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Barth für Bellevue: “Die Barthei” nominiert Comedian Mario Barth als Bundespräsidenten

Bald in Bellevue? “Die Barthei” nominiert Comedian Mario Barth als Bundespräsidenten.
Bald in Bellevue? "Die Barthei" nominiert Comedian Mario Barth als Bundespräsidenten.

Hat sich Frank-Walter Steinmeier zu früh gefreut? Für "Die Barthei" ist Mario Barth #UnserKandidat; im Februar 2017 will man Barth in Bellevue sehen. Warum der "Kennste, kennste?"-Komiker für das Amt des Bundespräsidenten qualifiziert sei, macht die Facebook-Satire-Gruppe schon an seinem Namen fest. Auch Die Partei-Chef Martin Sonneborn ist ein Fan. Dabei hat er mit dieser Aktion ausnahmsweise nichts zu tun.

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Es war eigentlich schon beschlossene Sache: Der amtierende Außenminister und Kandidat der großen Koalition Frank-Walter Steinmeier folgt im Februar 2017 auf den scheidenden Bundespräsidenten Joachim Gauck – der Ecowin Verlag hat in einer Anzeige für das neue Europa-Buch des SPD-Mannes sogar schon vor der Wahl von Steinmeier als „künftiger Bundespräsident“ gesprochen.

Für “Die Barthei” ist der Kampf um das höchste Amt der Bundesrepublik Deutschland aber noch längst nicht ausgeboxt: Die Facebook-Satire-Gruppe nominiert Comedian Mario Barth als Bundespräsidenten – und will #UnserKandidat in Bellevue sehen. Warum? Das fängt schon bei Barths Namen an. In dem jeder Buchstabe ein Versprechen ist.

Bereits 6.600 Facebook-Fans sehen an Barth als Bundespräsidenten kein Vorbeikommen. Immerhin sagt der “Kennste, kennste?”-Comedian nicht nur in seiner RTL-Show “Mario Barth deckt auf” Undingen und Lügen den Kampf an – auch auf Facebook zeigt sich Barth investigativ: Zuletzt hatte Barth in einer Art Live-Reportage ironisch berichtet, dass vor dem Trump-Tower in New York so gut wie keine Anti-Trump-Proteste stattfinden würden. Dass die Anti-Trump-Demo am Abend stattgefunden hat – Barth aber am Morgen vor Ort war – ist vielleicht etwas blöd gelaufen. Feinheiten.

Seine größten Coups hat ohnehin “Die Barthei” – augenzwinkernd – zusammengestellt. So habe Barth etwa einen regelrechten Medizinskandal aufgedeckt…

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…oder (wohl in Anspielung auf den Trump-Tower-Bericht), dass die Pegida-Bewegung nur eine Erfindung der Medien sei.

Mit der wohl bekanntesten Satire-Partei, Die Partei, hat die Facebook-Gruppe allerdings nichts zu tun. “Der Betreiber hat angefragt, ob uns das stören würde”, so Die Partei-Chef Martin Sonneborn auf Nachfrage von MEEDIA. “Aber wir freuen uns, wenn sich jemand über den Schwachkopf Mario Barth lustig macht.” Außerdem wolle sich Sonneborn “eine Umgründung der Partei in Barthei” vorbehalten.

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Alle Kommentare

  1. Allmählich muss man befürchten, dass meedia für derlei Werbe-Berichte über einige Nonsens-Flegel (Comedian? Herr Gott, nein!) kassiert. Anders lässt sich kaum erklären, wieso Barth, Sonneborn und der AfD (neulich) so viel Raum gegeben wird.

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