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Sandra Maischberger zu ihrem Islam-Publikums-Talk: “Überrascht von der Qualität der Wortmeldungen”

Sandra Maischberger
Sandra Maischberger

Sandra Maischberger hat schon viele Talksendungen in hinter sich. Am Mittwochabend ließ sie in ihrer Sendung "Maischberger" im Ersten vor allem Zuschauer zu Wort kommen, keine Expertenrunde. Trotz des heiklen Themas "Angst vor dem Islam – Alles nur Populismus?" wurde weitgehend sachlich argumentiert. Im Interview sagt sie, dass sie solche Sendungen gerne häufiger machen würde.

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Was war bei der ersten Publikumsdebatte anders als erwartet?

Wir waren positiv überrascht von der Qualität der Wortmeldungen und der Debatte. Unsere Gäste hatten gute Argumente und haben die in einer guten Form miteinander ausgetauscht.

Hatten Sie Sorgen, dass die Studiogäste bei dem Thema zu heftig diskutieren?

Ich kann nicht sagen, dass ich Angst hatte, dass sie übereinander herfallen. Ich habe vorher mit dem Publikum gesprochen und gesagt, dass das Thema natürlich emotional und leidenschaftlich diskutiert werden soll, aber ohne persönliche Angriffe. Und sie waren dann viel besser, als mancher Profi, den wir im Studio hatten.

Würden Sie künftig etwas anders machen?

Ich würde gerne noch mehr Leute zu Wort kommen lassen und das Thema möglicherweise enger fassen.

Waren zu viele Gäste im Studio?

Nein. Es ist auch bei Podiumsdiskussionen häufig so, dass sich am Anfang wenige melden und am Ende alle. Am Ende konnte ich nicht mehr jeden drannehmen. Andererseits braucht man aber auch eine bestimmte Zahl an Gästen im Studio, sonst fehlt etwas, schon bei der Atmosphäre.

Welche Themen sind für Diskussionen mit den Studiogästen am besten geeignet?

Wir glauben, dass es Themen sein müssen, mit denen unsere Gäste im Alltag in Berührung kommen. So dass sie Erfahrungen und Meinungen austauschen können. Insofern war das Thema Islam sehr geeignet: Die Frage des Zusammenlebens von Muslimen und Nichtmuslimen wird ja in ganz vielen Kreisen sehr leidenschaftlich diskutiert.

Wann gibt es die Publikumsdebatte das nächste Mal?

Ich würde das gerne häufiger machen. Wir sind sehr glücklich, wie diese Sendung gelaufen ist. Aber wir müssen darüber noch mit dem Sender reden und gucken, wie der das findet.

Interview: Andreas Heimann

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Alle Kommentare

  1. Bei handverlesenem Publikum ist man also “überrascht” über deren Wortmeldungen, wer hätte das gedacht. Ebenso überrascht ist man, wenn man als Medium dann wieder einmal mit dem bösen “L”- Wort bedacht wird.
    Nun, wer den Zusammenhang findet, darf ihn behalten.

    1. Den Zusammenhang finden vor allem diejenigen, die das L-Wort bei jeder Möglichkeit benutzen, ob es nun angebracht ist, oder nicht. Wie könnte man eine solche Sendung denn Ihrer Meinung nach aufziehen, ohne dass aus einer bestimmten Richtung wieder reflexartig das L-Wort schallt? Wenn Sie eine solche Veranstaltung für den letzten Pöbler öffnen, können Sie sicher sein, dass es zu keiner ernsthaften Diskussion kommt und die Sendung im Chaos versinkt – und das ist wohl nur für den erstrebenswert, der sich dasselbe für unsere gesamte Gesellschaft wünscht. Dann schon lieber eine mittelprächtige Meinungsvielfalt, die wenigstens nicht mit Schaum vor dem Mund vorgetragen wird.

      1. So wie bei jeder anderen Fernsehshow auch Zuschauer eingeladen werden!
        Man greift auf den Pool von Zuschauerkandidaten zurück, die aus welchen Gründen auch immer dazu einmal Eintritt bezahlt haben und erfragt telefonisch, ob sie erneut Interesse hätten. Für gewöhnlich Rentner, die man mit Glamour und etwas Kaffee mit belegten Brötchen locken kann.
        Aber stattdessen bemüht man sich um einen handverlesenen Durchschnitt der Bevölkerung und merkt noch nicht einmal worin der Vorwurf liegt. Man steckt über beide Ohren im Propagandasumpf. Lügen-Medien trifft es doch wieder ziemlich genau.

  2. Überrascht? Oder nur überrascht gespielt?
    Wer sich die Sendung angesehen, der erlebte keine wirkliche Überraschung. Es war wie immer, man hatte “Meinungskonform” die Personen ausgewählt / eingeladen. Satt 4:1 oder 5:1 wie bei üblichen Maischberger Maischberger Talks war man offensichtlich schwer bemüht keine echten Islamkritiker einzuladen und auch keine Anhänger von PRO, PBE und der AfD. Statt dessen aber 2 wichtige Ahmadiyyas und natürlich einige Vorzeige-Muslime mit Kopftuch präsentiert. Die wahre Realität war wie erwartet nicht im Studio. Weder Opfer muslimischer Übergriffe, noch Elternbeiräte, die von ihren Erfahrungen in Schulen berichten konnten. Statt dessen eine Muslima, die wegen ihrem Kopftuch sooo sübel benachteiligt wird. Ein echter Islamkritiker, wie Hammed Abdel Sammad, hätte diesem Gelaber gut getan.

    1. @Reiner07 – Ich gebe Dir recht und hoffe, dass das auch von Maischberger&Sender gelesen wird. Da es “gutgegangen” ist und viel Lob verteilt wird, werden sich Sender-Verantwortliche mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an diesem “Lob” ergötzen und mit geschwellter Brust (statt dem üblichen, ängstlichem Duckmäusertum) weiter machen. Waren ja auch zwei Politiker da… Spätestens bei den nächsten Sendungen wird es auch für Maischberger nicht mehr so einfach sondern um einiges enger und kritischer.

  3. Es ist alles immer so vorhersehbar, langweilig und postfaktisch, was in den deutschen MEdien vor sich herquirlt. Deshalb: Say goodbye to Hollywood …

  4. Der tägliche Rassismus von Deutschen wird ja auch nicht erwähnt. Für die Deutschen sind alle alle Ausländer gleich. Die libaralen Moslems werden auch angefeindet, ob diese sich auch Anpassen. Dann gibt es paar Radikale, die sich organisieren und denen schenkt ihr euer Gehör. Man sieht das die Menschheit keinen Schritt weiter ist wie vor 500 Jahren, auf Kosten von vielen Menschen die nur ihr Leben leben wollen. Vielleicht sollten überall die dummen Populisten die Macht ergreifen dann können wir Menschen uns wieder die Köpfe einschlagen. Anstatt die Welt überall Lebenswert zu machen. In der Türkei hat es ja schon mal geklappt und jetzt noch in Deutschland und Frankreich die Rechten. Dann haben wir zum Glück ein Religionskrieg.

    1. Opferwille mit Kriegsphantasie…..Rassismus von “Deutschen”. Dummerweise ist gerade die Kultur die bekennederweise 500 Jahre zurückliegt, diejenige die überall anstößt.
      Es gibt mehr Vielfalt und Bereicherung als nur die muslimische.
      Aber die Menschen andere Kulturkreise kommen besser in der Welt zu Recht und jammern nicht permanent von Rassismus.
      Stellen Sie sich das mal vor: es gibt Leben außerhalb der Umma! und das blüht ganz besonders lebenswert!

  5. “Und sie waren dann viel besser, als mancher Profi, den wir im Studio hatten.”

    Wo darf man denn ohne prohibitive Strafen eine Direct-Feedback-App zur Partizipation aller Bürger an allen Events programmieren ?
    Haben Putin, Erdogan, Branson oder vielleicht auch Zumwinkel oder Kachelmann kein Interesse, alle westlichen Organisationen die Weisheit der Masse und die Meinung des Kleinaktionärs, Wählers oder Fußball-Vereins-Mitgliedes zu bringen ? Sogar die Presse könnte damit kuratieren und herausfinden wo wirklich Glasfaser liegt:
    http://www.golem.de/news/glasfaser-wer-in-deutschland-wirklich-ftth-ausbaut-1611-124552.html
    Firmen sind keine Straße und keine Postleitzahlen-Regionen. Davon wird der Ausbau also auch nicht mehr. Man fragt also die kleinen Bürger und wie Ameisen oder Alkohol-Bakterien oder Käse-Bakterien erledigen sie die Arbeit massivst parallel von überall.
    Siehe wie gut die Frage-Portale wirtschaftlich laufen oder auch die Qualität bei Quora.

    Kleinaktionäre von Volkswagen, Gewerkschaftsmitglieder von Volkswagen (“E-Autos werden bei VW tausende Jobs kosten” wurde doch neulich veröffentlicht), Kleinaktionäre von Konstantin-Film, GEZ-Zahler, Apple-Kunden usw. würden gerne ihre Meinung per Tablett von zu Hause kund-tun und auch Redaktionen würden gerne nachfragen statt stundenlang dort hin fahren zu müssen.

    Wenn ich das mache ist es kostenlos und funktioniert. Also wo darf man das ? Gibt s keine Partei, welche die Idee gut findet und von Auslands-Freunden schützen lässt ? Ich kann problemlos Englisch, Französisch und Spanisch (leider kein Russisch und Türkisch oder die neue Sprache der – nach der Rezession denn immer gab es Rezession . IMMER – zukünftigen Besitzer der meisten deutschen Firmen und Immobilien: Chinesisch wobei man Kantonesisch und Mandarin unterscheiden muss) und zahle auch Steuern auf die Einnahmen was man von Holding-Ketten-Panama-Briefkasten-Startup-Cashburnern in Höchstpreis-Mietgebieten nicht grade behaupten kann obwohl sie mit Millionen finanziert werden und oft sogar offiziell gegen Mindestlohn waren. Wo also wäre Wikipedia nicht verboten und gelöscht worden ? Wo werden Links nicht besteuert ? Wo darf man Volks-Verbesserung kostenlos programmieren ohne mit prohibitiven Strafen (Turing oder auch Swartz) oder Kosten (Austin Myers) rechnen zu müssen ?

    Die Weisheit der Masse überschreitet die der Individuen meist. Oder man müsste schlaue Leute einladen aber die werden in der Partei oft nicht mehr an die Macht gelassen wie Heiner Geisler, Peter Merz oder Pauli oder Lafontaine oder unter rot-grün Nahles und ihre Mindestlohn-Forderung. Die Liste ist endlos… Wowereit war so beliebt und wurde als SPD-Kanzlerkandidat gehandelt so das DAS SYSTEM ihm anscheinend das Flughafen-Projekt gab, um zu scheitern.

    Wer also erkennt, das endlich mal Entscheidungen fürs Volk oder den Kleinaktionär (VW, Constantin,…) oder GEZ-Zahler oder Wähler oder Gewerbesteuer-Zahler (geht wohl an die Gemeinden) oder kleine Apple-Kunden getroffen werden müssen, sollte einen Ort finden, wo der Bürger sich öffentlich direkt konstruktiv und legal und wirksam äussern kann bzw. wo man das programmieren darf.

    Oder sollen die Lobbyisten-Hinterzimmer-Darkrooms weiter die falschen Entscheidungen treffen ? Will keiner mitbestimmen oder zumindest seine Meinung legal und konstruktiv WIRKSAM sagen ?
    Zuckerberg hat ja leider verzichtet, damit alle US-Vorwahl-Kandidaten befragen zu können. Er lässt sich lieber wie schon Adenauer, Churchill und Stalin per MIKROFON befragen anstatt wie echte Millenials per Handy weltweit von überall.

    Jeder unzufriedene Kleinaktionär, Fußball-Vereins-Mitglied, Boni-Manager, kleine Arbeiter oder Partei-Mitglied sollte einen Weg finden, wo man sowas endlich programmieren darf um alle Organisationen zwangs-zu-demokratisieren per Tablett von zu Hause aus (oder Handy in der S-Bahn). Parteien und Gewerkschaften und Organisationen scheinen kein Interesse zu haben, obwohl es nichts kosten würde und kein Investment benötigt. Die Appstores und die Cloud machen die ganze Arbeit.

  6. Scheindebatte des Staatssenders ARD. Es ging, wie nicht anders zu erwarten nur um Oberflächlichkeiten. Das die muslimischen Wirtschaftflüchtlinge uns hunderte Milliarden Euro kosten, die die Menschen hier fleißig und hart erarbeitet haben, davon war nicht die Rede. Doch dieses Geld fehlt den Rentnern, den Geringverdienern, den alleinstehenden Müttern. Unsere Strassen, Brücken, die gesamte Infrastruktur zerfällt vor unseren Augen immer schneller, Jeden Monat kommen noch immer zehntausende Wirtschaftsflüchtlinge in unser Land. Buschkowski rechnet bis 2020 mit etwa 10 Millionen. Ich hab so die Schnauze voll. Die meisten Schulen sind in einem erbarmungswürdigen Zustand. Der Familiennachzug von 5 Millionen Moslems muss mit mindestens mal 6 genommen werden. Da wird uns bang und bänger. Wer sich in vielen Städten umschaut, der kommt sich vor wie in Istanbul.
    Trumpen wir alle, denn es ist genau wie in den USA Zeit für einen grundlegenden Wechsel in Deutschland unserer Heimat. Trump hat gezeigt, dass die Erringung der Macht möglich ist.

  7. ARD und andere unterliegen einem Staatsvertrag. In den Gremien bzw. Kontrollmechanismen sind 95% Leute mit Parteiauftrag bzw. politischem Hintergrund und Kultur- u. Bildungsorganisationen. Diese Sender sollen also zu 100% die politische/gesellschaftliche Leitlinie dieses Landes abbilden. Gemein ausgedrückt würde ich sagen: Propagandasender des Establishments! Und der gegenwärtige Hauptauftrag lautet: “Der Islam gehört zu Deutschland” und eine freie Auseinandersetzung mit Kritikern findet nicht statt, weil nicht erwünscht.
    Das verfolgte Ziel: Den Bürgern klar zu machen, ein Leben unter (nicht mit) Muslime erfordert einen radikalen Umbau dieser Gesellschaft in allen Ebenen und der uneingeschränkten Akzeptanz ihrer Bürger.
    Negative Ereignisse werden ausgeblendet um unsere Integration in den Islam nicht zu gefährden, kritische oder ablehnende Meinungen sollen als Fremdenfeindlich/hinderlich eingestuft und dürfen vom Staatsfernsehen zu jeder Zeit an den Pranger gestellt werden. Das zurzeit beabsichtigte Vorhaben, über bundespolitische Gesetzgebung Muslime in allen Führungsetagen von Behörden und Verwaltungen, Medien u. Bildung, Wirtschaft und Rechtsorgane zu implantieren, soll durch mediale Programme der Staatsmedien unterstützt werden. Hervorragende unermüdliche Arbeit auf lokaler Ebene und in den Fraktionen der Parteien die Beauftragte für Integration und Migration für diese großartige Zielsetzung einer islamischen Gesellschaft.
    Ziel ist auch die frühkindliche Erziehung zum Islam so zu gestalten, damit in 20 Jahren durch demografischen Wechsel dieses Land gleitend als gesetzlich verbriefter Bestandteil der islamischen Kultur und Hoheit wird. Die jetzige Situation ergibt einen positiven Erfüllungsstand von 60% Zustimmung. Ziel ist die Steigerung der Zustimmung bei den Bürgern zu erreichen. Beitragend dazu ein Verbotsmechanismus gegen die Gegner der islamischen Kultur. Eine wichtige Aufgabe haben daher die politischen/kulturellen Programme unserer Öffentlich-Rechtlichen Medienanstalten und Vereine und vorrangig der Einzug muslimischer Rechtsgrundlagen in das Justizwesen.

    1. einfach nur krank!
      mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
      oder doch, schon mal was von Ambiguität im Koran und im Islam gehört.
      Diese Ambiguitätstoleranz ist Ihnen sicher als europäer unbekannt.

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