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„Nikab-Nora“: NDR-Rundfunkrat befasst sich mit dem Skandal-Auftritt der Vollverschleierten bei „Anne Will“

Moderatorin Anne Will und Nora Illi (Frauenbeauftrage des "Islamischen Zentralrats Schweiz")

Der umstrittene Auftritt der vollverschleierten Muslima Nora Illi bei der jüngsten „Anne Will“-Sendung zieht weitere Kreise. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet, wird sich nun der NDR-Rundfunkrat mit der Sache befassen. Kritiker warfen der ARD und der Redaktion von „Anne Will“ vor, durch den Auftritt Illis radikalen, islamischen Ansichten eine Plattform geboten zu haben.

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Der NDR-Rundfunkrat wird sich in seiner Sitzung am 2. Dezember mit dem Auftritt von Nora Illi („Nikab-Nora“) bei „Anne Will“ befassen. Das bestätigte die Vorsitzende des Rundfunkrats, Ursula Thümler dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. Illi ist Schweizerin und Frauenbeauftragte des Islamischen Zentralrats der Schweiz (IZRS), ein Verband, der nur wenige Muslime in der Schweiz vertritt und wegen radikaler Ansichten umstritten ist.

Nora Illi, die in der Öffentlichkeit stets mit Vollverschleierung, einem so genannten Nikab, auftritt, vertrat in der Talksendung radikale Ansichten zum Islam und distanzierte sich auch nicht von dem Terror-Regime des so genannten Islamischen Staates. 2013 war sie schon einmal bei „Anne Will“ zu Gast und zwischendurch auch bei „Menschen bei Maischberger“. Der jüngste Auftritt Illis bei „Anne Will“ zog massive Kritik nach sich. In Medien war von „IS-Propaganda“ und einem „Skandal“ die Rede. Der NDR verteidigte den Auftritt als „sorgfältig abgewogen„.

Laut einem Bild-Bericht hat die Bundesanwaltschaft der Schweiz, die „Anne Will“-Redaktion vor Illi gewarnt. Laut Redaktion von „Anne Will“ habe die Schweizer Behörde aber nicht davon abgeraten, Illi einzuladen.

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