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„Isch abbe gar keine Schlusssatz“: So reagiert das Netz auf Ingo Zamperonis „Tagesthemen“-Debüt

Bei seinem Debüt als "Tagesthemen"-Hauptmoderator sorgte Ingo Zamperoni (Foto) für eine Überraschung.

Wenn die „Tagesthemen“ zum Trending-Topic auf Twitter werden, dann hat das schon etwas zu bedeuten: Am Montag hat Ingo Zamperoni seinen Einstand als Hauptmoderator der Nachrichtensendung gefeiert. Dabei beschäftigte die Zuschauer vor allem eine Frage: Welchen schmissigen Schlusssatz präsentiert der bisherige ARD-Korrespondent? Die Antwort: Einen ungewöhnlichen Einzeiler – zu dem die Netzgemeinde eine klare Meinung hat.

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Etliche seiner Vorgänger haben sich mit (mehr oder weniger) einfallsreichen Einzeilern ausgezeichnet, mit denen sie sich immer wieder aufs Neue verabschiedeten. So entließ Thomas Roth, den Ingo Zamperoni nun als Hauptmoderator der ARD-„Tagesthemen“ abgelöst hat, die Zuschauer regelmäßig mit diesem Satz: „Kommen Sie gut durch die Nacht!“ Und Ingo Zamperoni? War offenbar ratlos – und hat vor seinem Einstand unter dem Hashtag #Schlusssatz eine schmissige Verabschiedung gesucht.

Entschieden hat er sich für einen Schlusssatz, der eigentlich keiner ist: „Isch abbe gar keine Schlusssatz“, schloss Zamperoni sein „Tagesthemen“-Debüt als Hauptmoderator. Der 42-Jährige mit italienischen Wurzeln spielt damit auf einen ähnlichen Satz von Schauspieler Bruno Maccallini an („Isch abbe gar keine Auto“), der 1992 nach einem Werbespot als Cappuccino-Mann berühmt geworden ist.

In den nächsten Tagen wolle er allerdings einige Zuschauervorschläge ausprobieren, so Zamperoni weiter. Obwohl er das offenbar gar nicht muss: In den sozialen Netzwerken wird sein Debüt – inklusive ungewöhnlichem Schlusssatz – geradezu gefeiert. Auch von den Kollegen.

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