#Unpresidented: Donald Trump twittert freudschen Rechtschreibfehler – und erntet Spott von Harry-Potter-Autorin

Exzessiver Twitter-Nutzer: US-Präsident Donald Trump

Auch ein gewählter Präsident kann sich mal verschreiben – dumm nur, wenn es ausgerechnet bei einem Adjektiv passiert, das seinen Kritikern eine Steilvorlage zu maximalem Spott liefert. Statt „unprecedented“ (zu deutsch: beispiellos) schrieb Trump in einem Tweet am Wochenende „unpresidented“ (zu deutsch: präsidentenlos). Trump beschrieb damit ungewollt die Stimmungslage seiner Gegner, die auf Twitter natürlich mit größtmöglichem Spott unter dem Hashtag #unpresidented antworteten.

„Unprecedented“ oder „unpresidented“: Es sind nur zwei Buchstaben, die im Eifer eines Tweets schon mal vertauscht werden können, was dem gewählten nächsten Präsidenten der USA aber besser nicht passieren sollte– erst recht nicht, wenn er seinen Wahlsieg selbst seiner Omnipräsenz auf dem 140-Zeichen-Dienst zuschreibt.

„Es ist eine großartige Kommunikationsform. Man bekommt die Botschaft schnell herüber“, brüstete sich Trump noch vor einem Monat bei CBS‘ „60 Minutes“. Doch diese Botschaft ging schief: „China stiehlt amerikanischer Navy Forschungsdrohne in internationalen Gewässern –  aus dem Wasser gerissen und in einem beispiellosen Akt nach China gebracht“, twittere Trump Samstagnachmittag.

Stunden zuvor war jedoch ein anderer Tweet online: Aus dem „beispiellosen Akt“ wurde „präsidentloser“ Akt – ein regelrecht freudscher Vertipper, der den zahlreichen Kritikern des streitbaren Multimilliardärs, der 2,7 Millionen Stimmen weniger als seine Rivalin Hillary Clinton erhielt,  die ultimative Steilvorlage für hämische und spöttische Tweets lieferte: