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Bilanz: RTL Group vermeldet Digital-Wachstum um 25 Prozent und erwartet einen Top-Jahresabschluss

RTL Group CEOs Guillaume de Posch und Anke Schäferkordt präsentieren zum Abschied von Schäferkordt aus dem Gesamtvorstand starke Zahlen
RTL Group CEOs Guillaume de Posch und Anke Schäferkordt präsentieren zum Abschied von Schäferkordt aus dem Gesamtvorstand starke Zahlen

Trotz eines durchwachsenen dritten Quartals bleibt die RTL Group bei ihrer Umsatzprognose für das Gesamtjahr. Angepeilt werde weiterhin ein Plus zwischen 2,5 und 5 Prozent, teilte der ProSiebenSat.1-Konkurrent am Donnerstag in Luxemburg mit. In den ersten neun Monaten (Januar bis September) zog der Umsatz um 2,1 Prozent auf 4,23 Milliarden Euro an.

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Darüber hinaus, so die Mediengruppe in einer Mitteilung, legte der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Unternehmenswerte um 5,6 Prozent auf 756 Millionen Euro zu. Besonders kräftig zog das Digitalgeschäft mit einem Plus von 25 Prozent an – das mit einem Umsatz-Volumen von 430 Millionen Euro aber überschaubar bleibt.

Damit habe man aber dennoch ein Ziel erreicht, dass sich die Mediengruppe bei der Jahrespräsentation 2014 gesteckt habe. “Wir wollten im Digitalgeschäft wachsen und in den nächsten fünf Jahren zehn Prozent unserer Gesamteinnahmen in diesem Bereich generieren. Wir sind glücklich zu sagen, dass unser Digitalgeschäft schon jetzt zehn Prozent der Gesamteinnahmen ausmacht”, so die RTL Group CEOs Guillaume de Posch und Anke Schäferkordt.

Im traditionell schwächeren dritten Vierteljahr hielt die RTL Group den Umsatz mit 1,35 Milliarden Euro stabil. Das Ebita dagegen ging um 3,3 Prozent auf 176 Millionen Euro zurück – nach 182 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Als Grund nennt RTL ein niedrigeres Ergebnis in Belgien und Umschichtungen bei den Werbeerlösen in das erste Halbjahr. Viele Kunden wollten “den großen Sportereignissen im Sommer mit den Olympischen Spielen und der Fußball-EM in Frankreich”, die zumeist von der RTL-Konkurrenz übertragen wurde, aus dem Weg gehen, so de Posch.

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Dennoch sei das Unternehmen sehr zufrieden – konnte man doch trotz der Sportereignisse sowohl den Umsatz als auch den operativen Gewinn (EBITDA) steigern. “Dieses Ergebnis haben wir vor allem den Leistungen der Groupe M6, Mediengruppe RTL Deutschland und unserem wachsenden Digitalgeschäft zu verdanken”, so de Posch und Schäferkordt.

Mit Material der dpa

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