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Trotz Terroranschlags in Berlin: ARD hält an “Spuren der Rache”-Ausstrahlung fest

Der Thriller “Spuren der Rache” (ARD) mit Heiner Lauterbach (r.) habe “keine inhaltliche Parallelität zu den tragischen Ereignissen des Terroranschlags in Berlin” – und wird daher ausgestrahlt
Der Thriller "Spuren der Rache" (ARD) mit Heiner Lauterbach (r.) habe "keine inhaltliche Parallelität zu den tragischen Ereignissen des Terroranschlags in Berlin" – und wird daher ausgestrahlt

Nach dem Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt hat die ARD den "Tatort: Sturm" aus Rücksicht auf Opfer und Angehörige verschoben. An der Ausstrahlung des Thrillers "Spuren der Rache" mit Heiner Lauterbach wolle man allerdings festhalten – weise der Zweiteiler doch "keine inhaltliche Parallelität" zu dem Terroranschlag auf.

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Die ARD wird trotz des filmischen Terrorszenarios ihren zweiteiligen Thriller “Spuren der Rache” mit Heiner Lauterbach und Tochter Maya am 2. und 4. Januar im Ersten ausstrahlen. “Der Thriller ‘Spuren der Rache’ geht von einem fiktiven Fall aus, erzählt keine religiös motivierte Tat und hat damit keine inhaltliche Parallelität zu den tragischen Ereignissen des Terroranschlags in Berlin”, sagte ein Sprecher der Programmdirektion in München auf Anfrage. In dem Film geht es um ein Bombenattentat auf einen Politiker in der Hauptstadt.

Vor wenigen Tagen hatte das Erste nach dem Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt beschlossen, den “Tatort” mit dem Titel “Sturm”, in dem ein islamistisch motivierter Terrorakt eine Rolle spielt, aus Rücksicht auf Opfer und Angehörige sowie auf das Empfinden von Zuschauern vom 1. auf den 29. Januar zu verschieben.

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