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Blog.Bild statt BildBlog: Springers Boulevardblatt gibt Einblicke in die redaktionelle Arbeit

Auf Blog.Bild will die Redaktion Einblicke in ihre Arbeit geben
Auf Blog.Bild will die Redaktion Einblicke in ihre Arbeit geben

Das medienkritische BildBlog hat mit dem Blog.Bild nicht etwa Konkurrenz bekommen. Unter diesem Namen startet die Bild ihr eigenes Blog, in dem um Einblicke hinter die Kulissen von Deutschland größtem Boulevardmedium gehen soll. Das Coportate Blog ist gar nicht so einfach zu finden. Still und heimlich ist es vor ein paar Tagen gestartet und auf der Homepage von Bild noch gar nicht ersichtlich.

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Inhaltlich gibt die neue Plattform noch nicht viel her, pro Woche soll das Blog aber um ein bis zwei Texte ergänzt werden. Dabei soll interessierten Nutzern ein Blick “hinter die Kulissen” der Redaktion ermöglicht werden. Die ersten Beiträge beschäftigten sich unter anderem mit verschiedenen Storytelling-Formaten, die Bild derzeit testet. So geht es unter anderem um die Food-Virals von Futter, die Push-App Buzz oder die Social-Video-Strategie.

“Zum anderen soll blog.bild auch für all jene eine Anlaufstelle sein, die sich für einen Job bei Bild interessieren”, erklärt der Axel Springer Konzern auf Nachfrage. Verbunden ist das Blog mit einem Kontaktformular für Initiativbewerbungen. Bild folgt damit dem derzeitigen Trend, die redaktionelle Plattform um eigene Blogs zu erweitern. Das SpiegelBlog, das in den vergangenen Monaten immer mal wieder eingeschlafen ist, ist das wohl bekannteste Beispiel. Erst kürzlich startete Zeit Online das Blog “Glashaus”, in dem ebenfalls die redaktionelle Arbeit transparenter gemacht werden soll und beispielsweise Entscheidungsprozesse erläutert werden. Jüngst kommunizierte die Redaktion, welche Grundsätze ihr “Was wir wissen”-Format hat, das bei journalistischen Lagen wie dem Terror-Anschlag in Berlin zum Einsatz kommt.

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Ähnliche Inhalte sollen sich künftig auch auf dem Blog der Bild finden. Es gehe nicht nur darum, Projekte zu präsentieren, die ein Erfolg waren, so das Unternehmen, sondern es solle auch erklärt werden, wieso Formate nicht funktioniert haben. “Das Blog soll allerdings nicht als Bühne für politische Kommentare dienen oder journalistische Entscheidungen kommentieren.”

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