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Fast 9 Mio. sehen den Murot-“Tatort”, “The Voice” nach Ende der Blind Auditions chancenlos

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Der "Tatort: Es lebe der Tod" mit Ulrich Tukur als Murot (l.)

Starke Leistung des neuesten "Tatorts" mit Ermittler Murot. 8,82 Mio. sahen "Es lebe der Tod" - ein Marktanteil von 23,6% und der haushohe Tagessieg. Auch bei den 14- bis 49-Jährigen gewann der ARD-Krimi - mit 2,68 Mio. und 19,4% auch deutlich vor "The Voice" (2,01 Mio. / 15,2%), das nach Ende der Blind Auditions wie gewohnt Zuschauer verlor.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Sonntag wissen müssen:

1. Murot deutlich über Vorjahr, aber ohne Rekord

8,82 Mio. sahen also den sechsten Fall von Kommissar Felix Murot. Der Marktanteil lag bei 23,6%, der Tagessieg war dem “Tatort” damit nicht zu nehmen. Zum Vergleich: Der stärkste 20.15-Uhr-Konkurrent “Marie fängt Feuer” erreichte im ZDF mit 4,51 Mio. und 12,1% nur etwas mehr als die Hälfte des “Tatort”-Publikums. Murot blieb auch deutlich über seiner Zahl aus 2015, als er am 27. Dezember nur 7,11 Mio. Leute erreichte. Einen neuen Murot-Rekord gab es aber nicht, der stammt vom 8. Dezember 2013: 9,41 Mio. sahen damals zu. “Anne Will” sahen im Anschluss an den “Tatort” noch 4,80 Mio. Leute – starke 16,4% und Platz 3 hinter “Tatort” und “Tagesschau”. Die neue ZDF-Serie “Modus – Der Mörder in uns” startete um 22 Uhr mit 2,65 Mio. und 10,4% recht verhalten.

2. “The Voice” verliert beim Start der Battles klar an Boden

Es ist wie in jedem Jahr. Sobald die so populären Blind Auditions zu Ende sind, verliert “The Voice of Germany” einen Teil seiner Zuschauer. Sahen an den vergangenen Sonntagen noch 3,71 Mio. bis 4,19 Mio. Leute zu, waren es diesmal noch 3,39 Mio. Die 3,39 Mio. reichten nicht mehr für die Tages-Top-Ten. Bei den 14- bis 49-Jährigen gab es mit 2,01 Mio. Sehern und 15,2% den dritten Platz hinter “Tatort” (2,68 Mio. / 19,4%) und “Tagesschau” (2,09 Mio. / 17,1%). Auch hier gingen Zuschauer verloren, denn an den vergangenen Sonntagen sahen bei Sat.1 zwischen 2,33 Mio. und 2,53 Mio. 14- bis 49-Jährigen zu.

3. Unentschieden zwischen “Die Tribute von Panem” und dem “Hobbit”

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RTL und ProSieben lieferten sich am Sonntagabend ein Duell mit Kinoreihen, die in den vergangenen Jahren Millionen in die Lihtspielhäuser gelockt haben. Durchgesetzt hat sich im Gesamtpublikum “Der Hobbit – Eine unerwartete Reise”, bei den 14- bis 49-Jährigen aber “Die Tribute von Panem – Catching Fire”. Den “Hobbit” schalteten bei RTL 2,66 Mio. (8,8%) ein, “Panem” bei ProSieben 2,44 Mio. (7,2%). In der jungen Zielgruppe erreichte der ProSieben-Film starke 1,75 Mio. und 13,9%, “Der Hobbit” kam auf 1,55 Mio. und 13,7%.

4. “Grill den Henssler” klar vor RTL II und kabel eins

Über dem Soll landete am Sonntagabend trotz der starken Film-Konkurrenz auch wieder Vox: 980.000 14- bis 49-Jährige entschieden sich für “Grill den Henssler” – ein guter Marktanteil von 8,2%, der allerdings unter denen der beiden Vorwochen liegt. RTL II und kabel eins blieben unter ihrem Normalniveau: RTL II mit der “großen Trödeltrupp-Auktionsnacht” und 580.000 bzw. 5,3% knapp, kabel eins mit den “spektakulärsten Kriminalfällen” und 460.000 bzw. 3,4% deutlich.

5. KiKA holt mit 12-Uhr-Märchen über 10%

Bei den kleinen Sendern gehörte in der Mittagszeit einer zu den großen Sendern: 1,47 Mio. Menschen sahen im KiKA um 12 Uhr das Märchen “Der Salzprinz”. Das entsprach einem grandiosen Marktanteil von 10,4%, mit dem man auch sogar die großen Sender wie Das Erste, ZDF und RTL schlug. Schon ab 11 Uhr war Sport1 erfolgreich: 960.000 Fußball-Fans verfolgten den “Doppelpass”. Am Abend punktete zdf_neo mit “Tod am Engelstein” (21.45 Uhr / 1,11 Mio. / 4,0%).

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums und der 14- bis 49-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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Alle Kommentare

  1. Stellt sich die Frage, ob das Format “The Voice” immer so bleiben muss oder ob sie etwas verändern dürften. Die Battles sind nicht nur “ungerecht” sondern auch emotional unbefriedigend, während die Auditions “gerecht” sind und die Zuschauer zugleich emotional abholen. Meiner Meinung nach vollkommen klar, dass die Lieblinge, die grade noch mit viel Herz-Schmerz und emotionaler Wärme ausgewählt wurden, über “Battles”, die schon mit der Lied-Auswahl Chancen eröffnen oder nicht, wieder aussortiert werden. Das ist “kalt, herzlos und beliebig”. Und wer “The Voice” dann gewinnt ist den Leuten auch deshalb egal. Schade!

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