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“Stark ver­än­derndes Nut­zungs­ver­hal­ten der Zuschauer”: Die Rheinische Post stampft center.tv ein

Der Chefredakteur der Rheinischen Post, Michael Bröcker
Der Chefredakteur der Rheinischen Post, Michael Bröcker

Ab 2018 zieht die Rheinische Post beim lokalen Fernsehsender center.tv Düsseldorf den Stecker und wird die Kabel­ver­brei­tung des linea­ren TV-Pro­gram­mes nicht fortsetzen. Dies sei die Konsequenz aus einem "stark verändernden Nutzungsverhalten der Leser und Zuschauer", wie die Rheinische Post bekannt gab. Fortan wird der Fokus auf Videos für sowohl RP Online als auch für die sozialen Netzwerke liegen.

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Düsseldorf ist die letzte Stadt, in der der Lokalsender center.tv überhaupt noch Programm ausstrahlt. Der Schwestersender Köln.tv, der aus center.tv hervorging, gab bereits 2016 seinen Betrieb auf. Auch die Ableger in Bremen, Aachen, Münster sowie center.tv Ruhr und center.tv Saar sind bereits eigestellt worden worden.

Die Rheinische Post Mediengruppe begründet das Ende von center.tv Düsseldorf mit einem veränderten Nutzungsverhalten der Leser und Zuschauer sowie mit der stei­gende Nach­frage nach Video-Inhal­ten. Ab 2018 wolle RP Online deshalb das Ange­bot an Bewegtbild-Inhal­ten wei­ter aus­bauen. “Neben Loka­lem, News und Ser­vice wird künf­tig noch stär­ker die wirt­schaft­li­che, kul­tu­relle und gesell­schaft­li­che Viel­falt der Region Düs­sel­dorf gezeigt”, heißt es in einer Pressmitteilung. Außerdem sollen diese Inhalte neben RP Online und ande­ren Web­sei­ten künf­tig stär­ker über die Sozia­len Netz­werke direkt den Nut­zern zur Ver­fü­gung gestellt werden.

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center.tv wurde im Jahr 2006 von Andre Zalbertus gegründet; die Rheinische Post stieg im selben Jahr ein und wurde ein Jahr später Muttergesellschaft des TV-Senders.

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