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Erneuter Kiosk-Flop: Spiegel Fernsehen beim Markttest durchgefallen

Geschäftsführer Thomas Hass, Print-Testballon Spiegel Fernsehen: schneller K.o. für das Programmie von der Ericusspitze

Ein Ende ohne Überraschung: Wie der Spiegel gegenüber der Werbe-Fachzeitschrift Horizont bestätigt hat, wird der Markttest von Spiegel Fernsehen beendet. Die Programmzeitschrift „für Anspruchsvolle“ wird wegen fehlender wirtschaftlicher Perspektive nicht auf den Markt gebracht. Wie MEEDIA bereits berichtete, sollen die Verkaufszahlen im Testgebiet desaströs gewesen sein.

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Die Resonanz im Handel sei insgesamt unter den Erwartungen geblieben, zitiert Horizont eine Spiegel-Sprecherin. Der Verlag testete die Programmzeitschrift mit zwei Ausgaben, die am 5. und 19. Mai in Hessen in den Handel kamen. Hochrechnungen von Konkurrenzverlagen deuteten schon recht früh auf ein bundesweites Potenzial von 15.000 verkauften Exemplaren hin. MEEDIA analysierte: „Eine desaströse Größenordnung angesichts des Massenpublikums, das TV-Titel trotz strukturell schrumpfender Zahlen immer noch erreichen.“

Der Spiegel Verlag wollte mit Spiegel Fernsehen eine neuartige Programmzeitschrift etablieren, die anspruchsvolle Inhalte aus dem linearen TV und den Streaming-Portalen vorstellt.

Zuvor wurde bereits das Best-Ager-Magazin Spiegel Classic nach nur einer Ausgabe wegen Erfolglosigkeit eingestellt. Das nächste Print-Projekt steht trotz der beiden Flops schon in den Startlöchern: Am 23. September erscheint erstmals die Luxusbeilage S-Magazin. Das Supplement soll vor allem Anzeigen aus der Luxus- und Lifestyle-Branche abgreifen. Am Kiosk muss sich das S-Magazin nicht behaupten.

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