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Nach missglückten Verkaufs-Versuchen: Twitter plant offenbar Abbau von 300 Jobs

Twitter am Boden: Der Kurznachrichten-Dienst kämpft seit Jahren gegen einen fallenden Aktienkurs
Twitter am Boden: Der Kurznachrichten-Dienst kämpft seit Jahren gegen einen fallenden Aktienkurs

Der Überlebens-Kampf von Twitter wirkt fast schon wie gescriptet: Erst holte das Startup einen alten Chef zurück, in der Hoffnung, dass er noch das Steuer rumreißen könnte. Als das zu Scheitern droht, bemühte man sich um einen Käufer. Auch der ist nicht in Sicht, also müssen nun Stellenstreichungen her. Diese sollen am Donnerstag kommuniziert werden. Betroffen sind wohl rund 300 Mitarbeiter.

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Diese 300 Arbeitsplätze entsprechen rund acht Prozent der Gesamtbeschäftigten beim Zwitscher-Dienst. Vor einem Jahr, als Gründer Jack Dorsey wieder das Ruder übernahm, mussten schon einmal acht Prozent gehen.

Wie die Stellenstreichungen kommuniziert werden, soll laut Bloomberg auch schon feststehen. So soll am Donnerstag – bevor Twitter offiziell seine Zahlen für das dritte Quartal verkündet – erst einmal das Restrukturierungsprogramm vorgestellt werden. Nach Informationen von Techrcunch trifft es dabei die Vermarktungsteams überproportional.

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Bei den Entwicklern will man offenbar nicht ganz so drastisch sparen. Dort kämpft Twitter bereits mit dem Problem, dass es der sinkende Aktienkurs – im vergangenen Jahr summierte sich das Minus auf rund 40 Prozent immer schwieriger macht, gute Programmierer mit wertpapierbasierten Bonusprogrammen zu locken bzw. zu halten.

Das Social Network befindet sich derzeit in keiner guten Verfassung. Die Firma verliert noch immer operativ Geld und wächst schwächer als geplant. Gerade letzteres ist für die wachstumsbegeisterte Wallstreet und Tech-Branche eigentlich ein No-Go.

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