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Zehn Berufe mit schlechten Aussichten und warum Reporter und Programmierer auch dazugehören

Drei von zehn Berufsgruppen für die es künftig weniger Arbeitsplätze geben soll: Post-Zusteller, Reporter, Programmierer

Die US-Website Carreer Cast hat für ihren Jobs Rated Report eine Liste mit zehn Berufen zusammengestellt, für die es künftig deutlich weniger Arbeitsplätze geben wird. Dazu gehören Briefzusteller, Schneider, Rundfunksprecher aber auch Reporter und sogar Programmierer. Die Gründe für die miesen Job-Aussichten in den unterschiedlichen Berufsgruppen sind vielfältig. Und teilweise überraschend.

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Für folgende Berufsgruppen hat Career Cast vom Jahr 2016 ausgehend schlechte Zukunftsperspektiven ausgemacht. Die Prognosen beziehen sich auf das Jahr 2024 und basieren aus Daten des US Bureau of Labour, betreffen also die USA. Hundertprozentig ist die Auswertung also nicht auf hiesige Verhältnisse übertragbar. Interessant ist die Betrachtung trotzdem.

1. Postzusteller

Automatisierung in allen Bereichen sorge für einen schlechten Ausblick bei den Briefzustellern. Die Zahl der Beschäftigen in den USA soll hier laut Prognose bis 2024 um 28 Prozent sinken.

2. Schreibkräfte

Die Tätigkeiten von reinen Schreibkräften sei in den vergangenen Jahren in anderen Verwaltungs- und Bürojobs aufgegangen. Vorhergesagter Rückgang: 18 Prozent.

3. Ableser

Gas-, Strom- und Wasserverbrauchsableser braucht es in Zeiten von Zählern, die Stände automatisch weitermelden, immer weniger. Prognostizierter Rückgang an Arbeitsplätzen: 15 Prozent.

4. Disc Jockeys

Vielleicht überraschend: Durch automatisch erstellte Playlists prognostiziert Career Cast einen um 11 Prozent rückläufigen Bedarf an DJs.

5. Juweliere

Der Trend weg vom stationären Handel und hin zu E-Commerce bei Schmuck gefährde Arbeitsplätze von Juwelieren. Vorhergesagter Rückgang: 11 Prozent.

6. Versicherungsvertreter

Die Berufsgruppe gehört zu den klassischen „Middlemen“, deren Jobs durch die zunehmende Digitalisierung bedroht sind. Software Analysen und Online-Versicherungen würden dafür sorgen, dass die Zahl der Arbeitsplätze für Versicherungsvertreter um 11 Prozent zurückgehen.

7. Näher/Schneider

Veränderte Konsumgewohnheiten sorgen dafür, dass kaputte Kleidung in weit stärkerem Maße ersetzt statt repariert wird. Die Folge: 9 Prozent weniger Jobs für Näher/Schneider.

8. Rundfunksprecher

Laut Career Cast wird der Markt für Rundfunksprecher kleiner bei wachsender Konkurrenz. Die Folge: 9 Prozent weniger Jobs.

9. Zeitungs-Reporter

Der anhaltende Rückgang an Werbe- und Abo-Erlösen sorgt für Kostendruck bei Zeitungsverlagen. Die Folge seien 8 Prozent weniger Job für Reporter.

10. Computer Programmierer

Die vielleicht überraschendste Berufsgruppe auf der Liste. Zahlreiche Programmier-Aufgaben seien auf andere Jobs in der IT übergegangen. Außerdem gebe es den Trend, Programmieraufgaben auszulagern und einfache Programmierjobs zu automatisieren. Die Folge: 8 Prozent weniger Stellen.

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