Anzeige

Der stern fällt mit „Sachsen, ein Trauerspiel“-Titel fast auf einen Alltime-Kiosk-Minusrekord

Die Ausgaben 43/2016 von Spiegel, stern und Focus

Miese Cover-Check-Woche für den stern: Mit seinem „Report über das dunkelste Bundesland“ Sachsen, „zwischen Justizskandalen und Fremdenhass“ erzielte das Magazin nur 162.996 Verkäufe im Einzelhandel – das ist der drittschwächste Wert der IVW-Heftauflagen-Historie. Weit unter dem Soll landete auch der Focus mit einem Immobilien-Titel, halbwegs solide lief es für den „Gier“-Titel des Spiegels zur Deutschen Bank.

Anzeige

Nur 162.996 Leute haben also in Kiosken, Supermärkten, Tankstellen, etc. zum stern 43/2016 gegriffen. Nur zweimal lief es für das Gruner+Jahr-Magazin noch schlechter im Einzelverkauf: Ausgabe 51/2015 landete bei einer Zahl von 158.518 Exemplaren, Heft 26/2016 bei 160.601. Das Normalniveau der jüngsten 12 Monate von derzeit 187.100 wurde logischerweise ebenso deutlich verfehlt wie das der jüngsten drei Monate (186.500). Offenbar traf das Thema „Sachsen, ein Trauerspiel“ überhaupt nicht den Nerv der potenziellen stern-Käufer. Im Gesamtverkauf, also inklusive Abos, Lesezirkeln, Bordexemplaren und sonstigen Verkäufen lag die Auflage bei 633.837 Exemplaren, darunter 17.120 ePaper.

Der Focus landete mit seiner Ausgabe 43 prozentual gesehen sogar noch deutlicher unter seinem Durchschnittszahlen. Nur 55.508 Käufer fand man im Einzelhandel, in den jüngsten 12 Monaten waren es 68.600, in den jüngsten drei Monaten noch 67.800. Selbst auf die typischen Focus-Service-Titel ist also kein Verlass mehr. „Der neue Immobilien-Atlas: Wo kaufen sich lohnt“ war ein Verkaufs-Flop. Insgesamt fand das Heft 466.617 Abnehmer, 29.433 davon als ePaper.

Seinem aktuellen Normalniveau am nächsten kam in dieser Cover-Check-Woche Der Spiegel. 213.497 Einzelverkäufe sind zwar kein Grund für Jubel, angesichts von Durchschnittszahlen, die bei 217.500 (12 Monate) und 219.000 (3 Monate) liegen, ist es aber ein solider Wert. Die etwas populistische Zeile „Zu viele Nullen: Gier“ mit der Unterzeile „Deutsche Bank: Die Geschichte eines Untergangs“ hat also rund 50.000 Käufer mehr im Einzelhandel überzeugt als der Sachsen-stern. Der Gesamtverlauf lag bei 777.850 Exemplaren, inklusive 53.708 ePaper.

Mit unserem Cover-Check-Tool können Sie jederzeit sehr flexibel die vergangenen und aktuellen Einzelverkäufe von Spiegel, stern und Focus analysieren.

Anzeige