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Ein Jugendgericht als Ort des Scheiterns: Spiegel-Story “Unser schwacher Staat” an der Spitze der Blendle-Charts

Der Spiegel sichert sich den ersten Platz der aktuellen Blendle-Charts
Der Spiegel sichert sich den ersten Platz der aktuellen Blendle-Charts

Spiegel-Redakteur Sven Böll hielt sich für einen verständnisvollen Liberalen. Dann wurde er Schöffe am Jugendgericht, erlebte Verurteilungen wegen Körperverletzung, sexuellem Missbrauch, räuberischer Erpressung – und kam letztendlich zu der ernüchternden Feststellung: "Am Ende scheitert hier auch unser Staat." Mit der Geschichte über die Arbeit von Jugendrichtern sichert sich Der Spiegel die Spitze der dieswöchigen Blendle-Charts.

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“Ein Gericht ist auch ein Ort des Scheiterns, nicht nur von Biografien. Und das liegt nicht an den Menschen, die dort arbeiten. Ich habe sehr engagierte Richter, Staatsanwälte und Mitarbeiter der Jugendgerichtshilfe erlebt, sie taten ihr Bestes”, schreibt Spiegel-Redakteur Sven Böll im Blendle-Spitzenreiter “Unser schwacher Staat”. Böll beschreibt einfühlsam, detailliert und kritisch, was er als Schöffe am Jugendgericht erlebt hat.

“Sorgenkinder” des SZ Magazins, der Erstplatzierte der letzten Woche, hält sich derweil weiter in den Top 10 und der Blendle-Neuzugang National Geographic schafft es mit einem Interview mit einem Maschienenethiker auf Anhieb in die Medien- und Tech-Charts.

Die Blendle-Top-Ten der meistverkauften deutschen Artikel vom 13. Juli bis 19. Juli 2017:

1. „Unser schwacher Staat“ – Spiegel, 2676 Wörter, € 0,75
Ein Spiegel-Redakteur erlebt einen ernüchternden Einsatz als Schöffe am Jugendgericht.

2. „Pfusch an der Seele“ – stern, 3507 Wörter, € 0,65
13-minütiger Report über schlechte bzw. falsche Psychotherapien, die ein seelisches Leiden nur verschlimmern.

3. „Die Macht des Mikrobioms” – Focus, 3455 Wörter, € 0,69
Der Focus beschäftigt sich mit der Darmflora. Für alle, die noch nicht dazu gekommen sind, den Bestseller “Darm mit Charme” zu lesen.

4. „Den Nobelpreis würde ich nehmen, wenn es kein Geld dafür gäbe“ – profil, 2615 Wörter, € 0,59
Umfassendes und unterhaltsames Interview mit dem König der deutschen Late-Night-Show, Harald Schmidt.

5. „Das bin ich“ – Spiegel, 2721 Wörter, € 0,75
Protokoll eines Mannes, der bei den G20-Protesten von einem Baugerüst in der Hamburger Sternschanze geholt und zweieinhalb Tage festegehalten wird.

6. „Mein Psycho-Wochenende“ – FAS, 5144 Wörter, € 0,45
Eine FAS-Autorin besucht einen “Radical Honesty”-Workshop und lernt, immer ehrlich zu sagen, was man denkt und fühlt.

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7. „Ever fucked the company?” – Neon, 2206 Wörter, € 0,59
Eine Neon-Fallstudie zum Thema Liebe und Flirts am Arbeitsplatz.

8. „Sorgenkinder“ – SZ Magazin, 7792 Wörter, € 0,79
Im Zivildienst fuhr der Autor täglich eine Gruppe von teils hyperaktiven oder aggressiven Kleinkindern umher. Neun Jahre später hat er sie wieder getroffen.

9. „Ich saug’ das ab“ – Bilanz, 2388 Wörter, € 0,35
Interview mit einem Schönheitschirurgen, der die erste Adresse für Prinzen, Minister und u.a. Angelina Jolie ist.

10. Wann gibt es wieder Geld fürs Geld?“ – Focus, 3124 Wörter, € 0,69
Titelgeschichte zum Thema Zinswende: Wann kommt sie und wie können sich Anleger darauf vorbereiten?

Die drei meistgelesenen Artikel aus Medien und Tech:

1. „Den Nobelpreis würde ich nehmen, wenn es kein Geld dafür gäbe“ – profil, 2615 Wörter, € 0,59
Umfassendes und unterhaltsames Interview mit dem König der deutschen Late-Night-Show, Harald Schmidt.

2. „Wir können in der Hängematte liegen“ – National Geographic, 3005 Wörter, € 0,59
Interview mit einem Maschinenehtiker, der in künstlicher Intelligenz die Befreiung der Menschheit sieht.

3. „Im Hauptquartier des Shoppings“ – Wirtschaftswoche, 2469 Wörter, € 0,69
Wie Amazon die Innenstädte erobern will – und die Konkurrenz sich wehrt.

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