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Alphabet-Quartalszahlen: Die Google-Mutter wächst weiter zweistellig

Larry Page und Sergey Brin: Das “G” macht auch bei Alphabet weiter die Musik
Larry Page und Sergey Brin: Das "G" macht auch bei Alphabet weiter die Musik

Die Maschine läuft weiter wie geschmiert: Google-Mutter Alphabet hat bei Vorlage seiner jüngsten Quartalszahlen erneut die Erwartungen der Wall Street übertroffen und so viel umgesetzt und verdient wie nie. Im Dreimonatszeitraum zwischen Juli und September erlöste der Internet-Gigant 22,4 Milliarden Dollar und konnte dabei einen Nettogewinn von 5 Milliarden Dollar einfahren. Die Wall Street schickt die Aktie nachbörslich in Richtung neuer Allzeithochs nach oben.

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Das Wachstum ist anderswo: Während der wertvollste Konzern der Welt bereits das dritte Mal in Folge nachgebende Erlöse und Gewinn eingestehen musste, trumpft die Nummer zwei weiter auf – Apple schrumpft, Alphabet wächst dagegen weiter zweistellig.

Nach Handelsschluss präsentierte der Internet-Gigant aus Mountain View erneut besser als erwartete Quartalszahlen: Zwischen Anfang Juli  und Ende September erlöste Alphabet vor Abzug von Traffic-Akquisitionskosten 22,45 Milliarden Dollar – ein beachtlicher Zuwachs von 20 Prozent. Die befragten Analysten hatten durchschnittlich mit 22 Milliarden Dollar gerechnet.

Bilanz deutlich über den Wall Street-Erwartungen

Nach Abzug von Traffic-Akquisitionskosten wies Alphabet immer noch Umsätze von 18,3 Milliarden Dollar aus (+ 21 Prozent) und übertraf damit ebenfalls die Konsensschätzungen der Wall Street, die bei 18 Milliarden Dollar gelegen hatten.

Netto verdiente der wertvollste Internetkonzern im dritten Quartal des Jahres bereits 5,06 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie nach Bilanzierungsstandard GAAP fiel mit 9,06 Dollar je Anteilsschein deutlich höher aus als von Analysten erwartet, die mit einem Gewinn je Aktie in Höhe von 8,61 Dollar gerechnet hatten.

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 “Andere Wetten” verbrennen 865 Millionen Dollar

Die  “Anderen Wetten” (wie die Smart Home-Sparte Nest, das selbstfahrende Auto oder etwa  Project Loon), die Alphabet in der Holding-Struktur nun gesondert ausweist, weiten ihre Verluste unterdessen aus. Zwar konnten die Erlöse auf 197 Millionen Dollar mehr als verdoppelt werden, doch die Nettoverluste betragen immer noch happige 865 Millionen Dollar.

Alphabet kündigte zudem an, wie Erzrivale Apple erneut Aktien zurückkaufen zu wollen. Das jedoch in weitaus geringerem Maße: Das Rückkaufprogramm wurde von 5 auf 7 Milliarden Dollar binnen der nächsten zwölf Monate aufgestockt.

Anleger reagierten zufrieden auf Alphabets neustes Zahlenwerk und schickten die Aktie leicht um ein Prozent auf 825 Dollar in die Nähe der Allzeithochs nach oben.

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