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US-Wahlnacht im deutschen TV: Wie ARD, ZDF, RTL & Co. berichten

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Der Countdown läuft: Am frühen Mittwochmorgen wird feststehen, wer als Präsident ins Weiße Haus einzieht: die Demokratin Hillary Clinton oder der Republikaner Donald Trump. Die deutschen TV-Sender bereiten umfassende Vor- und Liveberichte dazu vor.

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Es ist das größte politische Ereignis des Herbstes: die US-Präsidentschaftswahl, der ungleiche Zweikampf zwischen Hillary Clinton, der Frau von Ex-Präsident Bill Clinton, und Donald Trump, dem populistisch eingestellten New Yorker Unternehmer. Auch die großen deutschen Fernsehsender haben das Duell auf ihrer Agenda. In der Wahlnacht vom 8. auf den 9. November berichten mehrere deutsche TV-Stationen über die Entscheidung. Hier die wichtigsten:

ARD
Nach den “Tagesthemen” führen Susan Link und Matthias Opdenhövel ab 22.45 Uhr durch “Die US-Wahlnacht im Ersten”. Die ganze Nacht über soll WDR-Fernsehdirektor Jörg Schönenborn Analysen und die neuesten Zahlen aus den USA liefern – zusammen mit Infratest Dimap und amerikanischen Partnern. Im Studio kommentieren Amerika-Kenner wie Cathryn Clüver von der Harvard University, Erik Kirschbaum, Deutschland-Korrespondent der Agentur Reuters in Berlin, und Klaus Scharioth, ehemaliger Staatssekretär für Sicherheits- und Verteidigungspolitik, das Wahlergebnis.

Mit eigenen Gesprächsrunden ist Sandra Maischberger Teil der Sendung (ab 22.45 Uhr: unter anderem mit Schauspieler Hannes Jaenicke und Spiegel-Journalist Markus Feldenkirchen). In Berlin spricht Tina Hassel, Leiterin des ARD-Hauptstadtstudios, mit deutschen Politikern wie Wolfgang Schäuble und Sigmar Gabriel über die Auswirkungen der Wahl. In den USA sind Ina Ruck, Sandra Ratzow, Stefan Niemann und Markus Schmidt unterwegs, etwa in Washington, New York sowie in den entscheidenden Swing States – etwa in Florida oder Ohio. Auch am Mittwochabend behält das Erste das Thema US-Wahlkampf im Blick, mit dem sich unter anderem ein “Brennpunkt” um 20.15 Uhr befasst.

ZDF
Für das ZDF führen Bettina Schausten, Matthias Fornoff, Christian Sievers und Eva-Maria Lemke ab 0.15 Uhr durch “Die Nacht der Entscheidung” live aus Berlin und Washington. Dutzende Gäste aus Politik, Wirtschaft, Sport, Wissenschaft und Kultur hat das ZDF angekündigt.

Das Moderationsteam begrüßt unter anderen den US-Botschafter John Emerson, den ehemaligen deutschen Botschafter in Washington und Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, den Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags, Norbert Röttgen, den Chef von Ford Deutschland, Bernhard Mattes, den Schauspieler Walter Sittler, der auch einen US-Pass besitzt, sowie den in den USA geborenen ZDF-Moderator Steven Gätjen.

In Washington sollen Studioleiter Ulf Röller und Matthias Fornoff, Leiter der ZDF-Politikredaktion, die Entwicklungen des Abends einordnen. Auch aus New York und Kalifornien berichten laut ZDF die ZDF-Reporter und damit über die vielen Zeitzonen der USA hinweg. Das ZDF rechnet mit der Veröffentlichung der ersten Prognosen und Ergebnisse ab 1.00 Uhr deutscher Zeit.

Am Mittwoch bringt das ZDF um 19.25 Uhr ein “ZDF spezial” zur Wahl mit Matthias Fornoff, um 21.45 Uhr meldet sich Claus Kleber mit dem «heute-journal» live aus Washington.

RTL
Der private Marktführer klinkt sich um Mitternacht mit dem “Nachtjournal” in die Berichterstattung aus den USA ein. Maik Meuser und Peter Klöppel moderieren durch die “Nacht der Entscheidung”, schalten dabei ins RTL-Wahlstudio, in dem Kloeppel über die ersten einlaufenden Ergebnisse aus den Ostküsten-Staaten informiert.

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Das RTL-Frühmagazin beginnt bereits um 4.00 Uhr mit einem Schwerpunkt zur US-Wahl. Auch hier soll Kloeppel aus dem RTL-Wahlstudio zugeschaltet werden, in dem er – basierend auf den Zahlen der großen amerikanischen Networks – alle Ergebnisse und Reaktionen präsentieren will.

Im Laufe des Mittwochs berichten auch die Nachrichtensendungen “Punkt 12”, “RTL Aktuell” und wiederum das “Nachtjournal” schwerpunktmäßig über das Ergebnis und die Folgen für Amerika und die Welt.

SAT.1
Der Privatsender steigt mit einer “Akte Spezial”-Ausgabe mit Ulrich Meyer in die Wahlberichterstattung ein und berichtet ab 22.15 Uhr unter anderem über den kontrovers diskutierten Kandidaten Trump. Um 23.10 Uhr folgt die “Focus-TV-Reportage” mit einem Bericht über Trumps Anhänger. Um 3.05 Uhr melden sich die Nachrichten mit den bis dahin vorliegenden Ergebnissen. Das “Sat.1-Frühstücksfernsehen” geht bereits um 4.55 Uhr live auf Sendung. Im weiteren Tagesverlauf gibt es Nachrichten-Sondersendungen um 11.55 Uhr, 13.55 Uhr und 16.55 Uhr bis zur Hauptausgabe der “Sat.1 Nachrichten” um 19.55 Uhr.

N-TV
Der Nachrichtensender stimmt schon frühzeitig auf die Wahlnacht ein und bringt um 19.05 Uhr die Reportage “Skurriles Amerika: Essen der Extreme”, danach folgen weitere Reportagen, bis ab Mitternacht ein langes “News Spezial” zum Kampf ums Weiße Haus beginnt.

N24
Auch Konkurrent N24 startet das Programm zur Wahl frühzeitig mit einem Live-Bericht ab 18 Uhr, es folgen Reportagen, zum Beispiel um 21.05 Uhr rund um den Secret Service, die Personenschützer des Präsidenten und die Air-Force-One-Maschine, bis es um 0.10 Uhr live weitergeht.

3SAT
Der Gemeinschaftssender von ARD, ZDF, ORF und SRG übernimmt ab 23.45 Uhr das Signal des österreichischen ORF mit den Moderatoren Nadja Bernhard und Tarek Leitner. Aus Washington liefert Armin Wolf live Ergebnisse und Analysen.

PHOENIX
Der Nachrichten- und Ereigniskanal läutet sein Wahlprogramm um 18.30 Uhr mit dem Bericht “Die Macht hinter dem Präsidenten” ein, es folgen Reportagen wie “Die Ostküste der USA” (20.15 Uhr) oder “Verrücktes Portland” (21 Uhr), dann die Diskussion “Der Tag” (23 Uhr), bevor um Mitternacht die Live-Berichterstattung aus den USA losgeht.

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Alle Kommentare

  1. Tja, Liebe Politiker in Deutschland, wie abfällig habt ihr euch doch Herrn Trump gegen über verhalten. Nun um 6.30 Uhr als klar war das Herr Trump 45ter Präsident von USA wird, seid ihr Deutschen Politiker zurück gerudert und hattet schon wieder Honig im Mund. Kümmert euch doch lieber um DEUTSCHLAND, es gibt hier sehr viel zu tun und das vergesst Ihr wohl alle. Und ganz wichtig Ihr Politiker werdet von allen berufstätigen Menschen in Deutschland bezahlt, also ARSCH HOCH und bringt Deutschland auf vordermann. Viel Glück und Diplomatische Kraft denn jetzt müsst Ihr 4 Jahre mit dieser Situation klar kommen.

  2. Politik ist Populismus! Immer.

    Wenn Frau Merkel sagt “wir schaffen das” ist das genauso Populismus wie Herr Blüm seinerzeit mit “Die Rente ist sicher”…

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