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Nielsen misst in den USA künftig Netflix-Zuschauerzahlen

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Streamingdienst Netflix sorgt mit eigenproduzierten Serien regelmäßig für Aufsehen, sahnt Preise ab und gewinnt neue Abonnenten. Doch welches sind die populärsten der Serien? Und wie viele Menschen schauen sie überhaupt? Darüber liegen bisher keine wirklich gesicherten Erkenntnisse vor. Nielsen will das nun ändern und misst in den USA erstmals Netflix-Zuschauerzahlen.

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Die Nielsen-Zahlen sind Teil des neuen “Services Nielsen Subscription Video On Demand (SVOD) Content Ratings”, für den das Unternehmen bereits TV-Sender und Produktionsfirmen als Kunden gewonnen hat – von NBC Universal bis Disney-ABC und Warner Brothers. Netflix selbst ist kein Kunde und auch kein Partner bei der Messung der Daten.

Gemessen werden die Streaming-Zahlen in den 44.000 Haushalten des Nielsen-Panels überall in den USA. Dort wird per Audio-Erkennung erfasst, ob eine Netflix-Serie geschaut wird – und wenn ja, welche. Solches Audio-Matching ist nicht neu, auch in Deutschland werden die Einschaltquoten zum Teil bereits mit solchen verfahren gemessen. Tests führt Nielsen bereits seit zwei Monaten, nun geht das neue Produkt in Serie. Veröffentlicht werden die Zahlen nicht, sie stehen vorerst nur den Kunden zur Verfügung.

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In der Zukunft möchte Nielsen den neuen Service nicht nur auf Netflix-Programme begrenzen, sondern auch weitere Streamingdienste wie Amazon Prime und Hulu aufnehmen. Für den Markt sind die neuen Streaming-Quoten auf jeden Fall interessant, war die konkrete Zuschauer-Akzeptanz von Netflix- oder Amazon-Serien doch bisher recht unbekannt.

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