Partner von:
Anzeige

Neue Produktions-Verzögerung beim iPhone X: Apple startet Fertigung laut Barron’s erst Mitte Oktober

Apples neues Flaggschiff-Smartphone: das iPhone X © Apple
Apples neues Flaggschiff-Smartphone: das iPhone X © Apple

Die Hiobsbotschaften für Apple kommen inzwischen fast im Stundentakt. iPhone 8 und 8 Plus: Von Kritikern für überflüssig erklärt. Apple Watch 3: Wegen Verbindungsproblemen und schwacher Batterieleistung in den Testberichten abgewatscht. Und nun das iPhone X: Wie das US-Wirtschaftsmagazin Barron's berichtet, verzögert sich die Fertigung weiter. Die Produktion soll demnach erst Mitte Oktober anlaufen, was die Verknappung zum Verkaufsstart weiter beschleunigen dürfte.

Anzeige
Anzeige

Es ist wieder diese Zeit des Jahres: Apple bringt neue Produkte auf den Markt – und eine Menge kann schief gehen. Neun Tage ist es nun her, dass der Techpionier als Cupertino in seiner wichtigsten Keynote seit Jahren die Überholung seiner bestverkauften Produkte ankündigte und dafür fast im Tagesrhythmus Negativschlagzeilen erntete.

Face ID? Das neue Feature zur Gesichtserkennung wurde im Social Web reflexartig verhöhnt. Die Apple Watch Series 3? Ist noch so unausgereift, dass das Wall Street, New York Times und The Verge den Daumen senkten und sich Apple sogar für Verbindungprobleme rechtfertigen musste und ein Software-Update als Lösung ankündigte. iPhone 8 und iPhone 8 Plus? Für die meisten Kritiker schlicht so überflüssig wie ein iPhone aus dem Jahr 2014.

Produktionsprobleme beim iPhone X

All das wären noch Nebenschauplätze, wenn wenigstens das nächste Smartphone-Flaggschiff eine sichere Sache wäre. Doch auch beim iPhone X hakt es offenbar. Den ganzen Sommer über kursierten Gerüchte über Produktionsprobleme wegen der komplizierten Implementierung der OLED-Displays, die sich in Form der ungewöhnlich späten Auslieferung am 3. November ihre Bestätigung fanden.

Die Folge: Es dürfte für Apple-Fans dauern, bis sie an ein iPhone X kommen. “Wegen eingeschränkter Lieferbarkeit rechnen wir nicht damit, dass die Kundennachfrage vor dem ersten Halbjahr 2018 voll befriedigt werden kann“, schrieb etwa der notorisch gut vernetzte Tech-Analyst Ming-Chi Kuo Anfang der Woche an Bankkunden.

Barron’s: Apple liegt bereits zwei Monate hinter Produktionsplan des iPhone X

Nun jedoch folgt die nächste Hiobsbotschaft: Wie das zum Wall Street Journal gehörende US-Wirtschaftsmagazin Barron’s berichtet, hat Apple die Produktion des iPhone X ein weiteres Mal verschoben.

Anzeige

Nachdem das Wall Street Journal (WSJ) vor zwei Wochen mit Verweis auf mit dem Vorgang vertraute Personen berichtet hatte, dass Apple wegen des komplizierten Fertigungsprozesses des OLED-Displays einen Monat hinter seinem ursprünglichen Produktionsplan liege, sind nach daraus nach dem Barron’s-Bericht nun offenbar schon zwei Monate geworden.

Apple hat angeblich noch überhaupt nicht mit iPhone X-Produktion begonnen

Barrons’s stützt sich dabei auf Aussagen des Chip-Analysten Chris Caso des Finanzdienstleisters Raymond James, der auf seiner jüngsten Asienreise von Zulieferern von der neuerlichen Verzögerung erfahre habe. Wie Caso berichtet, habe Apple tatssächlich noch überhaupt nicht mit der Produktion des iPhone X begonnen.

Kuo hatte in der vorvergangenen Woche noch berichtet, Apple könne zunächst zur 10.000 Exemplare am Tag fertigen lassen. Doch selbst dieses Mini-Niveau, bei dem nur 300.000 Geräte pro Monat gefertigt werden würden (die Wall Street bis Jahresende eigentlich mit mindestens 40 Millionen verkauften Exemplaren), dürfte nach dem Barron’s-Bericht erst in einigen Wochen erreicht werden. Wie der Raymond James-Analyst nämlich berichtet, soll Apples Produktion erst Mitte Oktober starten.

Damit scheint absehbar, dass die Verknappung zur Auslieferung am 3. November noch drastischer ausfallen dürfte als bislang erwartet. In der Vergangenheit hatte Apple die Produktion bei seinen iPhone-Launches im September zumeist mehrere Monate im Voraus gestartet. Der Barron’s-Bericht deutet nun zusätzliche Lieferengpässe bis ins nächste Jahr an, die ihren Niederschlag in Apples Weihnachtsbilanz finden könnten.

 

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige
Werben auf MEEDIA
 
Meedia

Meedia