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Donald Trump in “60 Minutes”: “Facebook, Twitter und Instagram haben mir zum Sieg verholfen”

Wie wird Donald Trump als US-Präsident mit den Medien umgehen?
Wie wird Donald Trump als US-Präsident mit den Medien umgehen?

Offene Worte vom neuen Präsidenten: Gegenüber dem CBS-Format "60 Minutes", das heute in den USA ausgestrahlt wird, erklärte sich Donald Trump den Grund für seinen Wahlerfolg – die sozialen Medien: "Meine hohen Nutzerzahlen bei Facebook, Twitter und Instagram haben mir zum Sieg verholfen." Als Präsident will er Twitter & Co. aber nur noch zurückhaltend nutzen, erklärte Trump – "wenn überhaupt".

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Es war ein Bild mit historischem Charakter: Nach all den Jahren verbaler Scharmützel saßen sich Barack Obama und Donald Trump schließlich am vergangenen Donnerstag das erste Mal persönlich gegenüber – als scheidender und kommender Präsident.

Ebenso war es ein Gespräch zwischen zwei Social Media-Präsidenten: Barack Obama, der im Wahlkampf 2008 erstmals die Möglichkeiten von Facebook und Twitter erkannt und eingesetzt hatte, traf zumindest in der Social Media-Kommunikation auf seinen konsequenten Nachfolger. Donald Trump setzte im Wahlkampf bekanntlich mindestens ebenso eindringlich auf Facebook, Twitter und Instagram.

 “Social Media besitzt einen größeren Einfluss als all das Geld, das die Demokraten ausgegeben haben”

Gegenüber dem Nachrichtenformat “60 Minutes”, das seit 48 Jahren von CBS ausgestrahlt wird, erklärte Trump in seinem ersten großen Interview nach der Präsidentschaftswahl, welch entscheidende Rolle die sozialen Medien beim historischen Triumph gespielt haben.

“Es ist eine moderne Form der Kommunikation”, sagt Trump Moderatorin Lesley Stahl. Es gebe beim Einsatz von Social Media nichts, wofür man sich schämen müsse.

“Ich glaube Folgendes: Meine hohen Nutzerzahlen bei Facebook, Twitter und Instagram haben mir zum Sieg verholfen. Ich glaube, dass Social Media einen größeren Einfluss besitzt als all das Geld, das sie ausgegeben haben”, erklärt Trump in Bezug auf die deutlich  höheren Wahlkampfmittel der Demokraten. Hillary Clinton hatte bis Ende Oktober mehr als 1,3 Milliarden Dollar an Spenden eingesammelt – 500 Millionen Dollar mehr als ihr republikanischer Kontrahent.

Vor allem Twitter hat es Trump erkennbar angetan: “Es ist eine großartige Kommunikationsform. Man bekommt die Botschaft schnell herüber.” Der Kurznachrichtendienst sei auch ein probates Mittel, um unzutreffende Artikel aus den Medien richtigzustellen, “um zurückzuschlagen”.

Präsident Trump: “Werde sehr zurückhaltend auf Twitter sein”

Allerdings dürften Trumps berüchtigte Twitter-Tiraden als Präsident der Vergangenheit angehören. “Ich werde sehr zurückhaltend sein, wenn ich es überhaupt noch benutze”, erklärte Trump in “60 Minutes” in Bezug auf den 140-Zeichen-Dienst.

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Bevor der große Abschied naht, scheint Trump zumindest noch in der Übergangsphase weiter twittern zu wollen. Die immer lauter werdenden Proteste gegen seine Präsidentschaft bezeichnete der 70-Jährige in einem Tweet am Samstag ganz in alter Manier als “sehr unfair”.

Und auch gegen den alten Lieblingsfeind, die New York Times, zog Trump in gleich drei Tweets vom Leder:

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Alle Kommentare

  1. Somthing is wrong with your nose, Mr. Pinocchio! Next time put better a steel glove on, because the nice Pussies could maybe bite. Greetings from Berlusconi.

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