wozniak will erstmals seit der Einführung des iPhones vor mehr als zehn Jahren nicht am ersten Verkaufstag ein neues Apple-Smartphone erwerben. Auf der Money 20/20-Konferenz in Las Vegas erklärte der 67-Jährige, er werde lieber warten und sehen, wie sich das iPhone X entwickele.

“Ich bin besorgt, was es mir bietet”, erklärte Wozniak dem US-Finanzinformationsdienst CNBC. “Ich bin glücklich mit meinem iPhone 8, das für mich das gleiche wie das iPhone 7 ist, das das gleiche wie das iPhone 6 ist”, sagte Wozniak, der den Techpionier 1976 mit Steve Jobs gegründet hatte.

Wozniak hat wegen Face ID Bedenken

Bedenken äußerte Wozniak wie viele Nutzer über das neue Gesichtserkennungs-Feature Face ID, das den Fingerabdrucksensor Touch ID ablöst, bei der Produktpräsentation im September jedoch auf offener Bühne versagt hatte.

Im Social Web erinnerte Nutzer die Infrarot-Abtastung von 30.000 Gesichtspunkten mitunter an Szenen aus einem Harry Potter-Film.

Wozniaks freiwilliger Verzicht dürfte Apple kaum treffen. Wie KGI-Securities-Analyst Ming-Chi Kuo Ende September prognostiziert hat, könnten bei Apple bis zum Start der Erstauslieferung am 3. November sage und schreibe 40 bis 50 Millionen Vorbestellungen eingehen, die mutmaßlich nur zum Bruchteil befriedigt werden können.

Nikkei Times: Apple kann nur 20 Millionen iPhone X bis Jahresende liefern

Wie Kuo am Wochenende in einer Research-Note mitteilte, dürfte der Kultkonzern aus Cupertino in zehn Tagen lediglich 2 bis 3 Millionen Exemplare des iPhone X zur Auslieferung zur Verfügung haben. Wegen anhaltender Lieferengpässe rechnet der KGI Securities-Analyst nun nur noch damit, dass Apple bis zum Ende des Weihnachtsquartals 25 bis 30 Millionen iPhone X ausliefern kann.

Nach Einschätzung der Nikkei Times ist die Prognose immer noch zu hoch gegriffen. Wie die japanische Wirtschaftszeitung berichtet, plant Apple wegen der lang anhaltenden Produktionsengpässe bis Jahresende nämlich nur noch mit 20 Millionen Auslieferungen. Das ist nur noch die Hälfte der ursprünglich anvisierten Menge.

Für die langwierigen Produktionsengpässe soll das hochkomplexe neue Kamerasystem TrueDepth verantwortlich sein, das die neue Gesichtserkennung via Infrarot-Laser ermöglicht – ironischerweise genau das Feature, weswegen Apple-Mitbegründer Wozniak seinen Kauf zurückgestellt hat…

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