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#ObamaInBerlin: So verabschiedet sich das Netz vom coolsten US-Präsidenten der Geschichte

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Einer der beliebtesten US-Präsidenten aller Zeiten: Barack Obama

Dass früher alles besser war, gehört zum Wesenszug der Nostalgie, die wohl selten mehr bemüht wurde als in den stürmischen Tagen nach dem überraschenden Wahlsieg von Donald Trump. Vor allem in der westlichen Welt weht dem scheidenden US-Präsidenten eine Welle der Sympathie entgegen, die sich anlässlich Obamas letzten Deutschland-Besuchs in Berlin auf Twitter in unzähligen wehmütigen Tweets entlud.

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Alle Kommentare

  1. Es ist schon bezeichnend, dass man kein anderes Adjektiv zum scheidenden US-Präsidenten finden als “cool”.
    Die Recherche, weshalb die Präsidentschaft von Obama für sein Land oder die Welt positiv gewesen sein soll, hätte wohl etwas länger gedauert.
    Der Qualitätsjournalismus recherchiert an solch einem Artikel seit Wochen rum, kommt aber auf nichts Sinnhaltiges und das will bei dem vorherrschendem tiefen Niveau der deutschen Presse schon was heißen.
    Vielleicht fragt man mal bei Soros nach. Vielleicht hat seine Organisation neben dem ausgerufenen “Kampf” gegen den gewählten Präsident noch Zeit eine Lobesrede über Obama zu verfassen. Man hilft sich schließlich im transatlantischen Recherchenetzwerk.

  2. Lieber Herr Jacobsen,
    Das Netz, was ist das? Die ARD Hauptstadtredaktion? Die Arte Redaktion? Irgendwelche Menschen – mit denen ich wohl nicht einmal eine Tasse Kaffee trinken würde? Verschwörungs-Theoretiker oder Reichsbürger, die ihr krudes Weltbild pflegen? Bitte definieren Sie doch einmal den Begriff das Netz?

    Mich interessiert überhaupt nicht was irgendwelche mir absolut unbekannten Menschen sagen, besonders, wenn es nach dem Motto: Witz komm raus – du bist umzingelt, geschrieben ist.

    Warum Medien das zitieren von Twitter-Meldungen lieben, würde ich gern einmal wissen. Wage es aber nicht danach zu fragen.

    Klar Herr Obama ist ein cooler Präsident. Erzählen Sie das gern den Insassen von Guantanamo. Für die Schließung hatte er ja nun acht Jahre Zeit gehabt.
    Warum plappern immer so viele Journalisten den PR-Sprech von Politikern nach???

    1. Volle Zustimmung. Finde es absolut albern, pauschal vom “Netz” zu sprechen, das irgendwen oder irgendwas kommentiert, bashed oder hochjubelt. Dabei geht es meistens um eine sehr selektive Auswahl des Autors, die nur einen winzigen Teil des Meinungsspektrums abdeckt. Mit umgekehrter Intention könnte er das “Netz” ein völlig anderes Urteil über dieselbe Sache/ denselben Menschen fällen lassen. Ein bisschen mehr journalistischer Abstand zum Twitter-Gezwitscher würde gut tun.

  3. Coolster Präsident? Ja, wirklich sehr cool, in Syrien einen Bürgerkrieg anzuzetteln, um Assad zu stürzen.

    Und wirklich cool, Guantanamo doch nicht zu schließen.

    Ganz cool, nichts gegen Polzeigewalt im Land zu tun und den Besitz von Schusswaffen nicht wie angekündigt einzuschränken.

    1. Den letzten Punkt, den Besitz von Schusswaffen nicht wie angekündigt einzuschränken, kann man fairerweise nicht Obama anlasten. Er hat mehrere Anläufe dazu genommen und ist immer wieder am vehementen Widerstand der Republikaner und deren Mehrheit im Abgeordnetenhaus gescheitert. Jetzt haben die USA mit Trump wieder einen echten Waffennarren mit echten Waffenlobbyisten im eigenen Team – das wird die Gewaltspirale wohl kaum zurückdrehen.

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