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ZDF siegt mit den „Spuren des Bösen“, Staffelrekorde für ProSieben-Serien, „Lethal Weapon“ rutscht unter 10%

Sat.1-Serie "Lethal Weapon"

Die beiden Prime-Time-Sieger des Montags heißen „Spuren des Bösen“ und „The Big Bang Theory“. 5,18 Mio. Leute sahen insgesamt den ZDF-Krimi, 2,00 Mio. 14- bis 49-Jährige die ProSieben-Comedy-Serie. Danach liefen „2 Broke Girls“ und „New Girl“ gut wie lang nicht mehr. Einen Schritt nach unten ging es hingegen für die Sat.1-Serie „Lethal Weapon“, die erstmals unter 10% rutschte.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Montag wissen müssen:

1. „Spuren des Bösen“ liegt um 20.15 Uhr vorn

Die Nummer 1 der Montags-Prime-Time hieß also „Spuren des Bösen“. 5,18 Mio. sahen den neuesten ZDF-Krimi – ein guter Marktanteil von 15,4%. Die Nummer 1 des Tages war de Film damit aber nicht, denn die 20-Uhr-„Tagesschau“ sahen im Ersten 5,70 Mio. Leute (18,0%). Um 20.15 Uhr musste sich die ARD hingegen klar geschlagen geben, die Natur-Doku „Wildes Südafrika“ schalteten 3,15 Mio. (9,3%) ein, „Hart aber fair“ danach 2,99 Mio. (9,8%). Auch „Wer wird Millionär?“ landete mit 4,82 Mio. Sehern und 14,7% hinter dem ZDF-Krimi.

2. „The Big Bang Theory“ holt sich die Plätze 1, 2, 4 und 6 im jungen Publikum, neue Staffel-Rekorde für „2 Broke Girls“ und „New Girl“

Bei den 14- bis 49-Jährigen dominierte ProSieben den Abend. Die neue „The Big Bang Theory“-Folge schalteten um 20.15 Uhr genau 2,00 Mio. 14- bis 49-Jährige ein – gewohnt starke 18,6%. Die drei Wiederholungen aus der Comedyserie kamen danach noch auf 1,81 Mio. (16,2%), 1,50 Mio. (13,4%) und 1,36 Mio. (13,0%), belegen damit die Plätze 1, 2, 4 und 6 der Tages-Charts. Freude dürfte bei ProSieben auch über die Zahlen der nachfolgenden Serien „2 Broke Girls“ und „New Girl“ herrschen: Beide erreichten neue Staffel-Bestleistungen. So erzielte „2 Broke Girls“ mit zwei Episoden und 1,21 Mio. bzw. 950.000 jungen Zuschauern stolze 14,2% und 13,2%, „New Girl“ um 23.05 Uhr mit 720.000 noch 12,0%. „2 Broke Girls“ erreichte zuletzt im August 2016 bessere Marktanteile, „New Girl“, das 2016 pausierte, im August 2013.

3. „Hawaii Five-O“ sackt erstmals unter die 10%-Marke – und zwar direkt recht deutlich

Mithalten konnte mit ProSieben in der Prime Time des jungen Publikums allenfalls RTL: „Wer wird Millionär?“ fand 1,34 Mio. 14- bis 49-jährige Interessenten – ein solider Marktanteil von 12,4%. „Extra“ sahen danach noch 920.000 (12,7%). Sat.1 hingegen verlor mit seiner neuen Serie „Lethal Weapon“ erstmals deutlich Marktanteile. Nachdem die ersten vier Episoden noch sehr stabil bei guten 10,2% bis 11,0% landeten, ging es in Woche 5 nun mit 940.000 14- bis 49-Jährigen auf 8,6% herunter. „Navy CIS: L.A.“ erzielte um 21.15 Uhr 8,2% und die beiden ersten Folgen der neuen „Hawaii Five-O“-Staffel ab 22.10 Uhr bessere 9,0% und 10,4%.

4. „Die Geissens“ erstmals seit Oktober wieder über 7%

Die RTL-II-Soap „Die Geissens“ lief in den vergangenen Wochen und Monaten immer mieser – oft gab es Marktanteile von weniger als 5%, zum Teil sogar weniger als 4%. Am Montag ging es aber überraschenderweise mal wieder klar nach oben: 670.000 14- bis 49-Jährige reichten um 20.15 Uhr schon für 6,1%, 760.000 um 21.20 Uhr sogar für 7,1% – der beste Marktanteil seit Oktober. Noch davor landete Vox mit „Goodbye Deutschland!“, das ab 20.15 Uhr 770.000 14- bis 49-Jährige sahen – 7,8%. Auch kabel eins kann zufrieden sein: mit 6,1% für die „Jagd auf Roter Oktober“ und 6,5% für „Alarmstufe: Rot 2“.

5. Sport1 knackt mit Zweitliga-Spitzenspiel die Mio.-Marke

Bei den kleineren Sendern tat sich am Montagabend u.a. Sport1 hervor: Das Zweitliga-Match zwischen Eintracht Braunschweig und dem VfB Stuttgart sahen in Halbzeit 1 schon 1,10 Mio. Fans, im zweiten Durchgang dann sogar 1,44 Mio. Die Marktanteile lagen mit 3,2% und 4,5% bei einem Vielfachen des Sport1-Normalniveaus von 0,9%. Zweimal 1,59 Mio. Menschen lockte „Inspector Barnaby“ bei zdf_neo: Um 20.15 Uhr reichte das für 4,8%, um 21.55 Uhr sogar für grandiose 7,0%. Ebenfalls über der Mio.-Marke: das NDR-Magazin „Markt“ mit 1,26 Mio. Sehern und 3,7%, sowie „Die Tricks der Öl- und Gaskonzerne“ danach mit 1,07 Mio. und 3,2%.

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