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Kinocharts: grandioser Start für “Doctor Strange”, Bestsellerverfilmung “Inferno” floppt in den USA

Benedict Cumberbatch als “Doctor Strange”
Benedict Cumberbatch als "Doctor Strange"

Obwohl der Film in den USA und China noch gar nicht gestartet ist, kann "Doctor Strange" wohl bereits jetzt als großer Erfolg verbucht werden. 86,0 Mio. US-Dollar sammelte der Marvel-Film an seinem ersten Wochenende in 33 Ländern ein. Auch in Deutschland sprang er auf Platz 1 der Kinocharts: mit 360.000 Zuschauern zwischen Donnerstag und Sonntag. In den USA legte unterdessen "Inferno" einen massiven Fehlstart hin.

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Nach vier Wochen auf Platz 1 löste “Doctor Strange” also den Animations-Hit “Findet Dorie” an der Spitze der deutschen Kinocharts ab. 360.000 sahen wie erwähnt den Marvel-Film. “Findet Dorie” wurde dahinter gleich auf Platz 4 durch gereicht. So reichten weitere 160.000 Besucher nicht, um vor “Bridget Jones’ Baby” (200.000) und “Inferno” (190.000) zu bleiben. Mit insgesamt schon mehr als 3,3 Mio. Zuschauern liegt “Findet Dorie” in den 12-Monats-Charts aber inzwischen auf Platz 6, geschlagen nur von “Star Wars”, “Spectre”, “Tribute von Panem – Mockingjay 2”, “Zoomania” und “Pets”. Die beiden Animationsfilme kann “Findet Dorie” aber noch erreichen. Sie liegen bei 3,78 Mio. und 3,75 Mio. Besuchern.

Laut Inside Kino gelang “Doctor Strange” sogar der zweitstärkste Start aller bisherigen Marvel-Filme. Inklusive Previews sahen ihn 395.000 – mehr als “Thor”, “Iron Man”, “Hulk”, “Ant-Man”, usw. Einzig die “Guardians of the Galaxy” starteten in Deutschland noch stärker.

Die anderen Neulinge hatten es am Wochenende hingegen recht schwer: “Girl on the Train” kam in rund 400 Kinos immerhin noch auf 120.000 Besucher, Kinderfilm “Störche” blieb in fast 450 Locations bei nur 55.000 hängen und “Kubo – Der tapfere Samurai” erreichte in 250 Kinos ganze 12.000 Leute.

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In den USA, wo “Doctor Strange” erst am kommenden Wochenende die Lichtspielhäuser erreicht, startete – ebenfalls etwas verspätet – “Inferno”. Die dritte Dan-Brown-Verfilmung mit Tom Hanks fiel dabei weitgehend durch. Setzte “The Da Vinci Code – Sakrileg” 2006 bei der Premiere noch 77,1 Mio. US-Dollar um, waren es bei “Illuminati” im Mai 2009 noch 46,2 Mio. – und nun noch ganze 15,0 Mio. Immerhin: Außerhalb der USA erfüllte “Inferno” mit inzwischen 132,7 Mio. US-Dollar weitgehend die Erwartungen. In den USA führt allerdings weiterhin “Tyler Perry’s Boo! A Madea Halloween”, der weitere 16,7 Mio. US-Dollar und damit insgesamt schon 52,0 Mio. einspielte.

Die weltweite Nummer 1 heißt aber “Doctor Strange”. In 33 Ländern und Territorien, darunter europäische Länder wie Großbritannien, Frankreich, Italien und Deutschland, sowie wichtige andere wie Mexiko, Südkorea und Hongkong, spielte er grandiose 86,0 Mio. US-Dollar ein. Und Märkte wie die USA, China, Brasilien, Japan und Russland kommen in den nächsten Tagen erst noch dazu.

Platz 2 der Welt-Charts belegt “Inferno” mit 44,1 Mio. US-Dollar, dahinter folgt “Trolls”, der seine 30,0 Mio. auch nur außerhalb der USA eingesammelt hat, weil er in Nordamerika erst am kommenden Wochenende anläuft. “Jack Reacher” folgt mit 21,2 Mio. US-Dollar auf Rang 4 vor “Tyler Perry’s Boo! A Madea Halloween”, der einzig in den USA zu sehen ist.

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