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“Wenn Sie ein Spieler gewesen wären – das hätten Sie nicht überlebt”: Trapattoni-Reloaded-PK von Ewald Lienen

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Von hundert Pressekonferenzen mit Fußballtrainern sind 99 öde bis langweilig. Interessant wird es immer dann, wenn der Coach sich so richtig ärgert, also Emotionen zeigt. Meistens ereifern sich die Übungsleiter dann über dumme Journalisten-Fragen. Bei dieser denkwürdigen PK von Ewald Lienen, Trainer vom FC St. Pauli, bekamen in bester Trapattoni-Manier jedoch vor allem die Spieler die aufgestaute Wut ihres Chefs zu spüren – und eine etwas ungeschickte Journalistin.

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Eine einfache Journalistenfrage reichte und Lienen holte auf der PK vor dem Pokalspiel gegen Hertha BSC Berlin zu einem ungewohnt radikalen Rundumschlag ab. Statt die Medien, kritisierte der Trainer jedoch seine Spieler. Wortreich und mit ungezügelten Emotionen sprach er ihnen den Kampfgeist ab.

Nachdem die Hamburger die vergangenen vier Ligaspiele verloren und auf dem letzten Tabellenplatz der 2. Bundesliga stehen, forderte er: “Wir müssen die Fehler in der Abwehr reduzieren und die Fehler, die trotzdem passieren, ausbügeln.”

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Höhepunkt seines Ausbruchs war aber weniger die Wut auf das eigenen Personal, als die erzwungene Pause, die er mitten in seiner Tirade einlegen musste. Eine Journalistin hatte den Finger gehoben, um eine Zwischenfrage zu stellen. Von einer auf die nächste Sekunde verstummte Lienen, wurde ganz ruhig und sagte nur trocken: “Wenn Sie jetzt ein Spieler gewesen wären, in dieser Situation – das hätten sie nicht überlebt.”

Alle Anwesenden mussten lachen, dann pustete der Coach kurz durch und wetterte ansatzlos weiter gegen das eigene Team.

Hier noch einmal die Mutter aller Wut-PKs

 

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