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Medienbericht: 70 Prozent der TV-Deals bei „Die Höhle der Löwen“ platzen nach der Staffel

Die Jury der dritten Staffel "Die Höhle der Löwen"

Eine gute Idee, der perfekte Pitch, begeisterte Löwen – und die Geldspritze ist garantiert. So lautet die Formel der Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“, deren vorerst letzte Folge heute Abend bei Vox läuft. Wie Bild nun berichtet, bringt das Erfolgsformat aber deutlich weniger Investoren-Deals zustande, als es im Fernsehen den Anschein macht.

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Demnach seien 70 Prozent der im TV eingegangenen Deals geplatzt, wie das Boulevardblatt berichtet. Sowohl in der ersten als auch in der zweiten Staffel seien die Finanzierungs-Zusagen „reihenweise“ zurückgezogen, abgesagt oder gar vergessen worden – die Deals aus der aktuellen Staffel werden teilweise noch verhandelt. Die „Liste der geplatzten Deals“, die Bild dazu druckt, lässt vor allem den Auftakt der Gründer-Show in keinem guten Licht dastehen: 14 Deals seien in der ersten Staffel geplatzt.

Wie etwa für „Beli Luu“ – einer Lakierhilfe für Fingernägel – bei der Jurorin Judith Williams für 50 Prozent der Firmenanteile mit 25.000 Euro einsteigen wollte. Gründerin Maja sagte der Bild: „Von Frau Williams haben wir nichts mehr gehört. Wir fühlten uns alleingelassen.“ Auch Gründer Marcus Läbe konnte seinen Lieferservice „Dinnery“ schließlich doch nicht an Jochen Schweizer und Ex-Löwin Lencke Steiner bringen – nach der Sendung wurde ihre Zusage von 100.000 Euro zu 26 Prozent der Firmenanteile neu verhandelt. „Es gab mehrere Gründe, warum der Deal doch nicht zustande kam“, so Lübe gegenüber dem Blatt.

Nähere Hintergründe nennt die Bild nicht. Der Quote wird die Enthüllung wohl auch nicht schaden: „Die Höhle der Löwen“, deren vorerst letzte Folge heute Abend (Vox, 20.15 Uhr) läuft, stellt immer wieder Rekorde auf – zuletzt sahen 3,4 Millionen Zuschauer zu. Eine vierte Staffel ist für 2017 bereits geplant.

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