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#TwitterLayoffs: So twittern gefeuerte Mitarbeiter des 140-Zeichen-Dienstes ihre Kündigung

Im freien Fall: Nach dem Börsencrash folgen nun Kündigungen im großen Stil

Gute Zeiten, schlechte Zeiten: Es gehört zur Authentizität von Twitter, dass auch Kündigungen sofort in Echtzeit beim Kurznachrichtendienst kursieren – selbst wenn es die eigenen sind. Kaum hatte der 140-Zeichen-Dienst am Donnerstag den Abbau von 300 Arbeitsplätzen verkündet, begann das Hashtag #TwitterLayoffs zu trenden. Gekündigte Mitarbeiter twitterten an ihrem letzten Arbeitstag ihre Erinnerungen an Twitter.

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Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende: Anders als in Deutschland, wo Gekündigte oft noch Monate ihren Vertrag bis zum Ende aussitzen müssen, ist es in den USA die Methode, sofort einen Schlussstrich unter die Arbeitsbeziehung zu ziehen.

So auch bei Twitter: Kaum hatte Twitter am Donnerstag seine Quartalszahlen und mit ihnen das Aus von Vine und die Trennung von neun Prozent der Belegschaft verkündet, wurden in San Francisco die Kisten gepackt und die Schreibtische geräumt.

Doch niemals geht man bekanntlich so ganz: Twitter-Mitarbeiter erinnerten sich in einer letzten Amtshandlung noch einmal an ihren Arbeitgeber und twitterten ihre Erinnerungen an den 140 Zeichen-Dienst, nachdem der gefeuerte Mitarbeiter Mark Ghuneim einen Twitter-Moment kreiert hatte, auf den sein Chef Jack Dorsey wohl gerne verzichtet hätte – alles ist in der Internet-Ära bekanntlich öffentlich…

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Alle Kommentare

  1. Glauben Sie, dass die Mitarbeiter der NYT nach der US Präsidentenwahl ähnliche Zwitscher von sich geben werden? Normalerweise hätten die ja allen Grund, as soon as possible in ein Land zu fliehen, welches nicht an die USA ausliefert? Oder werden sie erst verzweifelt versuchen, ihr Brownhouse auf Verwandte zu überschreiben, damit es ihnen nicht weggepfändet wird – von wem auch immer (Trump/FBI/Banken usw.)? Würde mich schon interessieren, weil: Ist ja nicht mehr soooo lange hin, woll? Ich hab nämlich mein ganzes Taschengeld verbraucht und im Dom alle Kerzen bzgl. US Wahl angezündet, damit es auf den letzten Metern noch gut, also sehr gut, läuft. Also: Werden die Mitarbeiter der NYT ohne Gruß in den Sack hauen oder noch etwas zwitschern? Und was wird denn eigentlich aus Euch, Lads?

  2. Ähm… In Deutschland “muss” man also übelst eine Frist wahrnehmen, die einem auch die Zeit gibt, etwas Gutes oder Passendes zu finden und in Amerika fliegt man -hurra! – von jetzt auf gleich raus. Wo kommt der Autor denn so her. bzw. hat er – so er einen hatte – seine Kündigungsfrist aus seinem Vertrag zu Beginn freudig herausstreichen lassen?

    “Anders als in Deutschland, wo Gekündigte oft noch Monate ihren Vertrag bis zum Ende aussitzen müssen, ist es in den USA die Methode, sofort einen Schlussstrich unter die Arbeitsbeziehung zu ziehen.”

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