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Hohe Strahlenbelastung: Warum Apple empfiehlt, das iPhone 7 mit Abstand zum Körper zu tragen

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Das neue iPhone 7 strahlt deutlich stärker als die Vorgängermodelle und Smartphones anderer Hersteller. Apple selbst empfiehlt darum, das iPhone 7 immer mit mindestens fünf Millimeter Abstand zum Körper zu tragen. Die von der Weltgesundheitsorganisation festgelegten Grenzwerte werden aber trotzdem eingehalten.

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Auf der Info-Seite von Apple heißt es zur Strahlenbelastung durch das iPhone 7:

Um die HF-Belastung zu vermindern, können Sie eine Freisprechoption verwenden, beispielsweise den integrierten Lautsprecher, die mitgelieferten Kopfhörer oder ähnliches Zubehör. Das iPhone sollte mindestens 5 mm vom Körper getragen werden. Dadurch ist gewährleistet, dass die Belastung nicht über den in den Tests ermittelten Werten liegt. Gehäuse mit Metallteilen können die HF-Leistung des Geräts verändern und dessen Konformität mit den Richtlinien zum Schutz vor HF-Energie in einer Weise beeinträchtigen, die nicht getestet oder zertifiziert wurde.

Der letzte Punkt bedeutet, dass eine Hülle mit Metallteilen die Strahlung des iPhone 7 noch verstärken könnte. Maßgeblicher Wert um die Strahlenbelastung durch ein Handy anzugeben, ist der so genannte SAR-Wert (Spezifische Absorptionsrate), der besagt, wie stark sich Gewebe durch die Hochfrequenzstrahlung eines Mobiltelefons erwärmt. Der von der WHO festgelegte SAR-Grenzwert liegt bei 2. Das iPhone 7 kommt in den Tests von Apple auf einen SAR-Wert von 1,38. Das ist zwar unter dem Grenzwert aber deutlich mehr als bei den Vorgängermodellen oder Smartphones anderer Hersteller.

Die Seite Techbook.de hat eine Vergleichstabelle mit den SAR-Werten verschiedener Smartphones veröffentlicht. Bei diesem Vergleich sieht das iPhone 7 schlecht aus:

  • iPhone 7: 1,384
  • iPhone 7 +: 1,238
  • iPhone 6s: 0,87
  • iPhone 1. Generation: 0,62
  • Google Pixel: 0,33
  • Samsung Galaxy S7: 0,41
  • One Plus 3: 0,394
  • LG G5: 0,596

Eine Gesundheitsgefährdung durch HF-Strahlung bei Mobiltelefonen wurde bislang allerdings nicht wissenschaftlich nachgewiesen. Bisherige Studien kommen zum Ergebnis, dass es keinen Zusammenhang zwischen Handystrahlung und etwa Krebs-Erkrankungen gibt.

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