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Trump und Twitter: Faktencheck-App der Washington Post prüft Donald Trumps Tweets auf Wahrheitsgehalt

Trump und Twitter: Faktencheck-App der Washington Post prüft Donald Trumps Tweets auf Wahrheitsgehalt.
Trump und Twitter: Faktencheck-App der Washington Post prüft Donald Trumps Tweets auf Wahrheitsgehalt.

Dass es der designierte US-Präsident Donald Trump mit den Fakten nicht immer ganz genau nimmt, ist kein Geheimnis. Aber zweifellos ein Problem – immerhin verbreitet "The Donald" gerne mal Halbwissen und Halbwahrheiten publikumswirksam via Twitter. Nun hält die Washington Post dagegen. Mit einer Faktencheck-App für Trump-Tweets.

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Trump und Twitter – das ist eine explosive Kombination: Beinahe täglich setzt Donald Trump Tweets ab. Dabei wettert er gegen Regierungen, Staatschefs und Medien. “Weil die Medien nicht genau und ehrenvoll über mich berichten, muss ich so viel twittern”, rechtfertigt sich der designierte US-Präsident – natürlich auf Twitter. Ohne den 140-Zeichen-Dienst wäre er wahrscheinlich nicht Präsident geworden, meint Trump sogar.

Doch “genau und ehrenvoll” sind Trumps Tweets im besten Fall nur selten. Sind Fakten für “The Donald” doch oftmals ein dehnbarer Begriff. Ein Beispiel: Er hätte den sogenannten “Popular Vote” gegen Konkurrentin Hillary Clinton verloren, weil “Millionen von Menschen illegal gewählt” hätten.

Einen Beleg dafür gibt es nicht. Gefallen hat das trotzdem über 160.000 Twitter-Nutzern; Trump erreicht (Stand: 19.12.16) 17,5 Millionen Abonnenten.

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Um jenen Halbwahrheiten und im Zweifel Lügen den Kampf anzusagen, hat die Washington Post nun eine Browser-Erweiterung für Google Chrome gestartet: “RealDonaldContext” unterzieht – einigen, aber nicht allen – Tweets von Donald Trump einem Faktencheck. So klärt die US-Tageszeitung zum oben genannten Beispiel in einem Kasten auf: “Von einem Erdrutsch-Sieg Trumps kann keine Rede sein – viel wichtiger ist aber, dass es keinen Beleg dafür gibt, dass eine signifikante Anzahl von Wählern illegal abgestimmt hat, schon gar nicht in Millionenhöhe.” Ein Link führt zu einem ausführlichen Artikel zu dem Thema.

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Mit dem Tool wolle man Trumps umstrittene und oftmals nicht akkurate Aussagen in einen Kontext setzen, wie es im entsprechenden Artikel der Washington Post heißtDas Tool stecke noch in den Kinderschuhen. Das zeigt nicht nur die (noch) überschaubare Auswahl kommentierter Trump-Tweets: Im MEEDIA-Versuch hat die Google Chrome-Erweiterung mehr schlecht als recht funktioniert; Tweets müssen erst geöffnet, in den meisten Fällen anschließend noch einmal aktualisiert werden, bis – falls vorhanden – ein Faktencheck der Washington Post auftaucht.

Was Donald Trump von dem Twitter-Tool hält? Ein Tweet dazu wird sicherlich kommen: Trump warf der Zeitung während des Wahlkampfs “verlogene” Berichte vor und entzog den Washington Post-Reportern sogar die Akkreditierung für Wahlkampfauftritte.

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Alle Kommentare

  1. Sowas will ich schon ewig. Man kann sich auf Webseiten quasi seine jeweilige politische Brille oder Fanboy-Brille aufsetzen und kriegt Kommentare wie “achtung AboFalle” usw. und kann dafür oder dagegen abstimmen oder ergänzen und be-voten. Am Desktop ist rechts/links neben den Web-Seiten oft genug noch Platz dafür.

    Wenn ich das mache funktioniert es auch und flutscht.
    Denn Rentner und Hausfrauen und Leute mit abgelaufener MobilFlat am Monats-Ende unter Drosselung sind die Zielgruppe.
    Denn ich weiss auch, das man Firefox benutzt weil der auch am Tablett und Handy und FireTV-Box usw. Plugins wie AdBlock und diese Youtube-Plugins und NoScript usw. auch bei Android kann ! während die meisten anderen Browser (Safari, Google Chrome, Opera)wohl nur am Desktop (Linux ,Windows, MacOS) Plugins können oder wie M$ Browser wohl gar nicht für Handy/Tablett/SmarTV/TV-Box unter iOS bzw. Android verfügbar sind.

    Rechtskosten machen es uninteressant für kleine Verbesserungs-Programmierer. Also muss man auf USA warten und deren Realisierung ist oft nicht so toll und nach dem Kauf duch Google oder sonstwen stagniert das Produkt oft genug nur noch vor sich hin wie Paypal, Skype, ICQ, AOL, Wave, Base, Dodgeball, Froogle, Orkut und natürlich NEST und Google Glass und wohl MySQL oder Whatsapp und Oculus Rift wo die wahre Disruption wohl eher von HTC Vive bzw. Playstation VR kommt statt von den Facebook Milliarden.

    Vielleicht kaufen die US-Restaurants also Vorwerk damit sie keine Konkurrenz durch Thermomix bekommen.

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