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Video-Ads, Karussell-Ads, Foto-Ads – so führt Marken-Werbung auf Instagram zum Erfolg

Andrea Fusenig von Sprinklr erklärt Instagram-Werbung
Andrea Fusenig von Sprinklr erklärt Instagram-Werbung

Mit weltweit 500 Millionen Usern pro Monat und einer neu gelaunchten API (Schnittstelle zur Anwendungsprogrammierung) für Anzeigen ist Instagram mehr als ein Netzwerk, auf dem private Fotos geteilt werden können. Es ist eine ernstzunehmende Werbeplattform. In einem Gastbeitrag für MEEDIA zeigt Andrea Fusenig von der Social-Media-Managment Plattform Sprinklr die Möglichkeiten auf, wie Marken Instagram für Werbung nutzen können.

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Von Andrea Fusenig

Trotz der kostenlos zur Verfügung gestellten Online-Tools verstehen Werbetreibende erst nach und nach die Bedeutung bezahlter Werbung auf Instagram. Gerade während der Weihnachtszeit, in der Unternehmen das Jahr mit einem kräftigen Umsatzanstieg abschließen möchten, sind diese Konversionen von unschätzbarem Wert.

Anzeigentypen für Weihnachtskampagnen auf Instagram

Foto-Ads

Foto-Ads sind klassische Bild-Posts, die spezifischen Benutzergruppen gezeigt werden. Sie sehen wie normale Instagram-Inhalte aus, erscheinen im Feed jedoch mit dem kleinen Hinweis „Sponsored“. Wie bei organischen Posts kann man einen Beschreibungstext zum Bild hinzufügen, der dem Betrachter mitteilt, wo er weitere Informationen finden kann. Foto-Ads können von hochwertigen Produktabbildungen über Hinter-den-Kulissen-Fotos bis hin zu Tipps für Selbermacher alles enthalten.

Johnson & Johnson hat beispielsweise eine Foto-Ad mit dem Motto „Donate a Photo“ geschaltet, in der Betrachter eingeladen wurden, ein Foto zu spenden, und hat die entstandenen Fotoalben dann für einen guten Zweck eingesetzt.

Video-Ads

Instagram-Video-Ads können bis zu 60 Sekunden lang sein und bieten eine außergewöhnliche Möglichkeit, um die Geschichte einer Brand lebendig werden zu lassen. Viele Werbetreibende zeigen in ihren Videos beispielsweise Zeitraffer-Aufnahmen von Produktentwürfen, Animationen, Anleitungen sowie lustige oder zum Nachdenken anregende Kurzfilme.

Gerade für Werbung in der Weihnachtszeit kann dieses Format besonders nützlich sein. Werbefilme können beispielsweise weihnachtliche Rezepte oder Basteleien zeigen und umfangreiche Markenbotschaften vermitteln. Werbetreibende sollten allerdings daran denken, nicht zu sehr auf den Ton zu setzen, da dieser beim automatischen Abspielen stummgeschaltet ist. Zudem sollten Brands darauf achten, die Aufmerksamkeit des Betrachters schon in den ersten Sekunden zu gewinnen und dafür sorgen, dass er sich das gesamte Video anschaut.

Karussell-Ads

Mit Karussell-Ads werden mehrere Bilder und/oder Videos in eine einzige Anzeige integriert. Mit diesem interaktiven Format kann der Betrachter eigenständig zwischen den Motiven hin und her wechseln. Wenn er wirklich an der Botschaft der Brand interessiert ist, sieht er sich möglicherweise alle Bilder oder Videos an. Wenn er allerdings das Interesse verliert, erfasst er vielleicht nur ein oder zwei Motive. Am Ende der Serie – des sogenannten „Karussells“ – sieht der Kunde einen Button mit „Mehr erfahren“, der mit einem Link auf die Webseite hinterlegt werden kann.

Ein Modelabel könnte mit diesem Format beispielsweise Bilder aus dem aktuellen Produktkatalog zeigen, gefolgt von Videos, in denen Models die Kleider tragen. Marken könnten aber auch weihnachtliche Stories in einem Video zeigen, gefolgt von Bildern, in denen die im Video gezeigten Produkte noch einmal einzeln herausgestellt werden.

Lead-Generierung durch Instagram- Weihnachtskampagnen

Für viele Werbetreibende sind Anzeigen nur so gut wie die Leads, die sie generieren – insbesondere in der Weihnachtszeit, wenn sie versuchen, den Umsatz noch einmal kräftig anzukurbeln. Daher ist es – unabhängig vom gewählten Anzeigenformat – wichtig zu verstehen, wie die Performance der Kampagne gemessen und der Erfolg beurteilt werden kann.

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Die Kampagnen-Analyse von Instagram zeigt Werbetreibenden ein anschauliches Diagramm, darunter beispielsweise Klicks zur Webseite, Webseiten-Konversionen, mobile App- Installationen und -Interaktionen, Videoabrufe, Reichweiten und Häufigkeiten, Interaktionen mit Posts sowie das Erzeugen von großer Aufmerksamkeit.

Erweiterte Targeting-Optionen über Facebook

Das Targeting von Anzeigen kann nach Ort, Alter, Geschlecht, Interessen und Verhalten erfolgen. Wie bei Facebook- Anzeigen können auch bei Instagram „Custom Audiences“ (benutzerdefinierte Zielgruppen), zum Beispiel Menschen, über die es bereits Daten aus E-Mail-Listen gibt, oder „Lookalike Audiences“, das heißt Menschen, die den Followern und Kunden der jeweiligen Marke ähnlich sind, erstellt werden.

Zudem bietet Instagram auch dynamische Anzeigen an, die Usern je nach deren Einkaufsverhalten angezeigt werden. Wenn ein Konsument ein Weihnachtsgeschenk in seinen Warenkorb legt und den Kauf nicht abschließt, können Unternehmen Anzeigen kaufen, die ihn erneut auf den Kauf dieses Produktes hinweisen. Da Instagram-Anzeigen über den Facebook-Werbeanzeigenmanager und den Power-Editor gekauft und verwaltet werden können, ist es auch möglich, sie in Kombination mit Facebook-Anzeigen zu erwerben.

Call-to-Action-Buttons

Um User dazu zu motivieren, eine bestimmte Aktion durchzuführen, nachdem sie eine Anzeige gesehen haben, sollte ein Call-to-Action-Button integriert werden. Je nach Zielsetzung kann man aus vier verschiedenen Aufforderungen wählen: „Mehr erfahren“, „Jetzt installieren“, „Anmelden“ oder „Jetzt einkaufen“.

Marquee-Ads

Marquee-Ads dienen dazu, Aufmerksamkeit um zeitsensible Ereignisse, wie etwa Produktvorstellungen oder wichtige Sonderangebote, herum zu generieren. Sie werden nur einen Tag lang angezeigt, erreichen aber eine große Anzahl an Impressions. Die Werbeform ist mit allen drei Instagram-Hauptanzeigenformaten realisierbar.

3 Tipps für Weihnachtswerbung auf Instagram

1. Von benutzergenerierten Inhalten (UGC) profitieren

Instagram gibt jedem die Chance, sichtbar zu sein – eine Goldmine für User Generated Content (UGC), der sowohl professionell wirkt als auch Interesse weckt. Durch die Integration von UGC in die Kampagnen können Marken die Beziehungen zu ihrer Zielgruppe stärken: Kunden fühlen sich verbunden und sind dankbar, weil ihre Posts Aufmerksamkeit erhalten. Unternehmen können damit authentische Inhalte teilen, zu denen die User einen Bezug haben.
Werbetreibende können Kunden zum Beispiel mit einem Gewinnspiel motivieren, eigene Fotos oder Videos hochzuladen. Im Gegenzug generiert die Marke Aufmerksamkeit und eine große Menge an Content zu minimalen Kosten.

2. Optische Anpassung an das Umfeld

Die Werbeinhalte sollten sich nahtlos in die Posts der User einfügen. Beim Durchscrollen darf der Betrachter nicht von gesponserten Posts einer Marke abgelenkt werden. Wenn die Anzeige mit den Inhalten harmoniert, die er ohnehin konsumiert, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er sie interessant findet. Zudem ist es ratsam, die Anzeigen so zu gestalten, dass sie ein ähnliches Erscheinungsbild haben wie organische Instagram-Posts.

3. An Hashtags denken

Hashtags sind nicht nur für Twitter relevant, sondern auch ein wertvolles Werkzeug, um Content auf Instagram zu teilen. Nutzer können durch Hashtags in den Bildunterschriften Posts leichter (wieder)finden. Es sollten generell aktuelle und für den Content relevante Hashtags genutzt werden. Um User auf Instagram zu erreichen, die speziell nach Inhalten des jeweiligen Werbetreibenden oder des jeweiligen Produktes suchen, können aber auch Nischen-Hashtags verwendet werden.

Ein weiterer Schritt ist die Kreation eines passenden Hashtags, den Follower übernehmen, wenn sie ihre eigenen Inhalte teilen. Wenn deren Follower dann mehr über diese Inhalte erfahren möchten, werden sie mit einem Klick auf den speziellen Hashtag zurück zur Marke geführt.

Die Autorin Andrea Fusenig ist Marketing Manager DACH der Social-Media-Management Plattform sprinklr.

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